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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 177 -
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Seite - 177 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

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Bei Maindor f am Niederrhein (31. Mai 1796), dann bei der Einnahme von Offenbnrg (26. Juni 1797) zeichnete er sich aus. Kurz zuvor (20. April) wurde er Oberst. 1805 stand er schon als Oberst im Corps des Feldmarschall-Lieutenants Iellaö.iä und bewies beim Rückzüge aus Schwaben nach Vorarlberg große Umsicht. Als General-Major that er sich bei der Vertheidigung Tyrols 1809 und in den Kämpfen der Jahre 1813 und 1814 hervor. Am 16. Iänn. 1813 zum Feldmarschall-Lieutenant ernannt, befeh- ligte er den rechten Flügel der Armee in Innerösterreich. Der 11. Sept. 1813 bei der Mühlbacher Klause, der 3 Oct. bei Percha diesseits Brnnecken, der 7. October ebenfalls bei der Mühlbacher Klause waren seine Ehrentage. Bei letzterer, welche der Feind in der Nacht vom 6. auf den 7. Oct. wieder in Ver- theidigungsstand gesetzt, stellte sich FML. Fenn er an die Spitze der Stürmenden und nahm die Klause, in welcher viele getödtet, 7 Officiere u. 450 Soldaten zu Gefangenen gemacht wurden. Für diese Wassenthat erhielt er am 8. Nov. 1814 das Ritterkreuz des Mar. Theresien-Ordens. Früher noch (16. Iänn. dess. I.) wurde er Inhaber des neu errichteten nach ihm genannten Tyroler Jäger - Corps. Nach Beendigung des Krieges blieb er als Militär-Commandant in Tyrol, wurde nach Auflösung des Tyroler Iägercorps 2. Inhaber des Kaiser Jäger-Regiments, 1820 Divisionär in Mähren und 1821 in Galizien, wo er im Alter von 62 Jah- ren starb. Hirtenfeld (I. Dr.), Der Militär - Maria- Theresien-Orden und seine Mitglieder (Wien 1857, Staatsdruckerei) S. 1212 und 1749. — Oeftr. Militär-Konversat.-Lexikon. Herausg. von Hirtenfeld u. vi. Meynert (Wien 1851) II. Bd. S. 345. — Der Adel der Familie Fenner von und zu Fennberg (so lautet im Diplom der Name) stammt aus dem 1.1667, in welchem mit Diplom vom 12. Aug. den Brüdern Johann und Georg der ritter- v. Wurzbach, biogr. Lexiton. IV. 17? mäßige Adel verliehen wurde. Derselbe ist später, am 17. Sept. 1676, auch auf deren Brüder Anton u. Kaspar ausgedehnt worden. — Wappen. Ein quadrirter Schild. I n dem hinteren unteren und vorderen oberen golde- nen Felde je ein schwarzer aufrechtftehender gekrönter Adler mit ausgebreiteten Fittigen und roch ausgeschlagener Zunge. Im vorderen unteren und hinteren oberen silbernen Felde ein rother Löwe, aufrechtstehend, mit vorge- worfenen Pranken, ausgeschlagener Zunge und doppeltem Schwänze. I n einem schwarzen gekrönten Herzschilde wachsen aus grünem Grunde drei Fenchelstauden empor. Fonyes, Alerius (ung. Geograph und Statistiker, geb. zu Csokaj, nach Andern Csokalj im Biharer Comitat 7. Juli 1807). Sein Vater Anton war Gutsbesitzer. F. besuchte die Elementar- schulen und das Gymnasium zu Debre- cziu, hörte die Philosophie in Großwar- dein, die Rechte in der königl. Akademie zu Preßburg. Die gut bestellte Bibliothek seines Vaters weckte seine Leseluft; die Lecture des Werkes: „N6v626t68 uta- 29.80k tä.rkä.23." 7 d. i. Magazin für be- rühmte Reisen, von Johann Kis , und der häufige AnblickderKarten des Demetr. Görög, auf welchen die Comitate ein- zeln abgebildet sind, seine Neigung für die Geographie und Statistik. Nach beende- teu Studien blieb er als Rechtspracti- kant in Preßburg, legte 1828 die Advo- catenprüfung ab, brachte dann zwei Jahre in Pesth und auf Reisen im Lande zu, auf denen er zahllosen Hindernissen Trotz bietend, so weit es möglich war, glaubwür- dige Daten zu seinen noch jetzt den besten geographischen und statistischen Werken über Ungarn sammelte. Nach dem Tode seines Vaters 1831 vermalte er sich und brachte vier Jahre theils in Preßburg, theils in Sä.rosfa auf der Insel Schütt zu, sich mit Oekonomie beschäftigend. Ende 1835 zog er nach Pefth und wid- mete sich von nun an ausschließlich den Wissenschaften und der Literatur. Zuerst gab er heraus: / 12
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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