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und zwar: „Nie GmMgniSF Mariä"(4°.);
— „Nie h. Familie" (4°.)^ IchlllmrZ Küsst dem
Ilsukinde die Füsse; — „Karl Vlirramiins reicht
dem Pestkranken das Abrndmal" (Fol.); —
„ « eines Heiligen" (Fol.); — „Ner Uew-
ÄN5Z" (gr. 4°.); — „Nie Figur, welche eine
Krane hält" (qn. 4°.) und „Rmdergrnppe"
(gr. 4°.), die letzten drei Deckenstücke. —
Diego (Bildhauer, geb. zu Scario
bei Como 1674, gest. ebenda 1750). Bru«
der des Vorigen; lernte von seinem Va-
ter die Bildhauerkunst, worin er sich
spä-
ter in Nom ausbildete. In Italien befin-
den
sich
von ihm zwei groĂźartige Werke;
das eine in der Kirche von Carignano,
das zweite in der Pfarrkirche seines Ge-
burtsortes, eine Gruppe aus mehr denn
40 Figuren bestehend. Viele seiner Ar-
beiten befinden sich in Deutschland, wo
er deren fĂĽr den Herzog von WĂĽrtem-
berg, den Markgrafen von Ansbach, den
FĂĽrstabten zu Ellwangen, und mehrere
andere ausfährte. Eines seiner schönsten
Werke befindet sich in der Abteikirche zu
Maria Einsiedeln in der Schweiz.
Mannlich (Ioh. Christ.), Beschreibung der
kurpfalzbair. Gemäldesammlungen zu München
und zu Schleisheim (München 1810—1811)
I. Bd. S. 99. — Nagler (G. K. Dr.),
Neues allg. KĂĽnstler-Lexikon (MĂĽnchen 1835,
8°.) I I . Bd. S. 365. — Füßli, Geschichte
der besten KĂĽnstler in der Schweiz. 4. Thl.
Anhang S. 224.
Carlopago, siehe: Ziegler.
Carmeli, Zeno, mit dem Kloster-
namen Michelangelo (Philolog, geb.
zu Citadella im Vicentinischen am
27. Sept. 1706, gest. zu Padua 15.
Dec. 1766). Er stndirte in einem
von Weltgeistlichen geleiteten Institute.
Später trat er in den Orden des heiligen
Franziskus, in welchem er obigen Klo-
sternamen annahm. Philosophie, Theo-
logie und schöne Wissenschaft hörte er
zn Venedig, Padua, Rom und Udine.
Im Jahre 1744 erhielt er die Pro- fessur der orientalischen Sprachen an der
Universität zu Padna, wo er nach 22
Jahren — bis an sein Lebensende —
blieb und im dortigen Franziskaner-Klo-
ster eine Bibliothek stiftete. Zuletzt wurde
er zumBisitator seines Ordens fĂĽr die Pro-
vinz Rom ernannt. GroĂź ist die Zahl sei-
ner Schriften, theilsCommentare der Clas-
siker, theils geschichtl. u. sprachl. Inhaltes.
Darunter sind anzufĂĽhren:
(Anagramm seines Names) in
st
ooncimata" iF 1742 4°.)/ —
ions" 20. Läe. (?I.äuk 1743
— 1754, 8°.). Dazu gehört als Entgeg-
nung auf die von Reiste in Leipzig
geschriebene Kritik: „5»'o AuT-ipitis etno-
älia1750, 8°.); — „II Nn
VeneäiF 1752, 8°.);
Vklieäi^ 1765, 8°.);
iA 1767,
Werk über das Costume: ^ ,4°.) Sein
i . . .^ 2 Zäs.
1750, 2. ^.uli2.F6 1761, 8°.) nennt N e-
gri bei Gamba ,,«n I^ 6l<li/o H 7-scon-
i^is".—IndcrPaduanerBibliothek
befindet sich sein handschriftlicher NachlaĂź,
darunter: „HTiatti-o iiöri ciegli ZtT-atta-
cli 5olie?l.0^ traclotti clal cii'eco^;—
^aici s g,-sci"; —
^ e^itsti c^ sgli Dsi iiiuHti'ati
ina" ; — „Oigme clsi nomi
u. Nl. ll.
Hl. VaiiueU ĂĽoi ininori oIserva-nti in 3s
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Band 2
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Bninski-Cordova
- Band
- 2
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1857
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 470
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon