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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
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248 wie „Ner heil. Mich«!"; — „Ner heil. Fran Seraph" und „Nie heil. Gher«ill", in der Kirche zu Slatina im Banat; — „Zer heil. Stephan", im Dom zu Stuhlweißen bnrg; — die „vier Marienbilder" in der Augustiner-Kirche zu Salzburg, Scenen aus dem Leben der Mutter Gottes dar stellend; — in der Ausstellung im Mo- nat Juli 1717: „Nie heilige Familie"; — „Christi Geburt"; — „Net heil. Joseph mit dem Rinde"; — mehrere Prospecte, als ein „Griechischer Gempel", ein „Römisches Grab mal"; — „Prv5pert ein« römiHchrn Gebäude« mit OzarsGriuNph";—„NerGrinmphdesPllmpejm" u. m. a. Der Künstler starb im Alter von 81 Jahren. — Sein Sohn Georg (geb. zu Wien 15. Dec. 1768, gest. in Prag 9. Oct. 1828) erhielt unter der Leitung des Vaters seine Ausbildung an der Aka demie der bildenden Künste in Wien und widmete sich dem Baufache; leitete 1788 —1792 die Land- und Wasserbauten in Tyrol, wurde 1803 Professor der Bau- kunst in Prag, wo er das neue Mauthaus — indem seine Pläne als die besten an- erkannt wurden — baute. 1811 wurde er Baudirector im Civilbaufache für Böh- men; die ihm 1812 angetragene Stelle eines Hostaurathes in Wien schlug er aus Familienrücksichten aus. F. hat viele Zöglinge, welche noch jetzt ihre Kunst praktisch und mit Geschmack und Tüchtig- keit ausüben, gebildet. lDeLuca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Ver- such (Wien 1778, Ghelen, 8°.) I. Bdes. 2. St. S. 300 Inach diesem geb. zu Schmidham in Bayern 3. April 1729). — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgem. Künstler-Lexikon (München 1335 u. f., 8°.) IV. Bd. S. 3ö4 lerwähnt noch einen zweiten Maler Bincenz Fischer, der noch um 1730 in Süddeutsch- land und Wien arbeitete). — Pil lwein (Benedilt), Biographische Schilderungen oder Lexikon salzburgischer, theils verstorbener, theils lebender Künstler (Salzburg 1821, 8°.) S. 50. — Nach der Schrift auf seinem Por- träte ist er am S. April 1729 geboren). — Porträte. 1) Unterschrift: Vinoo unä äsr r diläsnäsu Rünsto. N2.0K äsui ß02Vi<Hnst von s^. Nsrn, 302,25 von s^. 5. I.. LiiniUsr (Wien, gr. 4".). — 2) Unterschrift: Vinosu? Msobsr, Il,»t1l 211 äor O äer diläe^äsn Xüngto unä «pelctivo 2Q äsr Larllc 36d. 2in 5. ^prii 1729, 368t. aui 28- Octod. 1810 (lith. Wien, 4". Ohne Ang. d. Zeichners, nach obigem Kupferstich). — Ueber seinen Sohn Georg siehe: Ie l ine l (Karl v i . ) , Das ständische polytechnische Institut zu Prag . . . (Prag 1856, 8°.) S. 202. Fischer, Wilhelm, siehe: Fischer von Ehrenbuch, Wilhelm (auf der folg. Seite). Fischer, Wilhelmine, siehe im Artikel: Fischer, Joseph I. (S. 240). Fischer - Achten, Karolme (Säug e- rin, geb. iu Wien 1806). Tochter eines öfterr. Beamten, Namens Achten in Stockerau, der seine Tochter selbst im Gesänge und in der Musik unterrichtete. Als Solosängerin in Kirchenmusiken be- gann ihr Ruf; 1827 begab sie sich nach Wien, wo sich unter tüchtigen Meistern ihr schönes Talent noch mehr entwickelte. In diesem Jahre betrat sie auch die Bühne als Rosa im „blinden Harfner", 1831 gastirte sie in Pefth mit Beifall; 1832 vermalte sie sich mit Friedrich Fischer, einem Sänger untergeordneten Ranges. Im nämlichen Jahre unternahm sie eine Kuustreise nach Deutschland, sang inStutt- gart, Karlsruhe, Frankfurt aM. In letz- terer Stadt war sie mehrere Jahre Lieb- ling des Publicums und verließ die dor- tige Bühne erst, als sie als erste Sänge- rin am Theater zu Braunschweig enga- girt wurde. In Partien wie Alice in „Robert der Teufel" ; — Sarginesin der gleichnamigen Oper; — Pamina in er „Zauberflöte"; — Zerline in „Fra Diavolo" u. A. war sie ausgezeichnet. Schilling (Gustav Dr.), Das musikalische Europa (Speyer 1842, F. C.Neidhard, gr. 8°.) S. 96. — Meyer (I.), Das große Conver- sations-Lexikon (Hlldburghausen 1845, Bibl. Inst., Lex. 8°.) X. Bd. S. 367.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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