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u. 18 und in den „Berichten des Alter-
thums-Vereines" 1.37—39, 268-81);
— „Gllldhllnn" (in den „Oesterr. Blättern
für Literatur und Kunst, Beilage der
Wiener Zeitnng" 1857, Nr. 9); — „3.
Schlager" (in der „WienerZeitung", Mor-
genblatt vom 26. Juni 1852); — „F.
THchichkll" („Oestcrr. Blätter für Literatur
u. Kunst, Beilage zur Wiener Zeitung"
1855, Nr. 48) und „G. M. Vicher" (in
den „Berichten" und „Mittheilungen des
Merth.-Bereins" II. 7-86). Außerdem
hat F. an der Redaction von Schmidls
„Oestr. Blättern für Literatur u. Kunst"
1844—48, während des Redacteurs öfte-
rer und längerer Abwesenheit und an
der Herausgabe der zwei letzten Bände
vonSchlagers „WienerSkizzen" werk-
thätigen Antheil genommen. F.'s Arbei-
ten zeichnen sich
durch Gründlichkeit und
Gewissenhaftigkeit bei den Forschungen,
parteilose Unbefangenheit und ausgebrei-
tete Literaturkenntniß aus, auch wurdeu
mehrere von spätern Autoreu im In-
und Auslande fleißig benutzt.
Almanach der kais. Akademie der Wissenschaften
(Wien, tl. 8°.) II I . Jahrg. (1853) S. 202—
206 lenthält das vollständige Verzeichniß von
Fei ls bis 1853 erschienenen Schriften). —
Wurzbach v. Tannenberg (Const. Or.),
Bibliogr. - statistische Uebersicht der Literatur
des östr. Kaiserstaates (Wien 1857, Staats-
druckerei, gr. 8°.) II I . Bericht (18Z5) Mar-
ginal: 20715, 20734, 50737, 24334, 24342,
24348, 24349, 24351, 24353, 24374, 24375.
— Porträt. Fe i l in seinen Iugendjahren,
radirt von dem Nürnberger Künstler I . A.
K le in , von dessen Hand auch das Porträt
von F/s Vater und Mutter radirt ist.
Feistenberger, berühmte Künstler-
familie, aus Kitzbühel in Tyrol stam-
mend. Andreas I. (Maler, gest. 1652)
hinterließ seinen Sohn Benedikt (Bild-
hauer, geb. zu Kitzbühel 1621, gest.
ebd. 1693), der sich durch den Hochaltar
in der Vicariatskirche seiner Vaterstadt
ein bleibendes Andenken gesetzt hat. Dieser
hatte sieben
Söhne, u. z.: Andreas II. (Bildhauer, geb. zu Kitzbühel 1646,
gest. 1735), welcher 1674 nach München
ging, wo seine Arbeiten solchen Beifall
fanden, daß er schon 1676 zum Hofbild-
hauer ernannt wurde. Er arbeitete Sta-
tuen, insbesondere für Kirchen, Reliefs-
Ornamente in Holz, Marmor und Elfen-
bein. In München befinden sich noch in
der Theatiner-Kirche die Holzgruppe:
„Abraham im Begriffe IZllak zu opfern", auf
dem Hochaltare in der St. Pcterskirche
die vier Kirchenlehrer „Amkragills", „Antu-
nins", „Mllllilzmnz" U. „Gregor" u. „ApllZtel
Petrus"; in der Karmeliterkirche: „Ner
heil.Iüöeph" und der „Heil. Andreas". Außer-
dem viele Crucifixe, Madonnen u. andere
heil. Figuren. Seme Arbeiten werden
von Kennern als vorzüglich bezeichnet.—
Die übrigen Brüder des Andreas (II.)
sind: Vomimk (Maler, geb. 1651); —
Oenedikt (Bildhauer, geb. 1653, gest.
zu Prag 1708); — Paul (Maler,
geb. 1654, gest. zu böhm. Waiohofen
1707); — Georg (Bildhauer, geb.
1656); — Ignaz (M aler, geb. 1662) —
und Erasmus (Bildhaue r, geb. 1666,
gest. 1713). — Igna; hatte zwei Söhne,
den gleichnamigen Ägna^ welcher als
Maler jung in Kitzbühcl starb, und
Simon Benedikt (Freskomaler, geb.
zu Kitzbühel 1695, gest. zu Rotten-
berg um das I . 1760). Dieser bildete
sich auf der Akademie der Künste in Wien.
Er malte den Dom zu Passau, die Pfarr-
kirche zu Nottenberg, wo er sich später
auch ansäßig machte, nnd die Kirchen zu
St. Ulrich in Pillersee, zu St. Johann,
Kirchdorf, Elmau, Ncit, Kirchberg,
Oberudorf, Iochberg, Stahlfeldcn, Bri-
ren, die Frauenkirche und Michaelccchelle
in seinem Geburtsorte Kitzbühel. — Noch
finden
sich zwei u. z. bedeutende Künstler
dieses Namens vor, zwei Brüder: Anton
(Landschaftmaler, nach Budik in
der „Cariuthia" geb. zu Wien 1678,
gest. ebenda 1736, nach Müller geb. zu
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon