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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 153 -
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Oestr. Militär-Konversations-Lexilon. Her- ausgegeben von Hirtenfeld und Meynert (Wien 1851 u. f.) II. Bd. S. 298 fteide Werke sprechen von seiner im I. 1764 erfolgten Erhebung in den Freiherrnftand, doch ist in den Archiven darüber nichts zu finden). Fastenberger, siehe: Feistenberger, Benedict. Fastner von Neumarkt, Johann Georg (Oberlientenant und Ritter des Mar. Theresien-Ordens, der golde- nen und silbernen Tapferkeits-Medaille, geb. zu Wien 1767, gest. zu Wels in Oberösterreich 19. Sept. 1811). Sohn eines gemeinen Soldaten kam er in's Erziehungshaus des Inf.-Reg. Nr. 14, trat im Sept. 1789 als Gemeiner in's Regiment und erwarb sich 1793 bei Maubeuge die silberne, 1799 die gol- dene Tapferkeits-Medaille. Zu Ende die- ses Jahres wurde er Unterlieutenant, im Sept. 1805 Oberlieuteuant und zeich- nete sich bei Vertheidigung des Passes Strub in Tyrol (2. Nov.) aus. Den 4—500 Schritte in den Paß eingedrun- genen Feind griff er mit einigen Frei- willigen mit gefälltem Bajonette an, warf ihn und behauptete den Paß. Bei Neumarkt in Baiern (24. April 1809) erwarb er sich das Mar. Theresienkreuz. Dort trieb er die französische Cavallerie aus den gedeckten Stellungen, welche sie einnahm; munterte durch sein Beispiel die von dem Feinde verfolgten, im Rückzüge begriffenen Bataillone des Re- giments Duka zu muthigem Wider- stände auf, lichtete die Reihen der feindlichen Reiter durch ein gut unter- haltenes Plänklerfeuer und brachte ihnen endlich, mit gefälltem Bajonette auf sie eindringend, eine furchtbare Niederlage bei. Für diese aus freiem Antriebe aus- geführte und erfolgreiche That erhielt er 1810 das Ritterkreuz des Mar. There^ sien-Ordens. Im folgenden Jahre erlag er bei einem Durchmarsche des Regiments 153 durch Wels im Alter von 42 Jahren den zahlreichen vor dem Feinde erhalte- nen Wunden. Nur fünf Helden weist die Geschichte der östr. Armee auf, welche die silberne und goldene Tapferkeits- medaille und das Mar. Theresienkreuz zugleich aufweisen konnten. Diese sind Fastner, Altmann (s.d.I.Bd.S. 19), Christ (s. d. II. Bd. S. 363), Czecho- vini (s. d. III. Bd. S. 96) und S ain- tenoy (s. d.). Hirtenfeld (I . Dr.), Der Militär-Maria Theresien-Orden... (Wien 1857, Staatsdru- Serei, Lex. 8".) S. 936 und 1746. — Oefir. MiNtär-Konverfations-Lexikon. Herausg. von Hirtenfeld u. vi-. Meynert (Wien 1851 u. f) II. Bd. S. 298 Ibeide Werke erwähnen ausdrücklich F.'s im 1.1811 erfolgte Erhebung in den Freiherrnstand, doch ist in den Archi- ven darüber nichts zu finden). Favancourt, stehe: Bernay-Favan- court, IuliusIoseph Graf (I. Bd.S.327). Nachtrag: Porträt. Lithogr. von Kriehuber (Wien, Neumann, Fol. gehört in die Samm- lung der beftgetroffenen Porträte berühmter österr. Militärs unserer Zeit). FäH, Andreas (ungar. Dichter und Schriftsteller, geb. zuKohany im Zempliner Comitat am 30. Mai 1786). Stammt von einer protestantischen adeli- gen Familie. Seine Studien begann er in Säros-Patak, ging zur Erlernung der deutschen Sprache nach Preßburg und kehrte nach vier Jahren wieder nach Sä.- ros - Patak zurück, um seine Studien zu vollenden. Einige Jahre war er Rechts- praktikant, dann ernannte ihn das Pesther Comitat zu seinem Stuhlrichter, welches Amt er durch 6 Jahre verwaltete und nur Kränklichkeit halber niederlegte. Nun lebte er abwechselnd in Pesth, wo er öfter in den Comitats-Versammlungen sprach, und auf seiner unfern gelegenen Besitzung Gomba. Auf dem Laudtage von 1832/6 war er der Abgeordnete des Pesther Co- mitates und bis zum Auftreten Kossuths (1840) der Wortführer der Opposition. Später durch jüngere Talente verdrängt,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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