Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 164 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 164 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Bild der Seite - 164 -

Bild der Seite - 164 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Text der Seite - 164 -

164 u. 18 und in den „Berichten des Alter- thums-Vereines" 1.37—39, 268-81); — „Gllldhllnn" (in den „Oesterr. Blättern für Literatur und Kunst, Beilage der Wiener Zeitnng" 1857, Nr. 9); — „3. Schlager" (in der „WienerZeitung", Mor- genblatt vom 26. Juni 1852); — „F. THchichkll" („Oestcrr. Blätter für Literatur u. Kunst, Beilage zur Wiener Zeitung" 1855, Nr. 48) und „G. M. Vicher" (in den „Berichten" und „Mittheilungen des Merth.-Bereins" II. 7-86). Außerdem hat F. an der Redaction von Schmidls „Oestr. Blättern für Literatur u. Kunst" 1844—48, während des Redacteurs öfte- rer und längerer Abwesenheit und an der Herausgabe der zwei letzten Bände vonSchlagers „WienerSkizzen" werk- thätigen Antheil genommen. F.'s Arbei- ten zeichnen sich durch Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit bei den Forschungen, parteilose Unbefangenheit und ausgebrei- tete Literaturkenntniß aus, auch wurdeu mehrere von spätern Autoreu im In- und Auslande fleißig benutzt. Almanach der kais. Akademie der Wissenschaften (Wien, tl. 8°.) II I . Jahrg. (1853) S. 202— 206 lenthält das vollständige Verzeichniß von Fei ls bis 1853 erschienenen Schriften). — Wurzbach v. Tannenberg (Const. Or.), Bibliogr. - statistische Uebersicht der Literatur des östr. Kaiserstaates (Wien 1857, Staats- druckerei, gr. 8°.) II I . Bericht (18Z5) Mar- ginal: 20715, 20734, 50737, 24334, 24342, 24348, 24349, 24351, 24353, 24374, 24375. — Porträt. Fe i l in seinen Iugendjahren, radirt von dem Nürnberger Künstler I . A. K le in , von dessen Hand auch das Porträt von F/s Vater und Mutter radirt ist. Feistenberger, berühmte Künstler- familie, aus Kitzbühel in Tyrol stam- mend. Andreas I. (Maler, gest. 1652) hinterließ seinen Sohn Benedikt (Bild- hauer, geb. zu Kitzbühel 1621, gest. ebd. 1693), der sich durch den Hochaltar in der Vicariatskirche seiner Vaterstadt ein bleibendes Andenken gesetzt hat. Dieser hatte sieben Söhne, u. z.: Andreas II. (Bildhauer, geb. zu Kitzbühel 1646, gest. 1735), welcher 1674 nach München ging, wo seine Arbeiten solchen Beifall fanden, daß er schon 1676 zum Hofbild- hauer ernannt wurde. Er arbeitete Sta- tuen, insbesondere für Kirchen, Reliefs- Ornamente in Holz, Marmor und Elfen- bein. In München befinden sich noch in der Theatiner-Kirche die Holzgruppe: „Abraham im Begriffe IZllak zu opfern", auf dem Hochaltare in der St. Pcterskirche die vier Kirchenlehrer „Amkragills", „Antu- nins", „Mllllilzmnz" U. „Gregor" u. „ApllZtel Petrus"; in der Karmeliterkirche: „Ner heil.Iüöeph" und der „Heil. Andreas". Außer- dem viele Crucifixe, Madonnen u. andere heil. Figuren. Seme Arbeiten werden von Kennern als vorzüglich bezeichnet.— Die übrigen Brüder des Andreas (II.) sind: Vomimk (Maler, geb. 1651); — Oenedikt (Bildhauer, geb. 1653, gest. zu Prag 1708); — Paul (Maler, geb. 1654, gest. zu böhm. Waiohofen 1707); — Georg (Bildhauer, geb. 1656); — Ignaz (M aler, geb. 1662) — und Erasmus (Bildhaue r, geb. 1666, gest. 1713). — Igna; hatte zwei Söhne, den gleichnamigen Ägna^ welcher als Maler jung in Kitzbühcl starb, und Simon Benedikt (Freskomaler, geb. zu Kitzbühel 1695, gest. zu Rotten- berg um das I . 1760). Dieser bildete sich auf der Akademie der Künste in Wien. Er malte den Dom zu Passau, die Pfarr- kirche zu Nottenberg, wo er sich später auch ansäßig machte, nnd die Kirchen zu St. Ulrich in Pillersee, zu St. Johann, Kirchdorf, Elmau, Ncit, Kirchberg, Oberudorf, Iochberg, Stahlfeldcn, Bri- ren, die Frauenkirche und Michaelccchelle in seinem Geburtsorte Kitzbühel. — Noch finden sich zwei u. z. bedeutende Künstler dieses Namens vor, zwei Brüder: Anton (Landschaftmaler, nach Budik in der „Cariuthia" geb. zu Wien 1678, gest. ebenda 1736, nach Müller geb. zu
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich