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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 192 -
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192 ^Siavanni), Noßio <1sl prc»f. V. Lar- talomya Serrari (Nii2uo 1844, tiposr. 8am- drunica Vizm^ra, 8°.). — Libliotsog. ita- liau» (2l2il»2ä, 8°.) b'sse. 54. — Dieselbe r».go. 65 lim ersteren der Nekrolog, im letz- teren Nachrichten über das F. errichtete Mo- nument). — Ersch ( I . S.) und Gruber ( I . G.), Mg. Encyklopädie der Wissenschaf- ten und Künste (Leipzig 1822, Gleditsch, 4".) I. Sect. 43. Bd. S. 227 lm dem von Friedr. Wich. Thei le bearbeiteten Artikel wird er mit seinen Taufnamen Luigi Maria auf- geführt , und wird der 9. Mai 1820 als sein Todesdatum angegeben .^ — Monument. F.'s Schüler haben im Lyceum zu Mailand ein Denkmal setzen lassen, welches folgende In - schriftträgt: LarwiowEO ^errari > Saeoräots AHQSueto Incalpübiis > luss^nü ksr XI^III ^.nni I^ e Nktem: l 1.2. ^1108022. N 1.2. 82,- z»isu22> Dells. Nelißiono ^ I visooxoli ^iau» eeuti > 1.0 ?0it2,rono ^ l Lepoloro I N 615 ori». v i t3r2,titu.<iin6 s N Vi V1356 »2 Ferrari, Bartolomeo II. (Bildhauer und Erzgießer, geb. zu Venedig nach Oettinger 18.Juli 1780, gest. 8. Febr. 1844). Entstammt einer reichen und an- gesehenen Familie Ferrara's, die, nach- dem sie bedeutende Vermögensverluste erlitten, um die Mitte des 18. Jahrhun- derts nach Venedig übersiedelte. Barto- lomeo erhielt den Unterricht in der Kunst bei seinem Oheim Giov. Ferrari- Torrettiss. d.) dem Lehrer Canova's. Anfänglich betrieb er dieselbe zu seinem Vergnügen, später erst nöthigten ihn die mißlichen Vermögens - Verhältnisse, sie zum Lebensunterhalt auszuüben. Seine Arbeiten in Marmor, Stein und Holz sind zahlreich. Er vollendete nach C a- nova's Modell die schöne Gruppe der PietH zu Possagno in Bronce, restaurirte 1815 den broncenen Flügellöwen, der zerbrochen von Paris zurückgebracht wurde und jetzt wieder die Säule auf der Piazetta schmückt. Von seinen übri- gen im Venetianischen zerstreuten Arbei- ten , darunter viele Grabdenkmäler und, Statuen von Heiligen, sind in Venedig selbst von seiner Hand, in der St. Mar- kuskirche am Hochaltar die Medaillons nnd übrigen Bronce - Verzierungen; — die äußeren Statuen und mehrere Bas- reliefs an der St. Mauriziuskirche; — im Waffeusaal des Arsenals die Bronce- büste Sr. Majestät des Kaisers Franz I.; — einige Statuen der Apostel in den Nischen der Kirche vom h. Namen Jesu. Auch an der Ausführung des zu Ehren Canova's in der Okissa. äi 6. U. ^.8- 8untg. aufgestellten Monumentes hat F. sich mit mehreren andern Künstlern (Vergleiche: Artikel Canova, II. Band S. 264 II. Auszeichnungen) betheiligt. Seinen Sohn Luigi (s. b. S. 196) bildete er in seiner eigenen Kunst aus und nimmt derselbe einen Rang unter den ersten Bildhauern der Gegenwart ein. «eultars (Vensätz 1844, 4°.). — Derselbe: äeiia. 3N2.1nFiQ2. (VeueäiL 1856, KI. 8°.) 8. 42, 175, 241, 415. — W Conversations-Lexikon (Leipzig 1847, gr. 8".) V. Bd. S. 22 lnach diesem geb. zu Venedig 1780, geft. 8. Febr. 1844). - Nagler (G. K. vl.), Neues allg. Künstler-Lexikon (Mün- chen 1835 u. f., 8°.) IV. Bd. S. 293. — Mül le r (Fr. Prof.), Die Künstler aller Zeiten u. Völker (Stuttgart 1857, Ebner u. Seubert, Lex. 8°.) I I . Bd. S. 33 lbei beiden sehr dürf- tige und gleiche Notizen). — 1844, 8°.). Ferrari, Carlo (Maler, geb. im Veronesischen). Zeitgenoß. Zählt zu den bedeutendsten jnngen Künstlern seines Faches in der Gegenwart. Er bildete sich in Rom aus und kehrte dann in seine Heimat zurück, wo er sich in Verona an- säßig machte. Die Ausstellungen der letz- ten Jahre in Mailand, Venedig u. Wien weisen manches schöne Oelgemälde seines Pinsels u. z.: „Ansicht eines iwlien. Markt- plchez" (im östr. Kstv., Eigenth. des Hrn. Fel lner); — „Ner Nllgrnplllast mit der Ama schiüuimi in Venedig" (Ebenda 1851,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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