Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 142 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 142 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Bild der Seite - 142 -

Bild der Seite - 142 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Text der Seite - 142 -

142 Im folgenden Jahre wurde er Director der Tyrnauer akademischen Druckerei. Hier schrieb er das Trauerspiel: 5tantm«5 ^olP/HT-ogemt«^. Drei Jahre führte er die Leitung der Druckerei, dann übernahm er die Aufsicht der Ordens Häuser von Güns und Fünfkirchen und wurde zuletzt Bibliothekar zu Preßburg, auf welchem Posten ihn die Aufhebung seines Ordens traf. Nunmehr zog er sich nach Rohoncz zurück, wo er sein Leben im Alter von 75 Jahren beschloß. Hier schrieb er auch sein Werk: ^övici oktatäsok", d. i. Der weise Mensch oder kurze Anleitung zur sittlichen Weis- heit (Preßburg 1778). Faludi's Dich- tungen gab erst Revai nach Faludi's Tode heraus, nachdem es ihm gelungen war, ein Heft derselben in Wien aufzu- finden und sich in den Besitz seines Nach- lasses zu setzen. Sie erschienen in zwei Bänden (Raab 1786 und 1787) und enthalten die Lieder, Eklogen und ver- mischten Gedichte und die Tragödie: „<bon5wntinu3 Purphyrogemtus"; im Anhange Faludi's Notizenbuch. Nun ließ Revai noch F.'s Erzählungen unter dem Titel: „2M e/^akäk^ d. i. Winterabende, fünf Bände (Preßburg 1787), welche sich im Besitze des Bischofs von Tyrnau Johann Szil i befanden, folgen. Eine neue schön ausgestattete Ausgabe sämmtlicher Werke Faludi's erschien unter dem Titel: „^aluck Fe^sne Mnclsn M^km" (kestk 1853, 4".). Als Dichter ist F. Lyriker, der sich nach französischen und classischen Mustern gebildet; er hat, in seinen Hirten- gedichten minder glücklich, in seinen Lie- dern hingegen manche liebliche Schöpfung dargebracht; als Prosaist ist er der Erste, der die ungar. Prosa mit künstle- rischem Bedacht bearbeitet nnd den seine Nation deßhalb den „ungarischen Cicero" genannt hat. ötöäik ?o1ä7 ?yr2QC2 ältal, d. i. Gedichte. Fünfte von Frz. Toldy besorgte Ausgabe (Pefth 1354, Emich, kl. 8".). ^Dieser 5. Ausgabe von F.'s Gedichten geht dessen Biographie voran; nach dieser, ferner nach To ldy , Gräf fer und Stöger geb. 1. April 1704, gest. 13. Dec. 1779.) — T'olckz/ (Ln-sncs), ä. Akß^r n^siv 6» iroäalom, k62^02^vs 2, Hlokäesi vssütöl ». lesüMd iäöis, d. i. Handbuch der ungar. Sprache und Literatur feit der Schlacht bei Mohacs bis auf die neueste» Zeit (Pesth 1855—1857, Heckenaft, 2 Bde., gr.8°.) I. Bd. S. 307. — Toldy (Franz), Handbuch der ungar. Poesie... In Verbin- dung mit Iul. Feny6ry herausgeg. (Wien u. Pefth 1828, Kilian u. Gerold, 8°., 2 Bde.) I. Bd. S. XL VII u. 116. — II. Bd. S. 375. ^akad 6s Danislik <^5s«e/, b. i. Ungar. Schriftsteller. Sammlung von Lebens- beschreibungen. Von Jakob Ferenczy und Joseph D anielik (Pefth 1856, Gust. Emich) S. 131 lnach diesem geb. 11. April 1704). — Oeftr. National-Encyklopädie (von Gräf- fer und Czilann), (Wien 1835, 6 Bde.) II. Bd. S. 101. — u. Ks3en8dvr3 1856, Nsckitbar. u. 5ox. 8°.) 8. 77 Whrt auch feine latei- nischen Lehrbücher an). — Kelißio 1850. U. Semester, Nr. 8 u. 9, von Ionas Szilasy. — Der von Nevai veranstalteten Ausgabe von F.'s Poesien (1786 u. 1787) geht dessen Leben voran. — Göttinger gelehrte Anzeigen 1784. — Ker tbenv (K. M.), Album hun- dert ungr. Dichter (Dresden u. Pesth 1854, Schäfer, 32°.) l„F aludv schrieb bewunderns- werth lächerliche Schäferidyllen, aber reizend schone Chansons im Geschmacke der ersten schlesischen Schule"). , Ludwig (dramat. Künstler, geb. zu Fünfkirchen 1809, gest. zu Pefth Ende 1854). Besuchte die niedern Schulen in semer Vaterstadt u. kam später nach Pesth, wo er mit ausgezeichnetem Erfolge die höhern Studien vollendete. Seine Neigung für die Bühne erwachte frühzeitig und als sich 1828 in Pesth unter Direction Balles eine Theater- gesellschaft gebildet, besuchte F. nicht nur die Vorstellungen steißig, sondern trat später selbst auf. Er gefiel und schloß sich nun an wandernde Gesellschaften, spielte in Miskolcz, 1833 mit der Komlossy-
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich