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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 170 -
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170 „Ner Pascha nnd sein Sühn" ; — „Gin Frennil- 5chllft5'Vüni>niZ3"; — „Ar5prnlig lies Nord- geliens"; — „Oine unglückliche — „Zrri (5llndillaten"; — Rllurmlier"; — „Oin Mädchen min Chratri" ; — „Gizele und Reisrlr"; — „Mit Speck fängt man Mängr" ; — „Nie drei Snpftlikcmien"; — „NlrNechnnngzrllth nnd seine Göchter";— „Gin Micher Mann". Auch schrieb F. mehrere kleinere Stücke für Privatbühnen, nament- lich für jene Sr. k. Hoheit des Herzogs Max in Baiern. Seit 1. April 1850 ist F. als Dramaturg beim Nationaltheater an der Wien angestellt und daselbst thätig. Seine Stücke erschienen unter dem Titel: „Deutsche Original-Vnätspirle", in 6 Bänden (Wien 1845, Wallishansser, gr. 12°.) und der 7. Bd. als 1. Bd. der neuen Folge (Berlin 1855, Stage). F.'s Lust- spiele gehören, einige ausgenommen, zu den glücklichsten Erzeugnissen der deut- schen komischen Muse. Mit gesch ickter Wahl und Vertheilung des oft unbedeutenden Stoffes verbindet er Witz, glückliche Si- tuationen nud versteht es, Zeitideen und Zeitereignisse gewandt zu benutzen. Sein Versuch, sich der Volksbühne zuzuwenden, ist mißglückt, auch feiert feine Muse seit mehreren Jahren. Frank I(L. A), Sonntagsblätter 1847, S. 130: „Biographie", von Dr. Alex. Ringler Ent- hält die ausführlichsten Angaben). — Jüdi- scher Plutarch (Wien 1848, Eurich, 8°.) Zwei- tes Alphabet S. 43. — Jüdisches Athenäum (Grimma und Leipzig 1851, 8°.) S. 37. — Meyer (I .) , Das große Conversat.-Lexikon (Hildburghausen 1842, Bibl. Inst., Lex. 8".) I I I . Suppl. Bd. S. 507. — Humorist, her- ausgeg. von Saphir 1855, Nr. 79, S. 314. — Iris (Grazer Modenblatt), redigirt von Caj. Cerri 1851, Juni Enthält seine mit Worten gezeichnete Silhouette). — Got t schall im Werke: „Die deutsche National- literatur in der ersten Hälfte des 19. Jahr- hunderts" (Breslau 185Z, gr. 3".) im II . Bd. S. 497, nennt Feld mann: „Frivoler und witziger als Benedix, ternhaft und treffend, von einem Humor, der die Lachlust weckt. Diese gesunde Komik . . . ist nicht gerade wählerisch in Charakteren und Situationen, wird leicht matt und trivial . . . aber die komische Kraft ist vorhanden. Hüten muß sich F. vor einer Art und Weise der Charakteristik, welche dadurch an Carrikatur gränzt, daß sie einen Charakter in eine einzige Bestimmtheit auflöst, wie z. B. im „Höflichen Mann", dessen Held eben Nichts ist, als übertrieben höflich, und selbst in dem wahrhaft lustigen Lustspiele „Der Rechnungsrath" ist der calcu- latorische Vater der heiratslustigen Tochter in Gefahr, sich in eine bloße Nechnungsmaschme zu verwandeln." — Porträt. Lithographie, Folio, München, Noller. Fellittger, Johann Georg (Dichter und Oberl ieutenant, geb. zuPeckau in Steiermark 3. Iänn. 1781, gest. zu Adelsberg in Kram 27. Nov. 1816). eine früh erwachte Neigung zur Poesie pflegte er fleißig, studirte die Rechte zu Graz und lebte als Beamter und Erzie- her in einem adeligen Hause zu Reiffen- stein bei Cilli, als ihn die Bewaffnung der steiermärkischen Landwehrbataillons unter die Fahnen rief; 1809 wurde er Officier in der Linie. I m Treffen an der Piave gefangen, kam er nach Frank- reich. Auf dem Schlachtfelde hatte F. das rechte Auge eingebüßt. Nach seiner Aus- wechslung kehrte er in seine Heimat zurück, trat als Lieutenant in's Infan- terie'Regiment Nr. 26 und kam nach Klagenfurt in Garnison, wo er in einem kleinen Kreise von Freunden seine Muße der Poesie widmete. 1814 wurde er Oberlieutenant und Couseriptions- Revisor zu Iudenburg und kam 1815 als solcher nach Adelsberg. Seine ge- schwächte Sehkraft hinderte ihn an der Theilnahme des mittlerweile ausgebro- chenen Kampfes; dies, getäuschte Hoff- nungen, namentlich sein Mißlingen, eine Civil > Anstellung zu erlangen, hatten eine Melancholie zur Folge, die endlich sein Leben im schönen Alter von 35 Jahren zerstörte. Von seinen Schrift ten sind im Drucke erschienen: „Abyeris- Zene Scenen nns der (OeZchichte der Menschheit. Gin Vennch" (Graz 1808, Ferstl, 8". mit
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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