Seite - 369 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
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1834—40, kiootti o Usrio, 4°.);
1835, Nsrlo, 8".); — „Osnni Ftm-ici
ä. 1836, ^.iviZopoli, 8°., mit
Paolo's Porträt); — „
1840, i, 8°.); — ,
M9iia cls' M'ai'cetto' (Ndonä. 1841,
(Vbenä. 1842, Nki-Io, 8°.) ; — ^6e^i
a" (Vbenä. 1846, Noiin^i' i, 8°.);
und die literarhistorischen: „Ki-
ä. 1816, (üurti, 16".), wovon 10
Auflagen erschienen sind; — „>8aMo H
^iblio^,-a/?a ^sTlsManll^ (Nbenä. 1847
—1848, tipOFi-. Nkl io, 8°.) mit dem
Porträte des Grafen Benedict V a l -
marana). Außerdem veröffentlichte
C. eine groĂźe Menge bis dahin unge-
druckter Novellen alter italienischer Au-
toren, und andere fĂĽr die italienische,
politische, Kunst- und Familiengeschichte
wichtige Werke, deren Originale oder Ab-
schriften er meiftentheils in seiner eige-
nen Sammlung besitzt; schrieb viele
Vorreden zu den Werken Anderer, ver-
faĂźte eine groĂźe Menge Inschriften fĂĽr
Monumente, welche sich in den Kirchen
und auf den Friedhöfen Venedigs befin-
den, uud öffnet mit seltener Liberalität
die Schätze feiner kostbaren Sammlun-
gen, welche dann bei verschiedenen Gele-
genheiten durch den Druck in die Oeffent-
lichkeit gelangen.
vi kicuni soritti pudbiieati äa (2. I. 6. ä. lVoneäis 1351^ 8°.).
Diese Schrift ist nicht in den Handel gekom-
men. — Almanach der kaiserl. Akademie der
Wissenschaften f. 1852 (Wien, Staatsdruckerei,
8°.) S. 221 lgwt eine vollständige Liste der
zahlreichen Arbeiten dieses unermĂĽdlichen
Geschichtforschers .^ — AonveUo Viosr^Iiis
ßänöi'g.ib ... xu.d1iss gou5 1a. äirftction äs
N. 1s Dr. Volker (I?ari3 1853) X. Lä.
3p. 565. — 0222etta, pibiuoul.686 1855, R'l.
313 (im ^pFSnäics).
CicogNllra, Leopold Graf (Knust-
forscher, geb. zu Ferrara 17. Nov.
1767, gest, znVenedig 5-März 1834).
C. erhielt eine sehr sorgfältige Erziehung
und zeigte früh Liebe für die schönen
Knnste. Dabei lag er fleiĂźig den Studien
der politischen uud literarischen Geschichte
seines Vaterlandes ob. Als Napoleon
die cisalpinische Neftublik gegrĂĽndet, er-
hielt C. eine der ersten Verwaltungsstellen,
auch verlieh ihm Napoleon, der ihn
sehr lieb gewonnen — nachdem C. in ver-
schiedenen Functionen seinen Tact und
seineUmsichtbewährthatte— die Präsiden-
tenstelle bei der Akademie der schönen
Künste in Venedig, in welcher er später
1814 von Kaiser Franz bestätigt wurde.
1818 stand er au der Spitze der Deputa-
tion, welche der Kaiserin Karol ine
Angu ste die ihr von Venedig iiberschick-
ten Kunstwerke nach Wien ĂĽberbrachte,
welchen Geschenken Graf C. zugleich 100
Exemplare des von ihm veranstalteten
Prachtwerkes: „Oina<M'o ckslls I
v. Wurzbach, biogr. Lexikon. II. in welchem die ĂĽberreichten Geschenke auf
18 von venetianischen Meistern Prächtig
gestochenen Kupfertafeln dargestellt wa-
ren, beifĂĽgte. Von diesem Werke, welches
nie in den Buchhandel gekommen, wur-
deu nur 600 Ex. aufgelegt. Von Wien
aus machte er eiue Neise durch das nörd-
liche Deutschland und hielt sich dann
einige Jahre in Paris auf. 1822 ging er
nach Venedig zurĂĽck und begab sich nach
kurzem Aufenthalt daselbst nach Rom, wo
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Bninski-Cordova, Band 2
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Bninski-Cordova
- Band
- 2
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1857
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 470
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon