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Andern. In deutscher Sprache erschien ! als Hofarzt; früher schon (1803) bekleidete '
von ihm eineGratnmatik der griechischen! er die Würde eines Decan der Medicin.
Sprache, gleichfalls zum Schulgebranck ^ Facultät nnd seit dem nämlichen Jahre die
(Eb. 1768). Anch gab er während seiner < ihm von der bestandenen Hofcommission in
theologischen Professur einige kritischeAb-! Nohltbätigkeitssachen übertragene Stelle
handlnngen über die heil. Schrift berans. i eiues Armenvaters. In Anerkennung
HloeFeT- s/o/l, ^ep.) 1 SciipwreZ ?rovwcia6 ! seiner Verdienste als Arzt um die leidende
^u8tliac2L Zociewtis ^e5u... (Wion unä ^ Menschheit und um die Wissenschaft er-
^ 8 ^ ^ ^ l ^ 3 « ^ F ^ ' ^ wigte am 8. Oct. 1824 seine Erhebung
— l'T c Luca^ I Tas gelehrte Ocstcrrcich. üw ! in den Adelstand mit dem Prädicate von
Versuch (Wicn 1776, Ghelcn, 8".) I. Vds.. F rö t'lichsthal. F. starb im Alter von
1. St. S. 132 ldasclbst als Fritz .^ ! g. .^ als Senior der ärztlichen Facultät.
Fritz, Marie von (Malerin, geb..' Als Schriftsteller war F. namentlich für
in Wien um das I.1835 . Zeigte früh ! hie Heilmethode mit kaltem Wasser sehr
ein großes Talent für die Kunst, wurde! ch^rig, deren erste Anregung er für sich
eine Schülerin von Sellenvu. lieferte! in Anspruch nahm. Er gab folgendeScbrif-
alsbald beachtenswertbe?lrbeiten, die der ! teu heraus: „Äutinnnternng mrNlllüern-Znllrru'
Richtuug huldigen, als deren selbständiger ! stilln iiir alle Stände geschrieben" l Wien 1799,
Vertreter der Landschaftsmaler Petten-l Piailer); — „Mer die eröte Grundlage deZ
kofen angesehen werden kann. Von den ! menzchlichen (jZluckez durch p^iche Orziehnng und
Bildern , welche die junge Künstlerin in . Bildung" (Wien 1802, 8°.); — „NmZtrl-
die Oeffeutlichkeu brachte, nennen wir -^ g dn Wezenheii der Ärznrillli38en5chuit und der
den „Nllnernlllli in Uierliug" (östr. Kunstv. '^ Einschalten wahrer Aerzte" (Ebenda 1811);
1857 März, 180 fl., — und „Nnuerichllk, ^ „Gründliche Darstellung de2
üU2 St. Zndrü" (ebd. Nov./Tec., 100 fl.). ! ^ ^tflndlichen Fiebern üuertillnpt nnd
Iu letzterer Zeit vermalte sich die Kunst- ! ^^ im Scharlache; nrböt der Anwendung de« lau-
lerin und trat, um sick, in ihrer Kunst! ^rmeti, kii,)len nnd Kulten Va55er5" (Ebenda
auszubiideu, eine Reise nach Düsseldorf,! i .^g); - „Berichtigung der Meinungen über
Brüssel und Paris an. , t,ie 3^ rt>ienöte der urinuirendru Heilärfte und der
Kataloge des (neueu) östr-. Kunstvcreins 1667. ! ^ , „ ^ ^ ^ ^ „ Krankenbetten" (Ebd. 1827);
Frivllldsky, Emcrich, siehe: Frid-! — „Mhundlung über die kräftige, sichere und
valszty, Emerich S. 355. , Hchnelle Wickung der Vebrrgiezznngen uder der
Fröhlich Edler von Fröhlichsthal,
Anton (Arzt, geb. zu Graz 1760, gest.
in Wien 27. Iänn. 1846). Sohn eines
Landschaftsbeamten, studirte die Medicin
an der Wiener Hochschule, wurde am
10. Sept. 1783 zum Doctor promovirt,
übte dann die ärztliche Praxis aus,
wurde Leibarzt Sr. kais. Hoheit des Erz-
herzog Primas-von Ungarn, Karl Am-
bros, und war als solcher 1809 in
Preßburg bei der Umwandlung der Pri-
matial-Realschule in ein Militärspital
thätig, dessen Oberleitung er führte; am
19. Juni 1818 erhielt er die Ernennung Rüder nun kaltem nnd lauwarmem Vag5er i
Nerven-. Hall-, Brenn- nnd Scharlachiiebeln"
(zuerst 1820, 2. Auflage Wien 1842);
dieser Schrift wurde von der unter H u-
fela u d s Vorsitz berufenen Commission
wegen ihrer Wichtigkeit, wegen ihrer auf
lange nud genane Versuche gestützten Er-
fahrung nnd wegen der Wohlthat, welche
dadurch der leidenden Menschheit zustießt,
der Preis zuerkannt. Als einen Anhang
derselben ließ F. noch folgen: „Merkwürdiges
Fortschreiten derHeilNiIZenzchntt znm Gedeihen der
leidenden Menschheit und Mittheilung der bmnil-
derungZwüldigen Ariitte deZ Kulten N5u52erZ nl5 '
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Egervári-Füchs, Band 4
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Egervári-Füchs
- Band
- 4
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1858
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 422
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon