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ten Gedichte ist nicht erfolgt, auch sind
sein gegenwärtiger Aufenthalt und seine
Verhältnisse dem Herausgeber dieses Le-
xikons unbekannt.
Wurzbach v. Tannenberg (Const.), Biblio-
graphisch-ftatist. Uebersicht der Literatur des
östr. Kaiserstaates (Wien 1856, Staatsdru-
ckerei, gr. 8°.) U. Bericht (1354) S. 19,
Marginal 685. — Wanderer (Wiener Blatt,
Folio) 1854, vom 24. Mai. — Carinthia
(Klagenfurter Unterhaltungsblatt, 4°.) 1854,
Nr. 45.
Ferdinand, Karl Joseph, Herzog von
Este, - und
Ferdinand, Karl Victor, Herzog von
Este, siehe:
Este, Ferdinand Karl Joseph,
Erzherzog von Oesterreich ^S. 86 dieses
Bdes. und Este, Ferdinand Karl Victor
(ebenda S. 87).
Ferdinand I., Kaiser von Oesterreich,
Ferdinand lll., Großh. von Toscana,
siehe: Habsburg-Lothrmgen.
Ferv auch Ferre, Natale (Maler,
geb. in der Lombardie). Zeitgenoß. Lebt
gegenwärtig in Mailand, wo in den Aus-
stellungen im Palaste Brera seit 1852
seine „Prospecte" den Beifall der Kenner
ernteten. Besonders malt er Lichteffecte
mit großer Vollendung. Von feinen Ar-
beiten waren ausgestellt: jes wird die in
den Ausstellungs - Katalogen gewöhnlich
vom Künstler selbst angegebene Bezeich-
nung der Bilder hier, wie auch bei an-
deren Künstlern, beibehalten :^ ,. ^scluta
<iel tsa^o clella Hcala" (1352); —
^ i a ^ a ck 6. H5arco" (1853), bei Gas-
beleuchtung; — „5>ia66a clells e^bs i??.
a" (Ausstellung 1855); — „Oo/-.
/ano«, bei Nacht (beide Vlailänder Aus-
stellung 1855); — ,. I,« ^ia^a clsi m.67--
canti in Mia^o" (1856).
Hemmo ä' arti itI.1i2,26 (Uziiauä, Vensäiß,
VsionK, 4°.) älluo VI 1853, p»3. 123. —
Dasselbe Werk: anno VII 18Z4, x. 76. — auuo VIII 185S, p. 117. — Huuo IX 1856'
I>. 119. — HUQ0 X 1857, p. 113. — ^1buN.
VH^osiliioui äi belle arti in Nlilauo eä altrs
cittä. (NHiIil.uä. cHu^äsiU, 4°.) 1852 (anno
XIV) p. 163.
Ferenczy, Jakob (Literaturhisto-
rikerundBenedictiuermönch, geb.
zu P6r im Naaber Comitat 26. Febr.
1811). Sein Vater, Herrschaftsbeamter
zu Psr, ließ den Knaben, der große Lern-
lust zeigte, sorgfältig erziehen. F. wurde
nun 1828 Zögling der Benedictiner am
Pannonsberge, beendete als solcher in
Raab 1831—32 die philosophischen Stu-
dien und kehrte 1832 wieder in's Kloster
am Pannonsberge zurück, wo er die Theo-
logie hörte. Hierauf unterrichtete er die
Zöglinge seines Ordens zu Naab in den
philosophischen Stndien und war von
1840—50 in der Akademie zu Preßburg
ordentl. Professor der ungar. Sprache
und Literatur. Als solcher sammelte er
die Biographien ungar. Schriftsteller
und übergab eine Sammlung von etwa
300 derselben dem St. Stephansverein
mit dem Wunsche, dieselben mit mög-
lichster Ergänzung zu veröffentlichen.
Der St. Stephans-Verein hatte vorher
schon den ersten Theil von Ferenczy's
Werke: „^4 ?naFi/«?' i?-ocia/om es t^o-
mänz/onäg to>tenet6^ d. i. Geschichte
der ungar. Literatur und Gelehrsamkeit,
gedruckt, welcher auch als Handbuch in
mehreren Schulen eingeführt ist. Die
vorerwähnte Biographien - Sammlung
erschien vom St. Stephansverein durch
Joseph Danielik herausgegeben unter
dem Titel:„HsaZsM7- 2>o7c. Meti-a/s gli/ch'-
temsn?/") d. i. Ungarische Schriftsteller.
Sammlung von Lebensbeschreibungen
(Pesth 1856, Emich); derselben folgte 1858
einErgänzungsband, welch' letzterer jedoch
blos vonD anielik herausgegeben ward.
Genauere bibliographische Angaben und
Nennung der Quellen, welche bei den
einzelnen Biographien benützt worden,
würden den Werth de,r Arbeit sehr stei-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon