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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 326 -
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326 Umstand, welcher zumeist den regen Bestre- bungen des Marchese Thomas De lMajno zu verdanken ist, den F. zum Teftaments- Vollstrecker ernannt hat. — Ueber die Ge- «alin I^.'« : 6owi/5«k»' 5 l^b67-t) ^ I.e8 inusi- eieus polonaiZ et siaves «.ucisug et moäer- nes (Va.li3 1857, 3".) 3. 199. Frank, Joseph Franz Sal. (Arzt und Numismatiker, geb. in Berlin 20. October 1768, gest. 10. Februar 1840). Kam im Jahre 1789 nach Wien, studirte die Arzneiwissenschaft und wurde 1792 zum. Arzt promovirt. Ergab folgende Schriften heraus: Spital acaci> (Wien 1780^ Leck, 8°.); ciobon." (NbeuäH 1797); — „Ver-llch einer throrltiHch-prllKtiZchen Ärzneilnittellehre nach den Glnndsähen der Grrrgungzt^llnt" (Ebenda 1802, 2. Aufl. 1804, Doll) — „Znrr°- gute tür mehrere nusländ. Hrzneimittel. Gin Nei- trag jur Nranillllrinng der unf höchsten Befehl an dir Zerch ergung. Znffllrderniig" (Ebd. 1809). Auch übersetzte er aus dem Spanischen in's Deutsche des Juan Man. Arejnla Werk über das Gelbe Fieber: „Narötellnug des ansteckenden gelben Fiebers" (Ebd. 1804) und in's Lateinische (Ebd. 1805). Außer seiner Fachwissenschaft beschäftigte er sich noch mit Numismatik und hatte eiue be- trächtliche in historischer Hinsicht interes- sante Sammlung von Münzen, meist der neuern Zeit angehörig, gesammelt. Nur auf echte Stücke richtete F. sein Augen» merk und die Kaiser- und Konigsmüuzen prangten in der Sammlung in möglichst vollständigen Suiten; auch bildeten die während der Religionskriege und der niederländ Unruhen geprägten Münzen eine sehr interessante Partie darin. Aus seiner Feder stammt die Vorrede zu I . F. Appels Münz- und Medaillen-Samm- lung. Vnnalen der- Literatur und Kunst des In- und Auslandes Jahrg. 1810 (Wien, Doll, 8°.> III. Bd. S. 518. — Böckh (FranzHeinrich), Wiens lebende Schriftsteller, Künstler.... dann Bücher-, Kunst- und Naturschätze.... (Wien 1821, 8°.) S. 150. — Oestr. Nat.- Encyklopädie (vonGräffer u. Czilann), (Wien 1835) II. Bd. S. 170. — Dieser F. ist nicht mit dem Münzensammler P. Frank, Großhändler in Wien, zu vergleichen, dessen, jocose Weise zu sammeln, Bäuerle'sThea- ter-Zeitung 1856, Nr. 23: „Notizen für Münzensammler" schildert. Frank, Ludwig (Arzt, geb. zu L a u- terburg 1761, gest. 19. Mai 1825). Neffe des berühmten Johann Peter F. (s. d. S. 320); studirte unter den Angen seines berühmten Oheims in Vrüchsal und Göttingen Medicin, erhielt 1787 die medicin. Doctorswürde, und ließ sich zur Ausübung der Praxis 1789 in Mai- laud nieder. Er wurde nun Secuudar- arzt am großen Hospital daselbst und be- theiligte sich ander Redaction des „Nnovo 6iolQ2.1k deiig, piü. reoent? lotterktni-g. land 1791 — 97), wovon 12 Bände er- schienen sind, die mehrere seiner Abhand- lungen enthalten. 1791 wurde F.Leibarzt des Fürsten Khevenhüller und beglei- tete denselben, als die Franzosen in Mai- land eindrangen, nach Florenz, wo er für die Förderung des Brown'schcu Systems sehr thätig war. Nach 1 '^jäh- rigem Aufenthalte verließ er Florenz, wo er mit Männern wie C h i a r ug i, Fo u- tana, Targioni n. A. in wissenschaft- lichen Verkehr getreten war, und nnter- nahm eiue Reise über Malta, nach Aleran- drien und Aegypten, um die Krankheiten dieses Laudes an Ort und Stelle zu studi- ren. Seine Beobachtungen und Studien übe.r die Pest unh egyMsche Augenkrank- heit veröffentlichte er in einem beson- deren Werke. Die franz. Expedition in EgWten hatte anfänglich für A wie für die übrigen Europäer unangenehme Fol- gen; später aber Napoleon durch die> Generäle Monge und BertHOlet
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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