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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 175 -
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(L. Aug.), Sonntagsblätter (Wien, Lex. 8°.) 1812, S. 645: „Nekrologe. Schüler u. Meister" ^meldet zugleich den Tod Karl Schindlers und seines Lehrers Peter F e n d i's. Entwirft folgende persönliche Schilderung F.'s: „F. war kleiner Statur, höckerig wie Aesop, und trug auf dem kurzen Halse ein großes breites Guomenhauftt. Sonderbar hatte die Natur in eine solche Quasimodo-Gestalt so viel Geschniack und Kunstsinn gelegt"^. — Dieselben 1343, S. 93. — Perger (A. R. v.), Die Kunst- schätze Wiens in Stahlstich nebst erläuterndem Text (Trieft 1857, östr. Lloyd) 27. Hft. S. 389 n^ach diesem geb. 8. Sept. 1795, gest. zu Wien 28. August 1842; daselbst auch das von N. Dietz gestochene, in der Gallerie Kolowrat befindliche Bild F 's : „Das Gewitter"). — Nagler (G. K. Dr.), Neues allg. Künstler- Lexikon (München 1835 u. f., 8".) I V. Bd. S. 274. — Hel ler (Ios.), Prakt.Handbuch für Kupferstichsammler (Bamberg 1836, kl. 8".)^ I I I . (letzter) Bd. S. 134. — Oestr. National- ', Encyklopädie (von Gräf fe r n. Czikann). > (Wien 1835, 6 Bde.) I I . Bd. S. 113 snach > dieser geb. 8. Sept. 1795) und VI. Suppl. Bd. S. 434. — (Brockhaus) Conversations- Lexikon (io. Auflage) VI. Bd. S. 2. — Mül le r (Franz), Sie Künstler aller Zeiten u. Völker (Stuttgart 1857, Ebner u. Seubert, Lex. k°.) l i . Bd. S. 28. — Wiens Kunstsachen (Wien 1856, L. W. Seidel, kl. 8«.) S. 20 ^sagt von F.: „Von ihm ist eine kleine Schule ausgegangen . . .hinterließ nur wenige, aber sehr geschätzte Wertes. — Kr äfft (Albrecht), Die moderne Schule der k. k. Ge- mälde-Gallerie M e n 1854, Pichler, 8°.). — Nouv. üioFrnpIiiV ^6nsr3.I<2. . . pudiise sous la äii-. äs U. Is Dr. I^o elsr (?ai-i6 1853) XVII. La. Sp. 316. Feniczy, Johann (Theolog und Schriftsteller, geb. znCsikvänd im Raaber Comitat 11. Jänner 1811). Ein Nachkomme der Familie Fidieinis, vor der Reformation H egedüs. Sein Vater war Pächter zu Csikvimd. Der Sohn besuchte unter Aufsicht des ihm verwand-- ten Benedictiners Gottfried Vekerle, später Abt zu Dömölk, die Schulen in Raab und setzte seine Studien in Erlau, dann in Raab fort. Nach Beendigung der Philosophie studirte er die Theologie in Veszprim, trat nach Beendigung der- selben in die Graner Erzdiöcese über, wurde zum Priester geweiht und erhielt, 175 nachdem er acht Jahre als Caplan fun- girt, die Pfarre Zsely. Wegen Unkennt- niß der slavischen Sprache legte er nach drei Jahren diese Würde freiwillig nie- der, wurde 1845 nach Ipolyfödsmes, und von da im I . 1854 nach Nag.y-Bs.r- käny geschickt, wo er noch gegenwärtig als Pfarrer wirkt. Unter Vekerle's Aufsicht hatte F. eine gediegene Bildung erlangt, und im Alter von 19 Jahren überraschte der Jüngling seinen Wohl- thäter mit einem Gelegenheitsgedichte: .. <3?/aF6«e7-5 ^ a j ^ t37/ö?M /zaiä/a?-a^ d. i. Ein Trauergedicht auf den Tod des Georg Vajky (1830), welchem mehrere andere aus Anlaß kirchlicher Festlichketten folgten. Auch war er durch mehrere Jahre Cor- respondent des ,,llirliö^" und der „Nkm.- 26ti ^39<A", d. i. Herold und National- Zeitung, in welchen pericd. Schriften er unter dem Namen C sä. k v 9, n di mehrere Arbeiten veröffentlichte. In's Ungarische übersetzte er das Werk über die h. Messe des Bischofs von Brixen Bernard Ga- lura (s. d.) und gab es vermehrt heraus, welchem über Oalura's Aufforderung die Uebersetzuug seines Werkes: „Lehrbuch der christlichen Wohlgezogenheit" folgen sollte; F. hatte auch das Mannscript durch einen glaubwürdigen Menschen an den Buchhändler Trattner in Pesth ge- sendet; was aber mit demselben geschehen, weiß der Uebersetzer nicht, obwohl es bei Trattner von einem Hunyady über- setzt erschienen ist. In neuester Zeit gab der St. Stephans - Verein F.'s ungar. Uebersetzung von Bu Mül lers Welt- geschichte heraus. F? irök. ^ ß ? M Ungr. Schriftsteller. Sammlung von Lebens- beschreibungen. Von Jakob Ferenczy und Joseph Daniel ik (Pefth 1856, Guft. Emich) S. 138. Fenner^ Daniel, vormals FelMtt von Fenneberg (Insurgentenfüh- rer in Oesterreich und in der Psalz im
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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