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Palast d« Niokletian in sflalllw"; — die
Aquarel le: „Darhof der heil. Grabkirche in
Ieruzulem", beide Eigenthum des Grafen
Kolowr a t: - „N^ar in 6uiill". Eigen
tbum des Fürsten Paul Estcrhäzy;
„AnZicht non JernLllleul" ; — „Balbtik"; —
„Ver Nil Mischen Zrubien und Atchien"; —
„Anzichi der Insel Mqtilene".
OsservAwre Irieiitilu» Amtliches Blatt in Trieft)
1856, in einer der Nummern der drei letzten
Maitage: „Duo ore neilo 8tliäic> äi Lern.
?ieä1er" von Oioo. LoretanoZoff . —
Tricstcr Zeitung 1656, Nr. 17. — Fr an kl
l^ L. A.), Sonntagsblätter (Wien, gr. 8°.)
1314, S. 997: „Die Kunstausstellung zu Ve-
nedig" Daselbst wird (S. 999) F. ein Berlin
n.r genannt; von seinen Landschaften aber
gesagt, daß sie „Kraft und Wahrheit" haben).
— Die Ausstellungs-Kataloge des östr. (neuen)
Kllnstverems 1853 (Juli, August), 1855 (Juni),
185N sFebruar). — Pietznigg in seinen
Milthciümgen aus Wien 1835 II I . Bd. S. 133
gibt ,'^chricht von einem Maler Anton Fidler
flucht der Obige), welcher in der Kunstaus-
stellung des Jahres 1835 Blumen und Früchte
(3 Bilder) ausgestellt, worin sich zwar keine
geistvolle Auffassung, aber eine frappante
Naturtreue aussprach.
Fiebler, Ferdinand Ambros, siebe:
Fiblcr, Ferdinand Ambros (s. 224>
Fiedler, Joseph (Geschichtforsch er,
geb. zuWitt ingauin Böhmen 17. März
1819). Besuchte von 1830-36 das Gym-
nasium in Neuhaus (in Böhmen), hörte
1837 und 38 die beiden philosophischen
Jahrgänge in Prag und vollendete 1842
die juridischen Studien in Wien. An-
fänglich der juridischen Laufbahn sich zu-
wendend, besuchte er zwei Iabre eine
Advocatenkanzlei, bis eine im k. k. geh.
Haus-, Hof- und Staatsarchive eröffnete
Stelle ihm die Hoffnung gab, sich gänzlich
seinem Lieblingsstudinm, der vaterländi-
schen Geschichte, widmen zu können. Am
20. Nov. 1844 erhielt er eine überzäh-
lige unbesoldete Praktikantenstelle in die-
ser Staatsansialt, wo er noch, seit 1849
in der Eigenschaft eines Concepts - Ossi»
cials thätig ist. Die amtsfreie Zeit füllt
er mit dem Studium der slavischen Spra» chen, dann mit der Erforschung und
Sammlung bisher unbekannter Quellen
für österr. Geschichte in ihrem ganzen
Umfange aus. Veröffentlicht hat er bis-
her unter dem Titel: „Zur rutschen Oe-
schichte" , das Originaljchreiben des Für-
sten Dmitri Po 5 arsiyan K. Rudolf II.
ääo. 20. Juni 1612, in der „slavischen
Bibliothek" des Professor Dr. Miklosic
p. 19; — „Ner blutige Aantltllg in Omd etc.",
in den Sitzungsberichten der k. Akad.
der Wissenschaften Bd. IX. p. 461; —
„Nlchmeiiä Hrrrschült in Polen, ein urkundlicher
Neitlllg l.", im Archiv derselben Akademie
Bv. XIV. p. 161; — nnd das selbstän-
dige Wert: „Actenzliicke zur Geschichte Franj
Aakorzn/s nnd seiner Verbindungen mit dem Zlus-
lande". 2 Bde., als Bd. IX u. XVII der
l'oliwZ i'5i'uiQ 2.ugtii2.o2.rum derselben
Akademie; der 1. Bd. enthält Mitthei-
lungen ans den Papieren des Ladislaus
Kokenyesdiv. V etes, seines Agenten
in Bayern, Preußen u. Rußland; der 2.
Vd. aus den Papieren I . M.K lements,
seines Agenten in Preußen, England,
Holland und bei dem Ntrechter Congresse.
Wurzbach v. Tannenberg (Constant !)r.),
Bibliogr. - statistische Uebersicht der Literatur
des östr. Kaiserstaates (Wien 1857, Staats-
druckerei, gr. 8°.) III. Bericht (1855) S. 661,
Marginal 21499; S. 706, Marg. 23490.
Filcik, Johann Ncpomuk (Schul-
lehrer, geb. zu Kopidlno, einem
Städtchen des Gitschiner Kreises in Böh-
men, 19. Nov. 1785, gest. 25. Jänner
1837). Der Sohn eines Tischlers, der
schon als Kind großen Lerneifer und Ta-
lent zur Musik zeigte. Besuchte die Pfarr-
schnle seines Geburtsortes, hörte 1803
zu Iiöin den Präparanden - Curs und
war bereits 1804 Unterlehrer in Kolin.
1805 begab er sich nach Prag, wo er zwei
Jahre an der Strahower Schule thätig
war, kam dann nach Verwendung an
verschiedenen Orten 1812 nach Chrast,
wo er die daselbst sehr vernachläßigte
Schule übernahm. Hier wie überall be-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon