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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 219 -
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219 terung des erläuternden Textes) nnd der zweite bitz sechste Jahrgang der „Mit- theilungen aus dem Gebiete der Statistik" erschienen, in welchen überdies die „Nar- ztellung derVllndlllirthzchlltt und Mmtan-Industrie Vlckamina'3" . die „GrZchichte deZ statistischen NnrellU'Z 3329—185^", die „Darstellung der Veränderungen im Organismnz nnd in den Vermal- tiulgsgebieten der politischen und Justiz-Nehörden Oesterreichs seit 18U8" (in zwei Heften), die „Geschichte der dritten Versammlung des iuter- nlltillnalen statistischen Oungrrssrs" ganz, die „Aenersichtstatkln ^ur Statistik, der österreichischen Monarchie 1851 — 5b" (in vier Heften) zu eincm beträchtlichen Theile von ihm ver- faßt wurden; die Vorrede zuCzoernigs großem ethnographischen Werke nennt ihn als den Hauptsächlichsien Mitarbeiter für die seit seinem Amtsantritte bearbei- teten Partien desselben. Bei der schon erwähnten Versammlung des statistischen Congresses zn Wien im Jahre 1857 fun- girte F. als Secretär der Vorbereitungs- Coinmission und des Congresses nnd seine „Geschichte dieser Versammlung" wurde von der in- und ausländischen Presse als das würdigste Denkmal der Leistungen Oester- reichs für den Congreß und auf demselben bezeichnet. — Heinrich (geb. zu Wien 20. Oct. 1830). Jüngerer Bruder des Obigen, ist seit 1855 Lehrer der Geschichte und Geographie am Gymnasium zu Ofen, in dessen Programme für 1857 er eine interessante Abhandlung über die Reste von Aquincum veröffentlichte. Gedenkbuch des I I I . internationalen statistischen Congresses zu Wien I8ö7 (Wien, Staats- druckerei, gr. 8°.) S. 50 Idaselbst F.'s Fac- simile der Unterschrift). Dicker, Franz (Aesthetiker und Literarhistoriker, geb. zu Nokowitz in Böhmen 25. Februar 1782, gest. zu Wien 22. April 1849). Bater des Vori. gen. Sohn wohlhabender Landleute, legte (1795 — 99) die Gymnafialftudien in Kommotau zurück, und bezog dann die Universität zu Prag, wo er bis 1805 die philosophischen und juridischen Lehrfächer absolvirte. Als im Winter 1800 die böhmisch-mährische Legion gebildet wurde, trat F. in eines der Corps der Prager Studirenden. Die Liebe zur classischen Literatur und Aesthetik, nnter Lehrern wie Zappe und Meißner gefördert, führte ihn zunächst dem Lehramte der sogenannten „Humanitätsclasfen" zu. Schon 1806 wirkte er als Supplent zu Kommotau, dann definitiv (1807—11) zu Neuhaus, (1812—14) zu Iioin. Im I . 1814 erhielt er die Leitung des Iiöi- ner Gymnasium's (als Präfect) und 1816 die Lehrkanzel der classischen Philologie zu Olmütz, wo er auch, der Erste, Bor- träge über Aesthetik und Kunstgeschichte eröffnete. Zur Lehrkanzel dieser beiden Fächer wurde F. 1823 nach Wien beru- fen, und trug daselbst von 1825—48 un- unterbrochen classische Philologie vor, an der ersten Hochschule Oesterreichs einc große Menge von Zöglingen bildend, welche jetzt über alle Länder und Dienst- zweige des Kaiserstaates vertheilt sind. Schon in Olmütz begann F. die Heraus- gabe einer theoretisch-praktischen Ency- klopädie des classischen Studiums, wovon unter dem Titel: „Anleitung zum Studium der griechischen und römischen <Kla52iker", drei Bände (Wien 1821—25, 8".) erschienen. Buchhändlerische Verhältnisse hinderten die Bollendung nach dem ursprünglichen Plane und bewirkten, da jeder Theil ein kleines Ganzes bildete, die Sonderung. Auch erhielt F. den Auftrag, eine dem Lehrplane von 1825 entsprechende Chre- stomathie zum Gebrauche der philosophi- schen Obligatschüler zusammenzustellen, welche er 1827 vollendete. Nun folgte seine lange vorbereitete „Aesthetik oder 2,'ehrr uom Schönen und unn der NnnZt in ihrem gllnzen Umfange" (Wien 1830, gr. 8".), ein Werk, welchem dessen lichtvolle Darstel- lung neben einer ansprechenden Fassung
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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