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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 233 -
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Seite - 233 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

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233 Haber, verkehrte viel und gern mit Künst- lern und Gelehrten, war ein Freund Winckelmanns und ein Gönner der Angelika Kaufmann. Sein größter Nuhm aber ist, wie einer seiner Biogra- phen berichtet: „daß mit seinen Verdien- sten um die Aufklärung jener Gegenden auch MllderereSitteund vorurtheilsfreiere Ueberzeugungen in's Leben traten". Nach Fußli's Supplement zum allgemeinen Künstler - Lerikou hat der Graf selbst in früherer Zeit historische Bilder in echt italienischem Geschmacke gemalt und meh- rere Blätter in Kupfer geäzt. Ein Theil seiner Bibliothek bildet nnnmehr einen Bestandtheil der Bibliothek der Brera in Mailand. vita (UHiianä 1783, 4".). — cwttü, (ösHai-s), 1/^.oats Vai-iui 6 1a, I^oiudäräia, uei seoolo p2.S82.to Ltuä '^ (Hl2.ii3.Qa 1854, Qnoocdi, 8".) äi C0Qt6 äi ?ii-iQi2.n (Nl2.ntu2. 1783, 4°.). — F>isi (^aolo)) HI0310 äi l ito ^auipoQio ^ttieo (Naiianä 1780, 8".) Allegorische Lob- rede auf den Grafen F.). — M Ltoria. äel!», Iktterawi-a itHiian ( 1834, 8°.) 2. ^.nÜaßk IV. Lä. 8. 279 lnach diesem geb. 1718, gest. 21. Juni 1782. M llf- fe i schreibt von F.: »^ ^ussto nouis i I>oin- I)2.r<1i si gtzntQno nasosrO iu, ouoro i piu, äoloi S62ZI äi lioonos<:6ii22., liooräHuäosi äei 82uti deuküo^ 0^6 <üg.r1a cunts äi?ir> NiaQ kees 2II2, loro x^tris. 2iwr9.ciu3.n<i0 1'^.uFustll. Naria Isresg. Io iu»,iläö in I^oiu- dkräia in <^ua,1itÄ äi 8u,o Uiuistro piftuipo- tkQxiariI"^ — Oestr. Nat.-Encytlopädie (von Gräffer u. Czikann), (Wien 1825) II. Bd. S. 141. — Kunstblatt (Beilage des Stuttg. Morgenblattes, 4°.) 1823, S. 59. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgem. Künstler-Lexikon (München 1835 u. f., 8°.) IV. Bd. S. 346. — Dlabacz (Gottfr. Ioh.), Allgem. histor. Künstlersexikon für Böhmen (Prag 181ö, Haafe, 4°.) I. Bd. Sp. 398. — Füßli (I. Rud.), Supplement des a!Ig.Künstler-Le;ikons. xu,o1i6s 80U3 I2. äiieotion cl.b 2l. 1e Dr. lloslei» (raris 18Z3) XVII. Lä. 8p. 745. — Monument. Die Lombarden haben dem edlen Grafen in der St. Bartholomäus - Kirche in Mailand ein Monument errichtet, welches vom Bildhauer Franchi gearbeitet und im Jahre 1816 reftaurirt worden ist. Die Inschrift lautet: Ooni Xg.r . Oo . ?i sßiHN . l ^ämiQistsi-. . ?1 . Ouui. botest . ^puä . ludern . Insu» briks . I H.QQ03 . XXIII . Nxsssit . > läeui. U11QU8 . liiua . Nxtr . g^^tio . In . Omn . ItHlia . 3V82it . > Alaßu . Honoribug . ^ratiH . Hu,5 . ?1orsQ8 . j N . 1>ber . Il.63 . H.UF - Nt . .los. I I . O2.L3 . ^.UFusti. l Ltnäuit - s . In . ?liini8 . ?2.vit . I ?ib . . Odiit . Oaeleo» . I ^ - . V . H. . I.XIII . 2l . X - 0d . XI . ical . Huintiis« . j Ueber die Familie der Firmiane. Berg- mann (Joseph), Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des östr. Kaiser- staates vom 16. bis zum 19. Jahrhunderte (Wien 1844 u. 1858, 4".). In diesem Werke sind Nachrichten über mehrere Glieder dieses Hauses, welche einer früheren Periode ange- hören, insbesondere aber über Margaretha von F., die Gemalin Kaspars v. Freunds- berg (1529) enthalten. — Oneschke, Ernft H. Dr.) Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart (Leipzig 18Z2, Weigel, 8".) I. Bd. S. 236. — Gothaifches genealog. Taschenbuch der grast. Häuser (Gotha, Perthes, 32".) 1848 (XXI. Jahrg.) S. 213. — Die Firmiane smd ein sehr altes Tyroler Geschlecht, welches bereits im 4. Jahrhundert aus Rom nach Tyrol ge« kommen sein soll, wo sie das Schloß Firmian gebaut, nach welchem sie sich nennen. Als dieses Schloß 1473 durch Kauf an den Erz- herzog Sigismund überging, erhielt es den Namen Sigismundkron. 1497 erhielt die Fa- milie den Pann erHerrn-, 1526 von Kaiser Kar l V. den Freiherrnstand und wurde zugleich zum ersten Geschlecht am Tyroler Hof- und Landtage erhoben. Franz Alphons Georg (geb. 11. October 1680, gest. 1748) wurde von Kaiser Karl VI. 1728 in den Reich sgrafenst and und dessen Söhne: Leopold Ernst, Carbmal und Fürstbischof zu Passau, Franz Lactanz (s. d. besond. Artikel), Big i l Maria August (geb. 16. Februar 1711, gest. 4. August 1778), Bischof von Lavant und Karl Joseph (s. den bes. Artikel) am 20. Sept. 1749 in den öfterr. erbländischen Grafenstand erhoben.— Wappen. Quadrirter Schild mit silbernem Herzschild. In diesem liegt auf rothem an den Ecken mit gleichfarbigen Quasten gezierten Kissen eine goldene Krone. 1 u. 4 des Haupt- schildes sind von Noth und Silber sechsmal quergetheilt. Die rothen Abtheilungen sind mit sechs silbernen, 3, 2 u. 1 gestellten Halb- monden , somit unter sich gekehrt, so belegt»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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