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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
Seite - 286 -
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Seite - 286 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2

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286 und zwar: „Nie GmMgniSF Mariä"(4°.); — „Nie h. Familie" (4°.)^ IchlllmrZ Küsst dem Ilsukinde die Füsse; — „Karl Vlirramiins reicht dem Pestkranken das Abrndmal" (Fol.); — „ « eines Heiligen" (Fol.); — „Ner Uew- ÄN5Z" (gr. 4°.); — „Nie Figur, welche eine Krane hält" (qn. 4°.) und „Rmdergrnppe" (gr. 4°.), die letzten drei Deckenstücke. — Diego (Bildhauer, geb. zu Scario bei Como 1674, gest. ebenda 1750). Bru« der des Vorigen; lernte von seinem Va- ter die Bildhauerkunst, worin er sich spä- ter in Nom ausbildete. In Italien befin- den sich von ihm zwei großartige Werke; das eine in der Kirche von Carignano, das zweite in der Pfarrkirche seines Ge- burtsortes, eine Gruppe aus mehr denn 40 Figuren bestehend. Viele seiner Ar- beiten befinden sich in Deutschland, wo er deren für den Herzog von Würtem- berg, den Markgrafen von Ansbach, den Fürstabten zu Ellwangen, und mehrere andere ausfährte. Eines seiner schönsten Werke befindet sich in der Abteikirche zu Maria Einsiedeln in der Schweiz. Mannlich (Ioh. Christ.), Beschreibung der kurpfalzbair. Gemäldesammlungen zu München und zu Schleisheim (München 1810—1811) I. Bd. S. 99. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allg. Künstler-Lexikon (München 1835, 8°.) I I . Bd. S. 365. — Füßli, Geschichte der besten Künstler in der Schweiz. 4. Thl. Anhang S. 224. Carlopago, siehe: Ziegler. Carmeli, Zeno, mit dem Kloster- namen Michelangelo (Philolog, geb. zu Citadella im Vicentinischen am 27. Sept. 1706, gest. zu Padua 15. Dec. 1766). Er stndirte in einem von Weltgeistlichen geleiteten Institute. Später trat er in den Orden des heiligen Franziskus, in welchem er obigen Klo- sternamen annahm. Philosophie, Theo- logie und schöne Wissenschaft hörte er zn Venedig, Padua, Rom und Udine. Im Jahre 1744 erhielt er die Pro- fessur der orientalischen Sprachen an der Universität zu Padna, wo er nach 22 Jahren — bis an sein Lebensende — blieb und im dortigen Franziskaner-Klo- ster eine Bibliothek stiftete. Zuletzt wurde er zumBisitator seines Ordens für die Pro- vinz Rom ernannt. Groß ist die Zahl sei- ner Schriften, theilsCommentare der Clas- siker, theils geschichtl. u. sprachl. Inhaltes. Darunter sind anzuführen: (Anagramm seines Names) in st ooncimata" iF 1742 4°.)/ — ions" 20. Läe. (?I.äuk 1743 — 1754, 8°.). Dazu gehört als Entgeg- nung auf die von Reiste in Leipzig geschriebene Kritik: „5»'o AuT-ipitis etno- älia1750, 8°.); — „II Nn VeneäiF 1752, 8°.); Vklieäi^ 1765, 8°.); iA 1767, Werk über das Costume: ^ ,4°.) Sein i . . .^ 2 Zäs. 1750, 2. ^.uli2.F6 1761, 8°.) nennt N e- gri bei Gamba ,,«n I^ 6l<li/o H 7-scon- i^is".—IndcrPaduanerBibliothek befindet sich sein handschriftlicher Nachlaß, darunter: „HTiatti-o iiöri ciegli ZtT-atta- cli 5olie?l.0^ traclotti clal cii'eco^;— ^aici s g,-sci"; — ^ e^itsti c^ sgli Dsi iiiuHti'ati ina" ; — „Oigme clsi nomi u. Nl. ll. Hl. VaiiueU üoi ininori oIserva-nti in 3s
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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