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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 207 -
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20? berg, aber nur an Logen oder sehr verläßliche Brüder verkauft. 3) Im Verein mit Andern: Mit Friedr. Ram- bach gab F. mehrere Jahrgänge des „Berliu- schen Archivs der Zeit und ihres Geschmacks" heraus. — Mit I . G. Nhode (1801), dann mit Ioh. Christian C. Fischer (1802 u. 3) und dann allein (1804 u. 5) gab er heraus: „Eunomia, eine Zeitschrift des neunzehnten Jahrhunderts" (Berlin) Jahrg. 1801 — 1805. sDie interessanteren Beiträge dieses Blattes und sämmtliche Aufsätze F.'s zählt auf: Karl Heinrich Iördens in seinem „Lexikon deut- scher Dichter und Prosaisten" (Leipzig 1806, Weidmann, gr. 8°.) II. Bd. S. 514 u. f.) — Das vollständigste Verzeichniß von F.'s frühe- ren Schriften siehe: Meu sel ( I . Gg.), Das gelehrte Teutschland (Lemgo 1786, Meyer, 8°.) 5. Ausg. II. Bd. S. 312; IX. Bd. S. 335; XI. Bd. S. 218; XIII. Bd. S. 371; XVII. Bd. S. 562; XXII. Vd 2. Abth. S. 124. — Vor dem verstümmelten, uncorrecten und unrechtmäßigen Nachdruck von „F 's sämmt- lichen Werken" (Wien 1809—16) in 22 Bdn. ist nnr zu warnen. II. Biographien und Biographisches. Rhode (Johann Georg), Nachrichten von dem Leben I. A F.'s (ohne Angabe des I . u. O.). — Ersch ( I . S.) u. Gruber ( I . G.), Allg. Encyklopädie der Wissenschaften und Künste (Leipzig 1822, Gleditsch, 4".) I. Sect. 43. Thl. S. 266 — 285 lumfassende Biographie von Heinr. Dö ring). — Iö'rb en s (KarlHeinr.), Lexikon deutscher Dichter u. Prosaisten (Leip- zig 1306, Weidmann, gr. 8°.) I. Bd. S. 509 —517 und VI. Suppl. Bd. S. 89—93 snach diesem geb. in Preßburg). — Morgenblatt (Stuttgart, Cotta, 4''.) 1807, Nr. 152 u. 153. — Dasselbe 1808, Nr, 201. — Dass. 1809, Nr. 187 Enthält Nachrichten von F.'s Le- bensunistänben, seinen Ansichten über Religion und Kirchenthum und kritische Blicke auf meh- rere seiner schöngeistigen Schriften von K. A. Böttiger). — Annalen der Literatur und Kunst in dem östr. Kaiserthum (Wien, Doll, 4°.) Jahrg. 1809, Intelligenzblatt, November Sp. 210. — Allgem. geograph. Ephemeriden (Weimarer Industrie-Comptoir) 1811, Octo- berheft, S. 258. — Allgem. Literaturzeitung 1817, Nr. 31. — Dieselbe 1818, Nr. 15: „Feßlers Lage in Nußland", von Hauschild. — Zwickauer Erinnerungsblätter 1820, S. 49, 65, 81, 129 und 145. — v. Sydows Asträa. Taschenbuch für Freimaurer auf das 1.1824 S. 149 u. f. — Der Gesellschafter, herausg. von Gubitz (Berlin, 4«.) 1826, S. 387: „Feßler, ein Wunderthäter als Knabe." — Neuer Nekrolog der Deutschen (Weimar Voigt, 8°.) XVII. Jahrg. (1839) H. Theil, S. 974. — Gräffer (Franz), Iosephinische Curiosa (Wien 1848, 8°.) 1. Bd. S. 87: „Kaiser Joseph, Feßler und die Kapuziner- gräuel in Wien." — Dieselben im nämlichen Bande S. 151: „Joseph II . und Professor Feßler in Lemberg." — Europa, herausgeg. von August Kühne (Leipzig, 4°.) 1850, S. 780: „Feßler als Kapuziner und als Mensch" >nennt ihn richtig einen der merkwürdigsten Charaktere sowohl in psychologischer, als in literarischer und historischer Beziehung). — LioFraMio 668 komme« vivaiits (karis 1816, I.. 6. Nickanä, 3°.) III. Lä. 3. 80. — Lupin auf Illerfeld lFreih.), Biogra- phie jetzt lebender oder im Laufe des gegen- wärtigen Jahrhunderts verstorbener Menschen (Stuttgart 1826, Cotta, gr. 8".). — Oestr. National-Encyklopädie (von Gräffer und C zikann), (Wien i835)II.Bd. S.129 lnennt seinen Geburtsort: Czundorf, mit welchem Namen Czurendorf auch öfter erscheint). — Dcl,n,isli/c (^sse/), Äa^^r irolc. Nletrasj- lcötet, d. i. Ungar. Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Band (Pesth 1858, Gyurian, 8".) S. 80 Inach diesem geb. zu Zarandfalva im Wieselburger Comitate 1756, gest. zu St. Petersburg 15. Dec. 1839). — Schlosser (F. C.), Geschichte des 18. Jahrh. u. des 19. bis zum Sturze des franz. Kaiserreichs (Heidelberg 1844) IV. Bd. (3. Auflage) S. 436 ^n der Anmerkung). — Bergmann (Joseph), Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des östr. Kaiserstaates vom XVI.— XIX. Iahrhund. (Wien 1844 u. f., Tendler, 4".) I I . Bd. S. 200 ldaselbst heißt es aus- drücklich: „Bon Feßler, der selbst aus der Gegend des Bodensees herstammte"; Feßler selbst ist in Ungarn geboren). III. Ueber F/s Schriften, seine Charakteristik als Schriftsteller, als Mensch. Einer von F.'s Biographen schreibt über ihn: „Ein Mensch wie Feßler, von diesen Talenten, von diesen Kenntnissen, der sich hinsichtlich seines Cha- rakters mehr verrufen als gelobt wußte; der gleichsam ein Opfer seiner Ideen ward und sich vernachlässigt von Allen denen sah, die ihn aus seiner Lage reißen konnten, und dennoch sich nicht herabließ zu den Schreiern über die Lage der zeitlichen Dinge; der im- merfort die Ideenhöhe behauptet, welche er erstiegen, ist wenn nicht ein liebenswürdiger, doch gcwiß ein seltener Charakter." — Ein anderer Biograph charakterisirt F.: „Schwie- riger als das Urtheil über F.'s literarische Erzeugnisse ist die richtige Auffassung seines
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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