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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 344 -
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344 tetten, Quartetten, Trio's und Duo's für die Flöte, Violine und andere Instru- mente; auch hat er viele Werke vonBee t- hoven, Onslow, Ries und Hey für das Orchester arrangirt. Seme Compo- sitionen befinden sich meist in Handschrift. Wiener Conversationsblatt (Theater-Zeitung), rebigirt von Ad. Bäuerle, 1855, S. 1152: „Nekrolog" von F. Luib. — Neue Wiener Musik-Zeitung von Glöggl, 1856. Nr. 1, S. 4: „Nekrolog." — Schilling (G. vi-.), Das musikalische Europa (Spcyer 1842, F. C. Neidhard, gr. 8".) S. 100. Franz von Braunau, siehe: Fritsch, Franz. Frauzilli, Michael ^Mathematiker, geb. zu Venedig in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gest. in P or t u g a l 1810). Trieb mit Vorliebe mathematische Studien und folgte einem Nufe der Kö- nigin Donna Maria I. von Portugal, um ihren älteren Sohn den Infanten Don I ozö (gest. 1788) und den Infanten Johann, nachmaligen König Johann VI., in der Mathematik zu unterrichten. F. erhielt auä) dcn Auftrag der Reorgani- sation des mathematischen Studiums in Lissabon und Coimbra. 1793 kelinc er in sein Vaterland zurück, verließ es aber wiedcr, worauf er sich in Portugal blei- bend niederließ uud daselbst in hohem Alter starb. — Berühmter als er ist sein Sohn Marino Miguel Franz in i , Geograph und portug. General (geb. 1790), der 1821 den Ehren-Titel eines Staats-Secretärs erhielt, ausgezeichnete geographische und hydrographische Arbei- ten lieferte und eines der vorzüglichsten Mitglieder der kön. Akademie der Wis- senschaften in Lissabon ist. ^cl^.), LZLai statistigue 5ur le lia^-- 6s ^. 607. 1853) XVQI. Vä. Franzoni, Sebastian (Gelehrter, geb. zu Thien e im Gebiete von Vicenza Febr. 1687, gest. ebenda April 1779). Sohn wohlhabender Eltern, trat zu Ende 1699 in's Seminar von Padna, und nach beendeten Studien in den geistl. Stand. Er bekleidete nun eine Professur am ge- dachten Seminar durch 22 Jahre. 1731 schied er aus der Anstalt und errichtete in Padna ein Erziehungsinstitut für junge Leute, das er nach seinem Namen Fran- zonium nannte. Dasselbe wurde von Söhnen der edelsten Familien des Lan- des besucht und blühte. 1760 löste er eö selbst auf, übersiedelte nach Vicenza und- 1764 in seinen Geburtsort, wo er noch 15 Jahre zurückgezogen lebte und im hohen Alter von 92 Jahren starb. Er hatte sowohl mehrere von den Bischöfen, von Padua ihm zugedachte höhere Kir- chenämter als Berufungen an die Akade- mien nach Parma und Turin beharrlich ausgeschlagen, das ruhige der Wissen- schaft gewidmete Leben dem äußerer Eh- ren und Würden vorziehend. F. war ein ausgezeichneter Nedner und schrieb classisches Latein. Eine Sammlung seiuer Neden erschien unter dem Titel: »O^a- tio?l65 56^ .' /Nlü/ics /«lüitas l'n. Hsnn'naT^o ^at^'nc)''- s?Ääus». 1737), einen Anhang dazu bilden noch: „O?-atw in, /nnsT-s und „In. /une^e F^an.c. i Oanonici ^atarini' ncbst der mz <?s rita et Hiucin> »'^ . — Seine übrigen Reden, theils Nekrologe, theils Festreden sind: io acl c. elec." (1754); — 6. (1764); —
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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