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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
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40? Nr. 3, Sp. 20: „Beiträge zum gelehrten Oe- sterreich." — Ebd. Sp. 1?: „Nähere Nachrichten über die Entstehung der öffentlichen Stadt- bibliothek in Trieft." — Ebenda 3?r.9, Sp.69: „Verleihung dergoldenenEhrenmedaille an Co- letti" U. Nr. 18, Sp. 139. — .Vo>-sM ck Hokim- /slll ((?a» lo), IstoriZ. äeU^ Coutsa, äi <3uii2i3. (ftör« 1866) ?:z.tei>m)IIi, 8°.) IV. Lä. sent- haltend die 035srv»2i0ui eä »gßiunte äi l-. v. veii» Vou^ I. Lä. 8. 202 und III. Lä. 5. 141. Coleti, Nikolaus I. (Kirchenhisto- riker, geb. zu Venedig 1680, gest. ebenda 1765). Onkel der beiden Vori- gen Ioh. Dominik und Ioh. Jakob. Vollendete seine Studien zu Padna und erhielt daselbst die Doctorswürde. Wurde Geistlicher, überließ seinen Brüdern die Buchhandlung und Buchdruckerei, welche die Familie in Venedig besaß und beschäf- tigte sich mit wissenschaftlichen Arbeiten. Darunter sind zu nennen die zweite Aus- gabe des Werkes von Ughelli „ItaUa. 6kor^, 10 Bde. (Venedig 1717-1722, Fol.) Msi-t, Ndliossr. koxikon Ni-. 23195; — vergleiche darüber Coletti Johann Dominik). Coleti berichtigte nicht nur viele Irrthümer darin, son- dern setzte es vom I. 1648 bis zum 18. Jahrh, fort; ferner „i3ao7-o5an,ctll vonci- lia acl T-e^ imn sAtionenb...", 23 nach And. 25 Bde. (VeneäiF 1726 u. f., ?0Uo) Mergl. Ndsrt, Lidi. I.ex. M. 5080^; 1749, 4°.) ^dert 231961; — und ^H/onumenta ecclsFiae r>6N,6tae 6. Mi5«' (^bknäH 1758, 8".). - Ni- kolaus II. (Buchhändler, gest. 1812). Neffe des Obigen. Machte im Interesse des Geschäftes seiner Familie Reisen und übersetzte einige Werke und zwar des Abbä Lambert: „Kscusii cles ob^ra- tions 5ui- leF I)eWleH clit mo'N.cls^ und von CalMet: ^Ntoire nmi:ei-5elle. sacT-ee et ^o/ane". Zur ^Vinbriolo^w 22.01-2" vonCangiamila (1763) schrieb er eine lateinische Vorrede. dlioZ. äi Vonoaia. eä i 5^101 nitiwi ew 2nni. 8wäii 5torioi (Voneäiß 1856, toviotl, 8".). ^.ppenäics, 8. 237. — ^ct^ Vi-uäitorQin 1729—1735. — so«cii OuoiuK- stieon littsi-ar. VI. L6. Collalto, Anton (Mathematiker, geb. zu Venedig 22. April 1765, gest. zu Padua 15. Juli 1820). Studirte in seiner Vaterstadt die mathematischen und physikalischen Wissenschaften, worin ihn namentlich Abb6 Vinc. Miott i förderte. Mit 25 Jahren bereits hatte er die Ab- handlung: „A/slotio anaiit^ co P67 cono- und seine „Oisco^i 5ul metoci ls nuUsmatio/ls" geschrieben. Er kam nun in nähere Berührung mit dem berühmten Luigi Fabris und mit Vincenz D an- dolo, übersetzte und erläuterte mehrere Abhandlungen aus den damals in London erscheinenden ^kilos. i'lä.QLkotioüs". Im 1.1795 wurde er zum Professor der offentl.Schulen in Venedig ernannt. Sein jugendliches Feuer und die Begeisterung für den Gegenstand, den er vortrug, ge- wannen ihm viele Zuhörer; plötzlich aber rissen ihn die Bewegungen der Zeit hin und er vertauschte die Wissenschaft mit der Politik. Aus seinen Träumen von einer Wiedergeburt der bürgerlichen Ge- sellschaft wurde er durch die bald einge- rissene Anarchie geweckt. Nun verließ er sein Vaterland und besuchte während der französischen Invasion die vorzüglichsten Häfen und industriellen Etablissements Europa's, um Materialien zu seinem Werke über Maschinen und deren verschie- dene Anwendung zu sammeln, woran er sein ganzes Leben gearbeitet. Nach seiner Rückkehr 1800 wurde er Professor der mathematischen Wissenschaften an der königl. Artillerie- und Militärschule w Pavia, uud die Eröffnung derselben kün- digte er durch einen gedruckten:.. I>iFco?-Fci ^orembi-s ^603" (?avig., 8°.) an. Später 1806 erhielt er die Lehrkanzel der
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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