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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
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440 heimlich Gntes zn thun nnd Diirftige zu unterstützen. Nekrolog von Ioh. Labus im kiarniüs äkU' I. K. Istituto I^ omdai-äo äi 3ci6U2e, I<ott,er6 eä ^.rli. I'omo I. P. 33, 35. 1'. II. p. 27. I'. III. p. 3. ?. X. p. 39, 41. 1'. XVI. p. 13, 14, 17. — 5/aFei, 56iTl86^)e), ätoria. äsiia, 01^85. it»,1.) IV. Lä. 8. 224. — Vlieiclops- äia ituliana. .^ppeuäice (Vsnsäis 1853, ^»580, 3r.8°.) ?a3c. 267, 8. 457, von Prof. Oazzaniga. — Meyer (I.), Das große Conversations-Lexikon für gebildete Stände (Hildburghausen 1845, Bibl. Inst., Lex. 8°.) VII. Bd. 2. Abth. S. 1121. Conneau, Heinrich (Leibarzt des Kaisers der Franzosen Napoleon III . , geb. in M ailaud 1803). Seine Mutter ist eine Lombardiu. Sem Vater bekleidete, als Italien uuter franz. Herrschaft sich befand, daselbst einen höheren Verwaltungsposten. C. swdirte Medicin, kam nach Florenz und wurde Privatsecretär des Königs Ludwig Buouoparte. Alsdann begab er sich nach Rom, wo er die ärztliche Praxis ausübte. Im I . 1831 war in Rom die aufständische Bewegung ansge- brochen. Ein Freund von C. hatte daran sich betheiligt, wnrde verwundet und faud bei ihm ein Asyl,nngeachtet ein päpstlicher Befehl den Aerzten strenge untersagte, den Aufrührern Hilfe zu leisten auf die Gefahr hin, dadurch selbst zum Mitschul- digen zu werden. C., nachdem er seiuen Freund in Sicherheit gebracht, verließ, da er für seine Person Unannehmlichkei- ten besorgte, Rom, uud fluchtete sich nach Marseille. Nun trat er als Leibarzt in die Dienste der Königin Horten se. Auch empfahl diese geistreiche Fürstin, als sie C.'s Hingebung für ihre Familie kennen gelernt, den Arzt ihrem Sohne uud nahm C. das Versprechen ab, daß er ihren Sohn nie verlassen wolle. C. hielt Wort. Nach dem Staatsstreich von Bou- logne ließ er sich lieber verurtheilen, als daß er den Prinzen verlassen hätte. Er folgte ihm nach Ham, theilte und milderte seine 6jährige Haft. Endlich dessen Flucht unterstützend, wußte er durch seine Kalt- blütigkeit nud Geistesgegenwart denGou- verueur, der den Prinzen bewachte, so lauge zu täuschen, bis der Prinz glücklich über die Greuze gekommen war. Er selbst erlitt dafür eiice neue Strafe. Als er frei geworden, begab er sich nach England zu dem Printen. Um aber nicht den Haus- halt desselben zn vermehren, ergriff er von Nenem die ärztliche Praxis. Die Er- eignisse des I . 1848 führten C. nach Frankreich und brachten ihn in's Gefolge des Prinzen, dem er so erhebende Beweise von Anhänglichkeit gegeben. Als Napo- leon Kaiser geworden, ernannte er Counean zu seinem ersten Leibarzt, zum Chcfarzt des kaif. Hauses, zum Chef des Bureau der Geschenke nud Unter- stützungen des Kaisers nnd der Kaiserin. C., wissenschaftlich gebildet, besitzt einen seltenen Scharfsinn uud Forschergeist, deu er bei maucheu ueueu von ihm znerst be- obachteten Erscheinungen der Elektricität und der Meteorologie beurkundet hat. Er hat mehrere interessante Versuche gemacht, und neue Instrumente in Auwendung ge- bracht, welche er in seltener Bescheiden- heit Männern.der Wissenschaft, wenn sie sich darum iuteressireu, vorzuweisen nicht ansteht. > 12".). — 1847, Dr. Ilokler (?ai-i5 1853) XI. Lä. Sp. 492. Courlldi, Ignatins Norbertus g. 92.3- i0N6 Domwi (gelehrter Piarist uud Dichter, geb. znPest 1718,gest. daselbst 20. August 1785). Schou als Kuabe zeigte er so bedeutende Talente, daß er zum Unterrichte seiner kleinen Collegen verwendet wurde. Im I . 17A3,15 Jahre alt, trat er in den Orden der frommen Schulen, uud trieb fleißig das Studium er alten nnd neuen Sprachen und ihrer
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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