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FllbiMtich, Donato (Franziskaner-
mönch und Literarhistoriker, geb. in
Zara). Zeitgenoß. Widmete sich dem
geistlichen Stande und trat in den Fran-
ziskaner-Orden. Trieb zugleich litera-
rische Studien und gab mehrere Schriften
heraus, welche die Kenntniß der Literatur-
Zustände seines Vaterlandes Dalmatien
vermitteln. Selbständig sind erschienen:
„^.lls csneri ecl all« »«.emona.
1841); —
1843, N6i-1o, 66 8. 8°.). Vergleiche
darüber das Journal ^OklniQxia."' 1847
Nr. 3, wo sich mehrere Berichtigungen
vorfinden; — „
e lstteT's clsi
(VsusäiF 1843, Nerlo, 59 6. 8°.);
enthält (S. 24 — 40) Nachrichten über
illyrische Schriftsteller Dalmatiens; (S.
46 — 50) über die Frangipan und (S.
51—59) über andere denkwürdige Per-
sonen ; — „LatT-iotti ill«5t7-i" ^Vensäig'
1846, Närktoviok, 33 6. 8«.). Lebens-
beschreibungen der berühmten Zaratiner:
MuzioCallino, MinucciodeMinucei,
Mnc. Zmajevich und Matteo Cara-
man, Erzbischöfe von Zara, ferner Gio-
vanni Giurovich, Vicar der Metropo-
litankirche, und Antonio Kad eich, Giro-
lamo Fillipovich und Thomas Babich;
ferner: ^
cisilcr cittä H (
1649, Z«.tt2.rQ) 8°.); in periodischen
Schriften u. z. in der „va.1m2.219." 1845:
vslli^ (U'r. 3); — „Mnucn'o cle Mn«cci
H ZaT-a"^ r . 4); — n^'o-
Mr. 12); — und „6na.
llic/t I^inoswso 6 5«oi FcT-itti" (^r. 16) ;
in der ),<3g.^26tw äi 221-2." 1840:
^LiogT-a/Ta H Antonio
103); — und in der „Li XVIII"
(VIII. -8ä. 8. 95): ^
il>. (WiVQ 1856, Il.nä. Leeimei', 22.12.,
, e ^.belieb) 8. 129. — Dürings-
feld (Ida), Aus Dalmatien. Mit Anmer-
kungen von Otto Freih. von Reinsberg-
Dür ingsfe ld (Prag 1857, Bellmann, 8".)
I. Bd. S. 243 ldiefes Werk bekommt durch
die fleißigen biographischen, literarischen und
literarhistorischen, archäologischen und andern
Anmerkungen des Gemals der Herausgeberin
einen, wenngleich sehr untergeordneten Werth,
den ihm die geschmacklosen und weitschweifigen
Schilderungen der Touristin nie verschasst
hätten).— ^aleniinsili l<3ws.) , LidlioFraä».
ä,e1i2.I)2.1tti22i2, e 6e1 UoQteuLFro... (H.3r3.ra
1355, L. 6.^, 8°.) ^r. 94, 516, 522, 592,
594, 595, 608, 676, 677, 756, 1111, 1465,
1610, 1854.
Fabri, Gregor
geb. zu Hrussowa im Gömörer Comi-
tat Ungarns 6. März 1718, gest. 1788).
Besuchte die Schulen zu Nimabä.nya und
Käsmark, wo er die deutsche Sprache
erlernte. I n letzterer Stadt wurde er
Snbrector des evangel. Lyceums. Nun
begab er sich (1744) auf die Universität
nach Jena und wurde daselbst am 23.
Nov. 1747 durch den Pfalzgrafeu son-
H163 P2ig.binu3) Karl Friedrich Kalt-
schmied zum kaiserl. ?06tg, I2.ul62.tu5
gekrönt. Nach vierjährigem Aufenthalt
zu Jena besuchte er mehrere andere
deutsche Universitäten, kehrte dann nach
Ungarn zurück, wo er die Rectorstelle
am evang. Collegium zu Eperies erhielt,
welche er 18 Jahre bekleidete, worauf
er zum slav. Prediger ernannt wurde,
1774 wurde er Superintendent A. C.
im Districte dies- und jenseits der Theiß.
Es erschienen von ihm zahlreiche Gele-
genheits-Dichtungen und Neden in latei-
nischer Sprache, ferner die pädagogische
Schrift: „(
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon