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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 284 -
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284 <s. d. S. 282). Trat, 16 Jahre alt, wie sein Bruder in den Orden der Barna- biten; seine Leistungen auf dem Gebiete der Mathematik und Physik veranlaßten seine Berufung (1771) an das Collegium Santa Lucia zu Bologna. Der geistreiche Staatsmann Graf Firmian gewann ihn aber für das Vaterland und verlieh -ihm die Lehrkanzel der Mathematik vor- erst zu Mantua, dann zu Mailand. 1783 wurde F. Professor an der Universität zu Pavia und lehrte daselbst Mechanik, Geo- metrie und Algebra. 1802 zog er sich Dom Lehramte in sein Kloster zu St. Bar- nabe in Mailand zurück. Von seinen wissenschaftlichen Arbeiten erschien im Drucke: ^Oo^o cli Dinann'ca", Z Z (?2.via. 1790- 95, 4".); ferner mebrere Abhandlungen in den ^ t t i äeN' i8ti- tnto nationale 6e1 re^no ä'Itkljg.", darunter besonders bemerkenswert!) ist: i^ Aco"^ worin F. für Mauri l ico die Erfindung der alge- braischen Zeichen und Formeln in An- spruch nimmt. Ueberdies war F. ein gro- ßer Bibliophile und ein ausgezeichneter Kunstkenner. Fa22Q7'ini, viuionai-io sneielopsäico äsila, linsn». it2i,2,Q3,. — LioßiÄpbjs univei-s. et xortative as« (3Iutempc)i'Hii!5 Lois^olin eto. — 6?<i22i «ouoloßico e dibliosraüco 6' illustri Ita- 1i2Qi ee. ec. (A^ilÄQä 1857, 8".) 8. 57. — (Brockhaus) Conversat.-Lexikon (10. Auflage) VI. Bd. S. 135 ftach diesem gest. 18. Nov. 18081. — Meyer (I.), Das große Conver- sations-Lexikon (Hildburghausen 1853, Bibl. Inst., Lex. 8".) X. Bd. S. 701, Nr. 9 lnach diesem gleichfalls am 18. Nov. 1808 gest.). — Xouvsiis LioLrapkio ßsusruis . . . pudliss sou8 I2 äirsurion <1e 2lr. 1e Dr. Hos kor (lÄi-58 1853) XVIII. liä. 8p. 105 lnach dieser gest. 8. Nov. 1803j. FontllNll, Marcus (Dichter, geb. im Venezianischen 1823, gest. zu Venedig 20. Juli 1847). Studirte in Venedig und zeigte früh vorzügliche Begabung für die Poesie. In Almanachen, als im 1844, , in Journalen, als im 800P0", ^V'biiiok^, erschienen seine ersten poetischen Ergüsse. Nach beendeten phi- losophischen Studien widmete er sich dem Lehrfache und wurde bald darauf Assistent am Gymnasium des heil. Johann Late- ran in Venedig; aber häusliches Mißge- schick , der Tod seiner Mutter, die in fei- nen Armen verschied, der bald darauf erfolgende seines Vaters, verbunden mit großer Anstrengung im Dienste, da er nach dem Tode eines der Professoren der Anstalt, an welcher er diente, auch dessen Stelle suppliren mußte, griffen seine ohnedies schwächliche Gesundheit an und der Tod raffte ihn im Alter von 24 Jah- ren in der Blüte des Lebens dahin. Von seinen Dichtungen erschienen im Drucke: „^anta^s" (VsueäiF 1844, Nerlo); — und n /^aT'pa cislla^ iomTde^^ a" (NKsuÄH 1845), worin er sich als Poet voll Ge- fühl und Innigkeit der Empfindung beur- kundet, dessen Vorbilder Alf ier i , Ugo Foscolo und Dall 'Ongaro waren. 1/ Omnibus (ein Unterhaltungsblatt in Vene« dig, 4°.) 1855, ?aso. XXIX. 3. 226. Fontana, Peter (Kupferstecher, geb. zu Bassano 1762, gest. zu Rom 1837). Sohn eines Architekten zeigte er früh Liebe zur Kunst und lernte unter Maler ^ol i netto. Als er später Neigung für die Knpferstechkunst beurkundete, kam er zuerst in die Anstalt Nemondiui, sp äter in das Haus des Malers Mengardiin Venedig. Um jene Zeit blühte der Nuhm Volp ato's in Rom und 1785 war F. mit Raphael Morgh en und Ioh. Folo (s. d. S. 279) ein Schüler des großen Kupferstechers Volpato. Daselbst machte F. glänzende Fortschritte, und arbeitete längere Zeit im Solde seines Meisters, als er sich aber vermalte, für eigene Rechnung. Alle seine Werke sind gleich vorzüglich u. seine Meisterschaft gewann ihm Freunde
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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