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Danielik (Pesth 1856, Gust. Emich) S. 148
lwird hier als Fridvalszky, mit welcher
Schreibart des Namens Horanyi, Stoe-
ger, De Luca übereinstimmen, aufgeführt^ .
— Uj^bd kori isinerotek t^ i-3,, d. i. ungar.
Conversations-Lexikon der neueren Zeit (Pefth
1850, Hcckenast) I I I . Bd. S. 525 Erscheint da
als Fr iva ldskyl .
Fridvalszly, Johann (Geschicht- u.
Naturforscher u.Priester der Ges.Iesu,
geb. zu Altso b l in Ungarn 13. Dec. 1740,
gest. zuS 5 epus 1734). Entstammt einer
Adelsfamilie, trat, 16 Jahre alt, in die
Ges. Jesu, wo er nach erhaltener philos.
Doctorwürde zu Klausenburg die schönen
Wissenschaften vortrug, zugleich die Klo-
ßerdibliothek unter sich hatte uud auf sei-
nen Reisen durch Siebenbürgen die mi-
neralogischen Eigenschaften dieses Landes
erforschte. Für seine Arbeiten wnrde F.
von der großeu Maria Theresia 'öfter
ausgezeichnet und nach Aufhebung des
Ordens mit einer Iahrespension von
200 fl. dotirt. Im I . 1777 erhielt er
eine Domherrnstelle zu Szepns, wurde
Erzdiacou im Liptauer Comitat und Bei
sitzer der ^erimtotafel. Doch schon im
Alter von 54 Jahren ereilte inn der Tod.
Seine Werke sind:
1760,
°. mit X.
ab ÄaH^ et ^05. I,. 3^. H
(Nwä. 1767, ?o1.); — „
5 I/i^Tillsi) etc."
177Z, 4°. mit X. X.); —
i'i) c/^ /eT-^o st cie
1775, I' 1775). — De Luca erwähnt
auch seiner naturhistorischen, Ungarn und
Siebenbürgen betreffendenSammlungen.
Erscheint auch bald als Fridvaltzki, Friwalski
u. Friwaldßki. — HltosFS^ C/o/l. F.)) soiipto-
re« ^roviueiae arl3triil,Qak Zooiot^ti» ^eäli
CWieii u. KssseusburF 1856, zr. 8".) 8. 88.
— ^DeLuca^ Das gelehrte Oesterreich. Ein
Verfuch (Wien 1776, Ghelen, gr. 8".) I. Bdes.
I. Stück, S. 132. — Äo,-<in2,i i^lea. 5.),
ZlemoriH llnQFA.roi'UiQ st krovinoialirliu
LcriMg eäitis uoturnin (^Visn 1775, 8°.)
I. Lä. 3. 721.
Friebeisz, Stephan (S ch
riftstell er,
geb. zu Waitzeu 1317). Die Gymna-
sial- und philosophischen Clasfeu besuchte
er in seiuem Geburtsorte, die Universität
in Pesth , uud wurde 1840 zum Iuraten
l.m Pesther Comitate erwählt. Dieses
Amt bekleidete er 7 Jahre, wobei er seine
Aufmerksamkeit hauptsächlich denGemein-
den und den Rechtsverhältnissen des Vol-
kes zuwendete. Während vieler Landtage
war er Correspoudent einzelner Vereine
u. Journale und trat auch mit zahlreichen
belletristifchenBersuchen auf. Seine rechts-
wissenjchaftlichen Schriften sind: »^VeA'e-
9^205' /i^atai eF/'ai'llsi tanäc'F") d. i. Das
Volisnotar - Ami und der Dorfsrath
(1845, 2. Aufl. 1851), welches Werk das
Pesther Comitat und nach diesem mehrere
andere Comitate zum amtlichen Studium
empfahlen; — „ 2^>rsn,i/tanito a nep
'-) d. i. Der Lehrer der Ge-
setze zum Gebrauche für das Volk (Ebnd.
1846); —
d. i. Das Buch der Gemeinden, ein
Handbuch zum Gebrauche für Gemeinde-
Vorsteher und Bewohner (Ebenda 1835);
7'a' ^ d. i. Selbstadvocat', ein
Hilfsbuch für procedirende Parteien (Ebd.
1854); — „6rM/ü07'iati^ s92/6et6k a köM-
HtmFsiö'/c/ia^^ i^ata?'«^., d.i.
Praktische Notizen für Regierungsbeamte
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon