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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 181 -
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181 lung im Systeme nach bisher Mitelhlllt grbliebl- nen Man^n-Gattungen nnd über die Placentatilln der echten und Rritik der zweifelhaften Lixnonizceell" (III. Zä. 3. 193 - 270); — in der Flora" : „Neitrag zur Charakteristik sammt- licher Abtheilungen der ßuapkglieell ve (1839, I I . Lä. S. 705 u. k.); - „ bslli/sT-clT"^^ Zss^s^a nova et (1843, I I . 6. 457); — „Zlchählnng nener äthiopischer Mllnzrngattllngrn nnd Nrten" (1844, I. p. 309). — In jüngster Zeit gab er im Verein mit dem Professor der Natur- geschichte zu Klagenfurt Pater Rainer Graf die xostliums Ausgabe vou Franz Xaver Freiherrn von Wulfens „V'iorg. pti9.ner0F3.mtl" (Wien 1858, heraus. Fenzl, gegenwärtig Professor der Botanik und Director des botanischen Universitäts - Gartens wurde am 1. Febr. 1848 zum Mitgliede der kais. Akademie der Wissenschaften ernannt; außerdem haben ihn mehrere natur-histor. insbesondere botanische Vereine, als die „Pollichia" in Pfalzbaiern, „Lotos" in Prag, die Bereine zu Regensburg, Mos- kau , zu Boston, die k. k< Akademie der Wissensch. zuPadua u.a. zum Mitgliede, die Leopold - Carolinische Akademie der Naturforscher zum Adjnncten gewählt. Ueber die nach ihm benannte Gattung Il'kiixiw vergleiche die Quellen. Almanach der kais. Akademie der Wissenschaften für 1851 (Wien, kl. 8°.) S. 176 ^enthält mit den folgenden Registern die vollständige Ueber- sicht der selbständigen und in Sammelwerken zerstreuten Schriften F.'s). — Derselbe für 1852, S. 110 lnach diesem geb. 16. Februar 180H. — Negister zu den zehn ersten und zweiten Bänden der mathem.-naturwiss. Classe der kais. Akademie der Wissenschaften (Wien 18Z4 u. öS, gr. 8°.) S. 13 u. 20. — Ersch (I.S.)und Gruber ( I . G.), Wg. Ency- klopädie der Wissenschaften u. Künste (Leipzig 1822 u. f., Glebitsch, 4°.) I. Sect. 42. Bd. S. 454 d^aselbst über die von Endlicher nach E. Fenzl benannte Gattung: ?o22iia> aus der Familie der Olinieao). — Ehrenkranz zur Feier des 90. Geburtsfeftes und 73. Dienftjahres des k.k. FM. Vater Radetzky am 2. Nov. 1850 (Innsbruck 1356, I. Auf- Mager, 32°.) S. 63 ^enthält den von diesem Gelehrten in's Radetzkyalbum eingeschriebe- nen Spruch). — Porträte. 1) Facsimile des Namens: Dr. Nä. ?6Q2i. Rud. Hoffmann 1856. Nach einer Photographie von F. Küß in Wien. Druck von I. Haller. Eigenthum und Verlag von George Andrö Lenoir laus der „Gallerte ausgezeichneter Naturforscher"I. - 2) Facsimile der Unterschrift: Dr. Nä. ?on2i. Dauthage 1853, n. d. Nat. gez. u. lithogr. gedr. b. I. Höfelich, Wien bei Ios. Bermann, Fol. — 3) Die Mitglieder des medicinischen Professoren - Collegiums (auch in Auers „Faust"). Fenzls ähnlichstes Porträt. Fercher von Steinwand (Dichter, geb. in derSteinwand bei Wildegg in Oberkärnten 22. März 1830). Sohn armer Eltern, führt das obige Prädicat nach seinem Geburtsorte. Von früher Jugend auf sich selbst angewiesen, erhielt er sich vom Unterrichtgeben und lebte in den 1.1853—55 in Wien als Erzieher und zugleich als Candidat für das Gym- nasial-Lehramt. Ein in literarischen Krei- sen nicht spurlos vorübergegangenes Er- eigniß veranlaßte F., sich dem Heraus- geber dieses Lexikons zu nähern, und die reiche poetische obgleich impetuose Natur des jungen Mannes nahm denselben von vornherein für ihn ein. Er war es auch, welcher in der Theater-Zeitung 1854 (März) Ferchers Gedicht „ Grabbe", das erste, welches in die Oeffentlichkeit ge- langte, drucken ließ. Der junge Dichter fand nun jüngere Freunde, die sein gäh- rendes aber seltenes Talent öffentlich Priesen, und das Feuilleton des „Wan- deres" (1854) enthielt weitere Proben u. z.: „Giöenbühuzug"; — „Ammantt"; — „Ner deutsche Nichter"; — „Fruschlick"; — „Die Nlllilln"; — „Nas Ptertt der Flenn- bahn"; — „SeitbediirinisZ" ; — „Nes Heut- Zchen Vaterland", sämmtlich Poesien eines ursprünglichen, Schiller-Grabbe'schen doch ungeklärten Geistes. F. hat auch mehrere Dramen im Pulte vollendet lie- gen. Seit 1855 ist von ihm nichts mehr gedruckt worden; die als vorbereitet an- gekündigte Herausgabe seiner gesammel-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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