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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 264 -
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264 Fr. 4°.); die erste und einzige Ueber- setzung dieses Gedichtes, die, wenn sie manches an poetischem Schwünge zu wün- schen übrig läßt, sich durch Treue und einen trefflichen Commentar auszeichnet. sEbert Bibl. Ler. Nr. 832). Seine kost- bare Bibliothek, über welche ein Katalog erschien, wurde von seinen Erben verkauft. F lang in i warder Letzte seines in der Geschichte Venedigs hervorragenden Ge- schlechtes. Ivatani, Oratio in luuei-o Oaräinaiis I<. ?12U- ßiui (Veuscliß 1804, 4".). — 0<mii (^ini.), lein iussrsäitu? sto. (8. 2. 4".). — KosoNn^ Vell» I.ettkl2.wiH Vene2i223. III. Vä. — Danllolo t'ctt^ol.), I,k 02.äuti>> äeiw repub- dlio» äi Vs2S2l2. sä i suoi ultiuni ein^liant' »221. Swäii 5tori<:i. . . . . (Vs26äis 1857, 8. 119. — ?h?al<i0) LioFi-aÜH Mugtri VII. Vä. — sSamba, ienll äsi I>stter2,ti eü ^rtigtl Mustri äeUo ri>oviuei2V6N62i2.il6 uei 3000I0 äeoiniott2VQ (VeneäiF 1824, 8°.). — Nach 1864, 3tisuo2, I.ex. 4°.) I. Lä. Lp. 536 ist F. 26. Juli 1733 geb., 29. Sept. 1804 geft. — Porträt. Unterschrift: I^ui^i <Ü2.räi22,l6 I?i2ii3iiii. Älusitelll iuo. (Venedig Lex. 8".). — Das noch jetzt in Venedig be- stehende „tüaUsFio ?i2,nßini« ist nicht eine Stiftung des Cardinals, fondern dcs aus Corcyra gebürtigen Thomas F langin i (gest. 1648), der zur Erziehung griechischer Knaben eine ansehnliche Summe hinterließ, aus wel- cher das in der Nähe der St. Lorenz - Kirche befindliche Institut erbaut wurde. Flatz, Gebhard (Maler, geb.zu Wolf- furt, einem Dorfe bei Bregenz in Vor- arlberg 11. Juni 18^0). Von unaufhalt- samem Knnfttriebe fortgetragen, begann er feine ersten Studien in der Akademie zu Wien, begab sich dann auf eigene be- schränkte Mittel angewiesen nach Mün- chen , wo er Cornel ius kennen lernte und dann nach Rom, wo er mit Unter- brechung eines kurzen Aufenthaltes in Innsbruck sich bleibend niederließ und in dieser zweiten Heimath glücklich lebt ünd schafft. I n Rom bildete er sich an FiesoleundRaphaelundwidmetseine Kunst ausschließlich nur religiösen Gegen- ständen , so daß sich seine Kunstthätigkeit gleichsam zu praktischem Gebete und werk- thätigem Gottesdienste erhebt. Mit O v er- beck (dem älteren), dessen inniger Freund er ist, theilt er den Ruhm, zu den besten deutschen Malern der Gegenwart auf religiösem Gebiete zu zählen und der Er- reichung des Losungswortes beider: „die Kunst muß eine christliche sein oder viel- mehr werden"emsig nachzustreben.InRom genießt F. großen Ansehens; berühmte Maler und Bildhauer des In - und Aus- landes halten auf sein Urtheil, und öster- reichische wie fremde Künstler suchen in der hoffnungslosesten Bedrängniß bei F. nie vergebliche Zuflucht. Sein Atelier — in der Regel Samstags dem Besuche der Fremden geöffnet — wird auch außer dieser festgesetzten Zeit besucht. Seine Bilder sind im Vaterlande selten und wandern meistens in das kunstsinnige Ausland nach England und Nordamerika. Bisher sind von seinen Arbeiten bekannt geworden: „Aaliz wird uan Hektar jllm Kriege llllMardert" (1827), im Museum zu Inns- bruck; — „Verklärung des heil. FranMus" (1845), Hochaltarbild in der Franzis- kanerkirche zu Schwatz; — „Allegorie der Mn2chVerl>nng Ghristi" (1842); — „Madonna mit bell Kinde" (1843); — „Abraham em- utiingt die drei Gngel"; — „Nie Kniende Nla- dünnn ihr Kindlem anbetend", wird für das vollendetste gehalten, was F. bisher schuf; — „FieZllle nach einn Vision die Madonna ma> lend, unter dem VeiZtande des heil. Ankas nnd nun Gngelein bedient"; — „Maria ;n Nethanien mit Nlatthll, Johannes nnd TazarnZ die Worte des Herrn anhörend"; — „GliristnZ wendet ank Naria'Z Fürbitte den Seelen im Fegtener den Oilllllentrost deZ Gplerblntrs zn" (1854); — „Heilige Magdalena" (Eigenth. des Hochw. Hrn. Ios. Wil l im, im Febr. 1853 im öftr.Kstv. ausgestellt); — „Ner Atitter der kißtie <löl «gsslo cuolo «li Kozü in Orient (cuilo Gins. Venaglia), Vischui um Vodi, empüehtt die Schwe-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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