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Dw Auswahl seiner Werke (Fiesole 1835)
vorausgeschickt. »^ T'ommaHso (^isooiö), Oi-
2ivn.2rio e5teti«:Q (HlailHuä 1858» ksreiii,
I.ex. 8°.) II. NäillwQS. Varts mOäsrna.
ß. 121. — Zeitgenossen. Ein biographisches
Magazin. Herausa., von F. Chr. A. Hasse
(Leipzig 13—, Brockhaus, gr. 8".) V. Bd.
6. Heft, S. 95: „Foscolo und Mouti."
— Vita äi Silvio kslüco, vor den „Overe
«owpwte äi 5. keMea", herausgeg. von
Maroncell i (Leipzig, Fleischer, gr. 3°.)
enthält Manches über Foscolo.—Lioera-
^>dis üsg ^ouunes vivants (I»2.ri5 1816, Ali-
«banä, 8°.) III. Lä. 6. 129 lnach diesem
geb. 1772). — HlaM (SwsspIis), Ltoi-i»
äsUs. I^stterature. itaii^ QA, (2l».ii2.uä 1834)
IV. Lä. 8. 72—90 lnach di^em geboren
^intorua 2,11' anno 1778 3i2.ced.§ gnsgt' 2.nuo
»0Q 6 den 2ocei-t2.w", gest. 10. Oct. 1827).
— Nouvslls Li0Fr2.pd.ie 36Qsr2,Is.. .xn^li^s
«0U3 12. äirsotion äs 2lr. 1s I)r. Noster
(?ari8 1853) XVIII. bä. 8o. 240 lnach dieser
geb. um das I. 1778, gest. 10. Oct. 1327).
— Meyer (I.), Das große Conversations-
Leriton (Hildburghausen 1845, Bibl. Inst.,
Lex. 8°.) X. Bd. S. 775 lnach diesem geb.
1776, gest. zu London 11. Sept. 1827 .^ —
ässsli
6, Nnä. I<6oli22r,
2^1-2, L2.ttA.r2. s ^bsIioU) 6. 133. — Hil-
scher, Gedichte. Herausgeg. von vr. L. A.
Fr an kl Enthalten eine meisterhafte Ueber-
fetzung der „Gräber" von Foscolo und
Notizen über ihn). - Fran kl (Dr. L. A.),
Sonntagsblätter 1342 , S. 747 : „Humori^
ftische Streiflichter." — <^ 22stt2. äeila xro-
vinoia. äi i.oäi s Osraa, slci. Il'ol.) 1855,
Isr. 35: «Ltucli lettsrari äi
äaiü" fieser Aufsatz, ein literarhistorisches
Curiosurn, nennt Foscolo „uno äi
oot2,1i 8aia.nr2ti iu cui äura. 2,in:or 1a.
«uitliiallO a kavarS äi lui, soiNiusiits psi-ods
äi inorirs xrilUH cds tar xud-
ritr»,tt2,2ioQV äbi nostri
1858, tix. äei OorQiQsroio) sdiese
(15 Seiten
starke) Brochure ist „?sr Is 20226
HlooeniFo - I^ nQTi" von Nic. Barozzi her-
ausgegeben und enthält sechs Briefe aus
den Jahren 1309, 1810, 1315 und 1816).
oi», III. ?o1.) Nummer vom 5. Iul
1854 und folg. lenthii.lt: ^?r2innislit.i äsii'
Vi'iLtc'iä.rio äi II30 I'Qzoolo«). — I^'08
V2tors V6QS212.U0. (3iorna,1s umori8tieo Ibt-
tera^io. I ^.uno 1^354) ^r. 23 et sey.
^Nstratto äeii' ^oc^äViQiH äo! ?1t2Forioi äi
v. Wurzbc:ch,biogr.3e?ilon. IV. in seiner Nidlio-
setzt den 5. Oct 1827 als F.'s Todesjahr an.
Urtheile über Foscolo. F. hat gleich anderen
Coryphäen der Literatur und Kunst die här-
testen Urtheile erfahren. So schreibt Gior-
dani in einem Briefe an Pavadopoli
über F.: ^s85iiüo äi eu,ors, lnoäiaor« 2,5<
221 ä'inFSßMa, rasn ods nieäioarO äi äot-
liriQH, Q2ttivo »«S2.i äi ßugto, srku oiHrl2t2.-
»0" (!), ein Urtheil, das Giordani nur in
größter Erbitterung geschrieben haben konnte
und heute wohl nicht wiederholen möchte. —
Mund t (Theod. I)r.), Geschichte der Literatur
der Gegenwart (Leipzig 1853, 8°.) 2. Auft.
S. 752: „Unter den Alfieri's Schule zuge-
rechneten italienischen Dichtern ragt Ugo Fo-
scolo durch schöpferisches Talent und durch
die Energie nationalen Freiheitstrebens her-
vor. Sein Trauerspiel „Tiefte", welches er
(1797) ganz in der Manier Alfieri's ge-
dichtet, war namentlich darauf berechnet, die
Wirkungen der französischen Revolution auf
Italien auszudehnen und erlebte in diesem
Sinne eine Aufführung in Venedig, welche
alle Wünfche der Partei entfesselte, die von
den Franzosen die Wiedergeburt Italiens
erhoffen wollte. In poetischer Hinsicht stand
die später erschienene „Nieoikräi».« bei weitem
höher. Die politische Enttäuschung wirkte
schon bei ihm in den vielgelesenen (und oft
gedruckten) Ultimo latters äi ^aoopo 0i>ti5«
(1302), die man eine politische Wertheriade
nennen konnte, in welcher mit der Liebes-
Verzweiflung (um Isabella Roncioni) die
Klagen iiber den tiefen Sturz aller nationa-
len Verhältnisse
sich mischen." — HluFei 56i«H.)
in seiner „Ltorik äslia. Isttsi-awra itaii^nk"
(Maiianä 1834, 8".) 2. ^uti. IV. Lä. 8. 83 :
yvovLQäo cousiäerar ^OLcolo «ONO pnet».)
xisuiQttsrsrQo cd« QSLSUQO lue^lia äi lui kg.
«apntc» uuitars Hueiia. seliietta, SIS32.Q22.,
Husiis ß^asis vivaci iusisius a
8iiu6 elio Ii^iuia isnäuta in
vari.«
Grabschrift. Auf dem Friedhofe zu Chiswick,
einem kleinen unweit London an der Themse
gelegenen Dörfchen, liegt F. begraben. Hud-
son G urney, den F. im Leben und im Tode
liebte, ließ ihm einen Stein setzen mit fol-
gender Inschrift: I7F0 ?o5cc>Io I Odiit XIV
äio 82vtsrndi-i8 ^. D. NvcOOXXVII > .^e>
1g.tis KII. j Die Anzahl der Jahre F.'s auf
dem Steine ist falsch, denn F. lebte 50 Jahre,
8 Monate und einige Tage. — F. hat sich
selbst eine Grabschrift unter dem Namen.
Ckisrioo geschrieben, sie lautet: vi>
. Oiorioi s Vitia. Virtus . 0832, I Hic.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon