Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 214 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 214 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Bild der Seite - 214 -

Bild der Seite - 214 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Text der Seite - 214 -

214 trauen, Seelenftärke" — Die im „Oeften. Parnaß, bestiegen von einem heruntergekom- menen Antiquar" (Frey-sing bei Athanasius <b Comp., 8°.) S. 16 entworfene Charakteri- stik F.'s ist der Inbegriff plumper u. scham- loser Frechheit, daher wir dieselbe nicht mit- theilen. — Porträt. I) Stahlstich von Axmann mit Facsimile der Unterschrift (Wien, Ge- rold, 8".). — 2) Facsimile der Unterschrift: Nrust l>. ^enektersIsdLN. ^os. Dautl2,u5er <is1. Il>. 8tödsr 8«:. gr. 8". lsehr ähnliche Feuerstein von Feuersteinsberg, An- dreas Leopold Freiherr (kaiserl. Feld- marschall-Lieutenant, geb. 1700, gest. zu Natikau in Böhmen 1773). Er und der folgende Freiherr Anton Fer- dinand sind Söhne des Andreas Feuerstein, der ehrenvoll aus der Be- lagerung von Landau bekannt ist und 1702 fiel, eben als er dem römischen Kö- nige Jose pb I. Rapport erstattete. Frei- herr Andreas Leopold trat 1717 in die Artillerie, ward 17A7 Artilleriecom- mandaut in Mantua und 1742 Oberst- lieutenant. Im Jahre 1744 focht er am Rhein und wurde 1746 Oberst. In der Schlacht vonKolin (18. Juni 1757) befehligle F. die Artillerie und bewies nach Da uns Zeugniß dabei große Ge- schicklichkeit. Unmittelbar nach der Schlacht ernannte ihn die Kaiserin zum General- Major. Bei der Belagerung von Son - nenstein führte er durch die geschickte Verwendung des Geschützes den Fall der Festung herbei. 1759 trat F. als Feld- marschall-Lieutenant in den Ruhestand und starb im Alter von 73 Jahren. — Anton Ferdinand (Feldzeugmei- ster, geb. 1690, gest. zu Natikau in Böhmen 1780). Trat 1707 in die Artil- lerie, Ward1728 Oberstuckhauptmann und im Laufe des Türkeukrieges Oberst. Im öfterr. Erbfolgekriege commandirte F. als Generalmajor die Artillerie und zeichnete sich bei Trautenau (1745) aus. Schon im I . 1745 trat er mit ent- sprechenden Vorschlägen einer Verände- rung der Geschützwaffe auf, welches nach manchem Widerstände erst im I . 1753 angenommen wurde. Im 1.1746 rückte F. zum Feldmarschall-Lieutenant, 1753 zum Feldzeugmeifier vor und erhielt den Freiherrnstand. Im siebenjährigen Kriege commandirte F. die Artillerie bei Prag, wo er verwundet wurde, bezwang dann Gabel und Zwick au, mußte aber schon 1759 aus der Activität treten. F. besitzt mannigfache Verdienste um die Hebung der österr. Artillerie. Er starb als Greis von 90 Jahren. Oeftr. Militär-Konversat.-Lexilon. Herausgeg. V.Hirtenfeldu.Vi-.Meynert (Wien 1851) II . Bd. S. 401. — Staf f ler (Johann Jakob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen (Innsbruck 1347, Rauch, 8°.) I. Bd. S. 49.— (Kneschke, Ernst Heinrich Prof.) Deutsche Grafenhäuser (Leipzig 1852, W.'igel, 8°.) I. Bd. S. 231. — Die Familie Feuerstein stammt aus Tyrol, u. z. aus Bregenz und erhielt am 20. April 1559 einen Wappenbrief. Die Brü- der Anton Ferdinand und Andreas Leopold (f. die Obigen) wurden 175? in Freiherrnftand und Anton Freiherr von F. 1793 in den Grafenstand erhoben. Aus dessen Ehe mit Ioyanna Gräfin Zlernberg (geb. 14. Juli 1770) stammt Graf Anton (geb. 28. Juni 1789), vermalt (feit 26. October 1840) mit Elisabeth Freiin v. Stürmer (geb. 1. Sept. 1801, gest. 13. Februar 1843). Graf Anton ist Oberst in der Armee. — Wappen. Qua- drirter Schild mit Mittelschild. Dieser von Gold und Schwarz senkrecht getheilt mit der in der Ordenskette des goldenen Vließes be- findlichen Malteserkreuz - formigen Rosette (Feuerftahl) mit gewechselten Tincturen. 1 u. 2 des Hauptschildes in Gold auf grünem Rasen eine aufgerichtete, einwärts gekehrte Gemse natürlicher Farbe, welche mit den beiden Vor- derläufen den Feuerstahl des Mittelschildes trägt. 2 u. 3 in Silber ein rother einwärts gelehrter Löwe. Fiala, Joseph (Musikus, geb. zu Lochowitz in Böhmen 1751, gest. zu Donaueschingen 1816). Zeigte früh ein großes musikalisches Talent, und die Gräfin Netolitzky von Netolitz, deren Unterthan er war, ließihu inPrag vondem berühmten Hautboiften Ioh. StiaftnF
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich