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(1851); — n ^ö>v6N2//c6665i kalomi^ d. i.
Wegweiser im Nechtsverfahren (1852).
Im I . 1852 begann er die Redaction
des n^üi/s?" <3?/ilia 7l,a^ ?/ TiaIitci)'«^^ d. i.
Julius Müllers großer Kalender, der
seit 1856 den Titel: „DeMäb^ d. i.
Fata morgana, führt. 1853 war er Mit-
arbeiter des ^?6Zti Napiä", gab die
periodische Schrift: „^l. ma^ai- »?.ep /cö-
«,i/vta?'a", d. i. Bibliothek des ungarischen
Volkes, heraus. 1854 redigirte er das
belletristische Blatt: „DiratnaT-no^, d. i.
Modehalle, und trat er als Eigenthümer
und Verleger des belletristischen Blattes:
„AeM«b", d. i. Fata morgana, auf, wel-
ches er noch gegenwärtig redigirt. Auch
als Verleger ungar. Werke war F. für
die Literatur thätig; so verlegte er Tom-
pa's „Blumenmärchen" (1853) und
„Gedichte", 2 Bände (1854); — Czu-
c z o r s „volksthümliche Gedichte" (1854);
— Szelestey's „Landlerche" (1854);
und L. P. Horvaths „heil. Grab"
(1854). Auch begründete er das Sammel-
Werk: „^egu/abb /nii/o'Ui ^6AenA<?5att'n.o/c",
d. i. Neueste ausländische Romanhalle,
welches bisher die edleren Schöpfungen
der ausländischen schöngeistigen Literatur
dem ungar. Volke vermittelt.
Danielik (/62ss/)i üllaßA'äi-irälc. Nietr^-sM^'-
teui6u^. Uägoäik, 3,2 elzöt kie^essita kötet,
d. i. Ungar. Schriftsteller. Sammlung von
Lebensbeschreib. Zweiter, den ersten ergänzender
Band (Pesth 1858, Ios. Gyurian, 8°.) S.84.
Fried el, Iohann (S ch r i f t st e l l e r,
geb. zu Temesvkr 17. August 1755,
gest. im April 1789). Widmete
sich dem
Theater, spielte auf den Biihnen inBerlin,
später in Wien in derSchikanede r'schen
Gesellschaft und war zuletzt Director einer
Truppe in Klagenfurt. Auch als Schrift-
steller war F. thätig und gab heraus:
„Ode ant das Aamensiest Warm Gherrsia's"
(Wien 1775) und „Josephs ll." (Ebenda).
Anonym erschienen seine „Betrachtungen in
der Ginsllmkeit" (Brunn 1776); — „Nhan-
allen Menschenfreunden gewidmet" (Ber- lin 1779); — „HistonZch-plMsllphiZch und
statistische Fragmente, die öztr. Monarchie uetrei-
ienü" (Klagenfurt 1786); unter dem Zei-
chen E. F. v. S.: „Nes Herrn u. Hoffnung^
reich hinterlassene Nrieie" (Halle 1780). Von
seinen Romanen machte das größte Glück:
„Olellnara, eine mchre Geschichte in Vrieten",
2 Theile (Berlin 1780), welcher sogar
in's Holländische übersetzt wurde (Haag
1788); weniger gefielen: „Karl nnd Klär-
chen, eine Arene ans dem letzten Rriegr" (Halle
1784) und „Heinrich vm Wüldheim. Rein
Kumuli", 2 Thle. (Frankfurt und Leipzig
1785). Als dramatischer Dichter schrieb
er mehrere Lustspiele als: „Ghristel nnd
ißretchen" (Preßburg 1735); — „Nie Fremde"
(Ebenda 1785); — „Gutherzigkeit nnd Gigen-
sinn" (Leipzig 1789); — „Nas hätte Friedel
NiZZen Zllllen" (Prag 1780); — „Gin Onod-
linet znm Abschiede" (Abdera 1785) und das
Trauerspiel: „Nurnich nnd Julie", welches
Franz Christel (gestorben 1794) ohne
Fr ied els Vorwissen entstellt drucken
ließ. Neben diesen Arbeiten beschäftigte
sich F. auch mit ernsteren; eine Ueber-
setzung des lateinischen Werkes des
Baron Rewitzky von Rewißnie ist
seine Schrift: „Fragmente aus der Nteratnr-
grschichte der Perser" (Wien 1783), welche
er mit Anmerkungen begleitete und mit
dem Leben des persischen Dichters Saadi
vermehrte. Von culturhistorischem Inter-
esse und durch mehrere Gegenschriften
bemerkenswerth sind seine „Nrieie uns Wien
an einen Freund in Nerlin" , 2 Theile (Preß-
burg ^Leipzig) 1783, 3. Aufl. 1785, 8°.),
wozu ihm bei einem längeren Aufenthalte
in Wien zur Zeit der Iosephinischen
Reformen diese reichen Stoff boten.
Aus Anlaß derselben erschienen „Briefe
aus Berlin über verschiedene Paradoxe
dieses Zeitalters" (Berlin, 8°.), wovon
die 5. und letzte Auflage die beste ist;
Verfasser derselben soll K. A. P i la t i
sein; dann „Zehn Briefe aus Oesterreich"
von H. und „Beilage zu den Briefen aus
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon