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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 226 -
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226 Palast d« Niokletian in sflalllw"; — die Aquarel le: „Darhof der heil. Grabkirche in Ieruzulem", beide Eigenthum des Grafen Kolowr a t: - „N^ar in 6uiill". Eigen tbum des Fürsten Paul Estcrhäzy; „AnZicht non JernLllleul" ; — „Balbtik"; — „Ver Nil Mischen Zrubien und Atchien"; — „Anzichi der Insel Mqtilene". OsservAwre Irieiitilu» Amtliches Blatt in Trieft) 1856, in einer der Nummern der drei letzten Maitage: „Duo ore neilo 8tliäic> äi Lern. ?ieä1er" von Oioo. LoretanoZoff . — Tricstcr Zeitung 1656, Nr. 17. — Fr an kl l^ L. A.), Sonntagsblätter (Wien, gr. 8°.) 1314, S. 997: „Die Kunstausstellung zu Ve- nedig" Daselbst wird (S. 999) F. ein Berlin n.r genannt; von seinen Landschaften aber gesagt, daß sie „Kraft und Wahrheit" haben). — Die Ausstellungs-Kataloge des östr. (neuen) Kllnstverems 1853 (Juli, August), 1855 (Juni), 185N sFebruar). — Pietznigg in seinen Milthciümgen aus Wien 1835 II I . Bd. S. 133 gibt ,'^chricht von einem Maler Anton Fidler flucht der Obige), welcher in der Kunstaus- stellung des Jahres 1835 Blumen und Früchte (3 Bilder) ausgestellt, worin sich zwar keine geistvolle Auffassung, aber eine frappante Naturtreue aussprach. Fiebler, Ferdinand Ambros, siebe: Fiblcr, Ferdinand Ambros (s. 224> Fiedler, Joseph (Geschichtforsch er, geb. zuWitt ingauin Böhmen 17. März 1819). Besuchte von 1830-36 das Gym- nasium in Neuhaus (in Böhmen), hörte 1837 und 38 die beiden philosophischen Jahrgänge in Prag und vollendete 1842 die juridischen Studien in Wien. An- fänglich der juridischen Laufbahn sich zu- wendend, besuchte er zwei Iabre eine Advocatenkanzlei, bis eine im k. k. geh. Haus-, Hof- und Staatsarchive eröffnete Stelle ihm die Hoffnung gab, sich gänzlich seinem Lieblingsstudinm, der vaterländi- schen Geschichte, widmen zu können. Am 20. Nov. 1844 erhielt er eine überzäh- lige unbesoldete Praktikantenstelle in die- ser Staatsansialt, wo er noch, seit 1849 in der Eigenschaft eines Concepts - Ossi» cials thätig ist. Die amtsfreie Zeit füllt er mit dem Studium der slavischen Spra» chen, dann mit der Erforschung und Sammlung bisher unbekannter Quellen für österr. Geschichte in ihrem ganzen Umfange aus. Veröffentlicht hat er bis- her unter dem Titel: „Zur rutschen Oe- schichte" , das Originaljchreiben des Für- sten Dmitri Po 5 arsiyan K. Rudolf II. ääo. 20. Juni 1612, in der „slavischen Bibliothek" des Professor Dr. Miklosic p. 19; — „Ner blutige Aantltllg in Omd etc.", in den Sitzungsberichten der k. Akad. der Wissenschaften Bd. IX. p. 461; — „Nlchmeiiä Hrrrschült in Polen, ein urkundlicher Neitlllg l.", im Archiv derselben Akademie Bv. XIV. p. 161; — nnd das selbstän- dige Wert: „Actenzliicke zur Geschichte Franj Aakorzn/s nnd seiner Verbindungen mit dem Zlus- lande". 2 Bde., als Bd. IX u. XVII der l'oliwZ i'5i'uiQ 2.ugtii2.o2.rum derselben Akademie; der 1. Bd. enthält Mitthei- lungen ans den Papieren des Ladislaus Kokenyesdiv. V etes, seines Agenten in Bayern, Preußen u. Rußland; der 2. Vd. aus den Papieren I . M.K lements, seines Agenten in Preußen, England, Holland und bei dem Ntrechter Congresse. Wurzbach v. Tannenberg (Constant !)r.), Bibliogr. - statistische Uebersicht der Literatur des östr. Kaiserstaates (Wien 1857, Staats- druckerei, gr. 8°.) III. Bericht (1855) S. 661, Marginal 21499; S. 706, Marg. 23490. Filcik, Johann Ncpomuk (Schul- lehrer, geb. zu Kopidlno, einem Städtchen des Gitschiner Kreises in Böh- men, 19. Nov. 1785, gest. 25. Jänner 1837). Der Sohn eines Tischlers, der schon als Kind großen Lerneifer und Ta- lent zur Musik zeigte. Besuchte die Pfarr- schnle seines Geburtsortes, hörte 1803 zu Iiöin den Präparanden - Curs und war bereits 1804 Unterlehrer in Kolin. 1805 begab er sich nach Prag, wo er zwei Jahre an der Strahower Schule thätig war, kam dann nach Verwendung an verschiedenen Orten 1812 nach Chrast, wo er die daselbst sehr vernachläßigte Schule übernahm. Hier wie überall be-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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