Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 357 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 357 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Bild der Seite - 357 -

Bild der Seite - 357 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4

Text der Seite - 357 -

35? (1851); — n ^ö>v6N2//c6665i kalomi^ d. i. Wegweiser im Nechtsverfahren (1852). Im I . 1852 begann er die Redaction des n^üi/s?" <3?/ilia 7l,a^ ?/ TiaIitci)'«^^ d. i. Julius Müllers großer Kalender, der seit 1856 den Titel: „DeMäb^ d. i. Fata morgana, führt. 1853 war er Mit- arbeiter des ^?6Zti Napiä", gab die periodische Schrift: „^l. ma^ai- »?.ep /cö- «,i/vta?'a", d. i. Bibliothek des ungarischen Volkes, heraus. 1854 redigirte er das belletristische Blatt: „DiratnaT-no^, d. i. Modehalle, und trat er als Eigenthümer und Verleger des belletristischen Blattes: „AeM«b", d. i. Fata morgana, auf, wel- ches er noch gegenwärtig redigirt. Auch als Verleger ungar. Werke war F. für die Literatur thätig; so verlegte er Tom- pa's „Blumenmärchen" (1853) und „Gedichte", 2 Bände (1854); — Czu- c z o r s „volksthümliche Gedichte" (1854); — Szelestey's „Landlerche" (1854); und L. P. Horvaths „heil. Grab" (1854). Auch begründete er das Sammel- Werk: „^egu/abb /nii/o'Ui ^6AenA<?5att'n.o/c", d. i. Neueste ausländische Romanhalle, welches bisher die edleren Schöpfungen der ausländischen schöngeistigen Literatur dem ungar. Volke vermittelt. Danielik (/62ss/)i üllaßA'äi-irälc. Nietr^-sM^'- teui6u^. Uägoäik, 3,2 elzöt kie^essita kötet, d. i. Ungar. Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreib. Zweiter, den ersten ergänzender Band (Pesth 1858, Ios. Gyurian, 8°.) S.84. Fried el, Iohann (S ch r i f t st e l l e r, geb. zu Temesvkr 17. August 1755, gest. im April 1789). Widmete sich dem Theater, spielte auf den Biihnen inBerlin, später in Wien in derSchikanede r'schen Gesellschaft und war zuletzt Director einer Truppe in Klagenfurt. Auch als Schrift- steller war F. thätig und gab heraus: „Ode ant das Aamensiest Warm Gherrsia's" (Wien 1775) und „Josephs ll." (Ebenda). Anonym erschienen seine „Betrachtungen in der Ginsllmkeit" (Brunn 1776); — „Nhan- allen Menschenfreunden gewidmet" (Ber- lin 1779); — „HistonZch-plMsllphiZch und statistische Fragmente, die öztr. Monarchie uetrei- ienü" (Klagenfurt 1786); unter dem Zei- chen E. F. v. S.: „Nes Herrn u. Hoffnung^ reich hinterlassene Nrieie" (Halle 1780). Von seinen Romanen machte das größte Glück: „Olellnara, eine mchre Geschichte in Vrieten", 2 Theile (Berlin 1780), welcher sogar in's Holländische übersetzt wurde (Haag 1788); weniger gefielen: „Karl nnd Klär- chen, eine Arene ans dem letzten Rriegr" (Halle 1784) und „Heinrich vm Wüldheim. Rein Kumuli", 2 Thle. (Frankfurt und Leipzig 1785). Als dramatischer Dichter schrieb er mehrere Lustspiele als: „Ghristel nnd ißretchen" (Preßburg 1735); — „Nie Fremde" (Ebenda 1785); — „Gutherzigkeit nnd Gigen- sinn" (Leipzig 1789); — „Nas hätte Friedel NiZZen Zllllen" (Prag 1780); — „Gin Onod- linet znm Abschiede" (Abdera 1785) und das Trauerspiel: „Nurnich nnd Julie", welches Franz Christel (gestorben 1794) ohne Fr ied els Vorwissen entstellt drucken ließ. Neben diesen Arbeiten beschäftigte sich F. auch mit ernsteren; eine Ueber- setzung des lateinischen Werkes des Baron Rewitzky von Rewißnie ist seine Schrift: „Fragmente aus der Nteratnr- grschichte der Perser" (Wien 1783), welche er mit Anmerkungen begleitete und mit dem Leben des persischen Dichters Saadi vermehrte. Von culturhistorischem Inter- esse und durch mehrere Gegenschriften bemerkenswerth sind seine „Nrieie uns Wien an einen Freund in Nerlin" , 2 Theile (Preß- burg ^Leipzig) 1783, 3. Aufl. 1785, 8°.), wozu ihm bei einem längeren Aufenthalte in Wien zur Zeit der Iosephinischen Reformen diese reichen Stoff boten. Aus Anlaß derselben erschienen „Briefe aus Berlin über verschiedene Paradoxe dieses Zeitalters" (Berlin, 8°.), wovon die 5. und letzte Auflage die beste ist; Verfasser derselben soll K. A. P i la t i sein; dann „Zehn Briefe aus Oesterreich" von H. und „Beilage zu den Briefen aus
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich