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Tafel u. color. Bild); — „IngenkLalan des
FrchZinns." 6 Bde. (Ebend.1838, Pichler,
mit 6 ill. Kupf.). Auch schrieb C. „»in
FeriruttlSk, van Wien liurch tiaz 3)anb nntn und
über iirr Gnns, nber Winz, durch l>25 Salzkammer-
gnt Nllch Z5chl etc. In tup., gesch.,
technlllllg.n. a.Neziehnng. Zm I . 1339".2Bdch.
(Ebend. 1830, Pichler, 8°.) und „Theoret.
prart. Veitiaden tür Vrhrer in
stalten". (Wien 1832, Gerold, S°.)
Annalen der Literatur und Kunst in den österr.
Staaten (Wien 1804, I . B. Degen)
Jahrg. II. Bd. 1805, Intelligenzblatt Sp. 27
lnach diesem ist C. am 21. Febr. 1774 geb.).
— Neuer Nekrolog der Deutschen (Weimar
1846, Boigt, 8°.) XXII. Ihrg. 1844, I. Thl.
S. 333. — Wiener allgemeine Theaterzeitung
von Ad. Bauerle 1844, Nr. 100. — Oeftr.
National-Encyklopädie (von Gr äffer und
Czikann), (Wien 1835, e Bde.) I. Bd.
S. 525. — Franl l (L. A. Dr.), Sonn-
tagsblätter (Wien, gr. 8°.) III. Jahrg. 1844,
S. 408: „Nekrolog" lgM irrig das I. 1777
als C.'s Geburtsjahr anj. — Porträt.
Unterschrift: Leopoiä Okiiukui. ( I . Schindler
Mx. Leop. Beyer 50.).
Chiminello, Vincenz (Astronom
u.Meteorolog, geb. zu Marostica
imBicentmischen 1741, gest. zuPadua
1815). Um den Wünschen seiner Eltern zn
entsprechen, stndirte er die Rechte, trat aber
später aus eigenem Antrieb in den geist-
lichen Stand und gewann unter der Lei-
tung seines Onkels mütterlicher Seits,
des Prof. und Astron. Toaldo große
Borliebe für die Mathematik und insbe-
sondere für die Astronomie. 1779 wurde
er Toaldo's Gehilfe auf der Stern-
warte, und als dieser starb, 1797 sein
Nachfolger. Neben der Astronomie war
es insbesondere die Meteorologie, der C.
seine unausgesetzte Aufmerksamkeit wid-
mete. Einem von ihm erfundenen Hy-
drometer erkannte die Mannheimer
Akademie den Preis zu, und seiner ^Hls-
ein Gleiches die Akademie von Siena.
Die zahlreichen von ihm verfaßten, in den ^ äi ,
der „öooiotg. itaAäug.", in den »OM-
8llo1i soieutiüoi äi Uilano^und in „Ro
2i6rs«s0urna1 äs?KMqu6" enthaltenen
Abhandlungen (78 an der Zahl) lenkten die
Aufmerksamkeit auf den gelehrten Mann,
und viele wissenschaftl. Akademien beeilten
sich, ihn zu ihrem Mitgliede zu ernennen.
Unter seinen Arbeiten sind noch beson-
ders anzuführen: das ^6iO7-^ als a^o-
iogico^ welches C. nach seines Onkels
Toaldo Tode ununterbrochen fortsetzte;
ferner seine ^O^e^-a^oni F l^ cio^io/'UH-
" und
Xtti äsUa. socistä. itaU^^ Jahrg. 1819: »Nio-
Fio« von Busatta. — ^alcko, VioslÄckig.
äsßii nomiQi ItHiiaui iUugtri. VIII. Nä. —
6amba (öm't/tal.)^ t-lläisria üei I,6ttsrati
eä^ .i-tisti iiwstri äeUe krovinois Vsnexiaub
usi Zecolo XVIII (Vsnsäis 1824, 8°.)
d^aselbst auch sein von Musitel l i gestoche-
nes Porträt). — Dcmckola 56irolamo), 1^2.
oaäuta äeUZ. repnddlio», äi Vsv,o2i2. oä 1
suoi uUiuii ciuczuÄQt' 2uu5. 8wüü «toiici
(VsQSäiF 1855, N2.r2.tavicd). Qiuntü s oor>
relioni ai cslini bioßr^üoi, 8. 90.
Chiodo, Iacopo (Archivar und
Rechtsgelehrter, geb. zu Venedig
11. Nov. 1759, gest. 12. Jänner 1842).
Entstammt einer venetianischen Adelsfa-
milie. Besuchte die öffentlichen, damals
noch von der Gesellschaft Jesu geleiteten
Schulen. Frühzeitig wendete er sein Stu-
dium den alten venetianischen Gesetzen
zu und schon mit 20 Jahren bekleidete er
die Stelle eines OogHutors 2.11' UMaio
äsiio I^ oß-Fi. Das
vsueto Oivilk s Oi'imiQ^
ein Werk in verschiedenen Zeiten entstan-
den und immer den Stempel derselben an
sich tragend, entbehrte bei aller seiner
Trefflichkeit jener Einheit und logischen
Verbindung, die einem Staatsgesetze nicht
ehlen sollen. Als C. im 1.1795 Präsi-
dent der obbenannten Stelle geworden,
rug er auf eine Umarbeitung des Statutes
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Band 2
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Bninski-Cordova
- Band
- 2
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1857
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 470
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon