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V< I'sirHoiu
1777, 8".). ^- Hlsmmo (^anosseo), Vita. s
maoUins äi 13. ^Orraolng. (VeneäiF 1764,
4"., mit Portr.). — <7onts (Domsn.ioo)) Il.i-
tratti 2 Niagraü« äy^ii nonnni iiiustri
Zagganesi (Üa88ano 18Z0, Lisbslti, 4"., mit
Po^r.) Blatt Nr. VI. — Danäoio sSi^ol.),
I^a oääuta äsiia, rspnbdiioH äi Vonexia, eä
i suoi ultimi ci2<^u2.nt' g.Qui. stuäii gtorioi
. . . . (Vv^käiß 1857, F2r».wviQii) H.ppsn.
äieo 8. 92 lnach diesem gest. im I . 1775).
^ (^aisria tiüi I.Lttorati
ustri äsiio ^rovinoi« V6no2i3.nk
usi seoolo cleoiluottava (VousüiK 1824, 8".).
VI. Lä. 8. ^6U. Artikel von G. Basseggio.
— I^ouv. Lio^ra^Iiio Asusrüle . . . ^ndliöe
50U8 1a äir. c!o N. 1e Dr. No^lor (?a.rig
1853) XVII. Lä. 3p. 485. — LiosraMo
univeröü l^io tum. 14. Artikel von Nicollet.
Venexi.1 (Vsneäi^ 1850, Zrl2eFli6i, kl. 8".)
3. 103 sdaselbst heißt es falsch von der Re-
stauration der Uhr von St. Markus: ,,1.3.
maotnuk 5u listHurst». Q611' auno 1537 äa
Lartolomec» ?erra.oilill.." F. hat ja 1692—
1777 gelebt).— Porträte. 1)Unterschrift:Lar-
w1oinn.6U3 l'orraoiu»,. Oomirg.w ine. (Vene-
dig, 8".) — 2) Unterschrift: Lartolarnuieo
V'sri'Äcin«.. 5. L.od6rti äi«. I). (üontö ineiso
(Vassano, 4°.).
Ferrari, Bartolomeo I. auch Lmgi
Maria (Professor der Physik, geb.
zu Padna 5. Juni 1747 »ach dem
Grabdenkmal 1748), gest. ebenda 19.
Mai 1820). Sein Bater war ein geschick-
ter Wasserbau-Ingenieur und der Sohn
erhielt in der Tanfe den Namen Luigi
Maria, den er jedoch bei seinem Ein-
trittc iu's Kloster mit V artolomeo ver-
tauschte. Die untern Schulen besuchte er
bei den Barnabiten in Mailand, bis er
selbst — 17 Jahre alt — am 28. Oct.
1784 in ihren Orden trat nnd am 29.
Oct. 1785 das Ordensgelübde ablegte.
Nnn setzte er die Studien in Mailand
fort und vollendete sie in Bologna und
Rom unter Lehrern wie De Regi, Ra-
cagni, Ugo und Alproni. Nun über-
nahm er selbst ein Lehramt, vorerst zu
Mailand im Kloster, wo er seinen Or-
densbrüdern Philosophie vortrug, später in Lodi. Im 1.1790 wurde er der Nach-
folger Racagni's in dessen Lehrkanzel
der Physik zu Mailand, und spater des
berühmten De Regi in jener der Ma-
thematik. Bis 1810 war F. auf diesem
Gebiete thätig, als ihn die in diesem
Jahre in der Lombardie erfolgte Auflö-
sung seines Ordens traf. F. zog sich nun-
mehr in's Privatleben zurück, aber schon
1816 berief ihn Graf Scopoli als
Religionslehrer an das Lyceum Alexan-
drinum in Mailand, welche Stelle er bis
au seinen Tod , welcher im Alter von 72
Jahren erfolgte, bekleidete. F. veröffent-
lichte mehrere wissenschaftliche Abhand-
lungen aus dem Gebiete der Hydraulik
-veiocita cisi/s ac^l/
clai — ^Dsi t>ubi
Del nl.omm.6Nto attbeals tisils
und „K«i ci-
a^emloio". Diese Abhandlungen
erschienen gesammelt als: y )^ine?-taHiont'
iH'a«k^e" in 3 Bänden (1793, 1797,
1811). In diesen Abhandlungen beur-
kundet F. einen scharfen Beobachtungs-
geist, sie erweckten zu jener Zeit die Auf-
merksamkeit der Gelehrten, welche F.
durch Aufnahme ui ihre Vereine ehrten.
Außerdem schrieb F. einige religiöse Ab-
handlungen, als: „/nto^no
nud „Intol'no al
'^ —ferner: „One
^ (1816) und
(1819). — Auch veranstaltete
F. eine verbesserte und mit den Zusätzen
des Autors vermehrte Ausgabe des Wer-
kes von Maria De Negi:
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon