Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 121 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 121 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Bild der Seite - 121 -

Bild der Seite - 121 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Text der Seite - 121 -

121 das berühmte „Requiem" im Auftrage der Kaiserin Maria Theresia, ( malin des Kaisers Franz — und das Oratorium „Nie uier lchtkli Hinge" in jenem des Kaisers Franz componirt. E< fungirte an der Spitze der Hofcapelle bis 1833. Am 28. Febr. dess. Jahres traf ihn ein Schlaganfall und E. wurde zuerst interimistisch, später bleibend seiner Direction enthoben. Seine Verdienste als Leiter der Hofcapelle und Composi- teur zeichnete Kaiser Franz durch den Adel aus, den er ihm durch letztwilligeVer- fügung (1835) verlieh. Gustav Schmidt und Ritter von Seyfried in den unten angegebenen Werken zählen Eyblers zahlreiche Composttionen auf, unter denen sich allein 30 Offertorien, 35 Gradnale, 32 solenne Messen befinden. Von den größern nennen wir die Oper: „Nas Zan brlöchmeM"; — die Pantomime: „Nie Mutter der Brachen"; — „yqmnr an Gott": — „I l FagT-i/Tn'o", Chor mit Claviev begleitung; — das „Raiskrlied" mit zehn- stimmiger Harmonie; — „Nie Hirten lli, der Krippe", Oratorium; außerdem schrieb er viele Sonaten, Duos, Trios, Concerte, Lieder, Märsche, Tänze und viele Kir- chenmusiken. E. war seit 1806 vermalt; aus feiner Ehe stammt ein Sohn Joseph Edler von Eybler; er bekleidete viele Jahre die Stelle eines Secretärs des Pensionsinstitutes für Witwen und Wai- sen der Tonkünstler in Wien und seit 1824 die Vicepräsesstelle desselben. Auch besaß er von 11 Kunstakademien, darun- ter den berühmtesten, die Diplome. E. starb im Alter von fast 82 Jahren. Seine Kirchenmusik-Partituren vermachte er dem Schottenstift; die autographische Partitur seines Requiem und des Ora- toriums : „Nie uier letzten Ninge" der Hof- bibliothek. Schmidt (Aug.), Denksteine. Biographien von Ign. Ritter von Seyfried, I. Edlen von Eybler «. (Wien 1848, 8". mit Portr.). — Wiener allgem. Mufilzeitung, herausgeg. von Aug. Schmidt (Wien, 4°.) VI. Jahrg. (1846) Nr. 103, 104 und 110. — Gerber (Ernst Ludwig), Neues hist.-biogr. Lexikon der Ton- künstler (Leipzig 1812, Kühnel, gr. 8") II. Bd. Sp. 61. — Oestr. Nat.-Encytlopädie (von Gräffer u.Czikann), (Wien 1835, 6 Bde.) II. Bd. S. 93 lnach dieser geb. 8. Februar 1765). — VI. Bd. Supvlem. S. 432. — Frankl (L. A. Dr.), Sonntagsblätter (Wien, 8".) V. Jahrg. (1846) Nr. 31: „Ios. Edler von Eybler. Nekrolog" lgibt unrichtig den 8. Februar 1765 als Geburtsdatum an). — Schilling (Gustav Dr.), Das musikalische Europa (Speyer 1842, F. C.Neidhard, gr. 8°.) S. 88. — (Brockhaus) Conversations-Lerikon (10. Aufl.) V. Bd. S. 705. —Steg er (Franz I>r.), Ergänzungs - Conversations - Lexikon (Leipzig und Meißen 1850, L ex. 8".) II. Bd. S.528. — Wigands Conversations-Lexikon (Leipzig 1847, gr. 8°.) IV. Bd, S. 845 lgibt unrichtig 1765 als Geburtsjahr und den 26. Juli 1846 als Todestag an). — Meyer (I.), Das große Conversations-Lexilon (Hild- burghausen 1853 , Bibliogr. Inst., Lex. 8°.) IX. Bd. S. 605 U. III. Suppl. Bd. S. 479 lmit der irrigen Angabe des Todesdatums: 29. Juli 1846). — Porträte. 1) Facsimile der Unterschrift: ^osexb Näisr vou NMor. Stadler (lith.) 1846. Gedruckt bei I. Höfelich (als Büste, aber sehr ähnlich). - 2) Lithogr. von Kriehuber (Wien, Haslinger, Fol.). Eyerel, Joseph (Arzt und medicin. Schriftsteller, geb. zuKaisersheim in Schwaben 1745, gest. zu Wien 22. Dec. 1821). War praktischer Arzt in Wien und Schriftsteller seines Faches. Im I . 1809 hielt er auch Vorträge über medicinische Literatur an der Wie- ner Hochschule. E.'s Hauptverdienst be- steht darin, daß er die Lehren des berühm- ten Wiener Arztes Maximilian Stol l (s. d.) auf literarischem Wege verbreitete. So besorgte E. nach Stol ls Tode die Herausgabe der von ihm hinterlassenen latein. Commentare zu seinen berühmten Aphorismen über die Fieber (1788—93, 6 Bände); die deutsche Uebersetzuug (3 Bde. 1790 u. f.), der Borlesungen über die chronischen Krankheiten nach Stol ls Collegienheften (1788, 2 Bde); 'ammelte zur Vervollständigung dersel-
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich