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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 388 -
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388 1SK6 u. 57, StaatSdrUckerei, gr.»".) N. Bericht (1854) Margiilal 5i)32, 5946, 5965, 5567; — III. Gericht (1855) Marginal I5I23, 1ss0i3, 16225, 16252, 16253. — Htuden^ll'uak sH/o^H 1^. v.), Lil,Iiotd6c2 ».««trillc^ (Wien 1347, ?lär. Lo< kj Rr. 1233—1234 jtie Titc! seiner in dcr Zeitschrift „Jurist" enthaltenen juridi- schen Abhandlungen^. Fruhwirth, Karl (Maler , geb. in Wien 1t>03). '^ildtte sich in seiner Ba- terstadt für die Kunst aus und malt Still ' leben, auch Genrebilder, aber vorzugs- weise eistere, worin er eine seltene Mei- sterschaft an den Tag legt. Bon seineu Arbeiten gelangt nur weniges in die Oesfentlichkeit. F. ist auch cinsebr geschick« ter Restaurateur und Copist. Als letzterer hat er schou beliebie Arbeiten jüngerer Künstler, als von O an er manu, Am- mer l ing, Dan hauser so täuschend wiederzugeben verstanden, daß sie selbst von großen Kennern für Originale gehalten wurden. Von seinen Arbeiten waren seit vielen Jahren nur die fol- genden öffentlich ausgestellt: „3ie kleine Nrllq M Alllitätenllldell", nach Voz (Aus- stellung 1847); — „Venktiilliilchl Fizch?r bei htrunnchlndem Sturm" (Außst. 1846); — „Atilllekkn: Vein, Weiber uni> <<ZeHllng" (Ansst. 1350, 180 fl.); — „Vellpulitünischez Fischer- wälchen" (Ebenda, 80 si.); — „Nittagmahl »ul einer Fizcherdllrkl" (ösierr. Kstv. 1853, Juni, um 300 fl. zur Verlos, angek); — „2ie Nü2ikllNmrr" (Ebenda 1857, Jänner, 500 st.). I n der Belvedere-Gallerie befindet sich ein treffliches „Ktillleben": Gol- dener Krug mit elfenbeinernem Basrelief, die drei Grazien vorstellend, auf einem mit einem bumenTeppiche bedecktenTische. Daneben ein Medaillon, ein kleines Herz und ein Schlüssel, rückwärts Blumen und Tauben lauf Hol; 1850 gemalt). Mül le r (Fr.), Die Künstler aller Zeiten und Voller (Ltuttgart 1857, Ebner u. Seubert, gr. 8°.) II. Nd. S. 126. — Kra fft (Albrecht), Die moderne Schule derl. k.Gemälde-Gallerte (Wien 1854, Pichlcr, 3°.) S. 11. - Frankl (3. A. Dr.), Sonntagsblätter (Wien, gr. 8°.) 1844 (III. Jahrg.) S. 189. — Dieselben 1346 (V. Jahrg.) S. 619. — Ausftellungs-Kataloge des (neuen) ö'str. Kunstvereins 1853 u. 1857. Frytschay, slavisch Fricaj, ThomaK (Schriftsteller, geb. zu Keltsch in Mähren 1. Juli 1759, lebte noch 1815). Sohn eines Handwerkers, besuchte die PiaristenschuleiuLeipnik und sollte später nach des Vaters Wunsch ein Handwerk erlernen; doch die Vorliebe des Sohnes fiir das Studium behielt die Oberhand und er ging nach Olmütz, wo er unter Franz Sauinel Karpe die Philosophie hörle. Die Gedichte von G e l l e rt, Hage- dorn, Klopstock, Kleist, Lichtwer, weckten seine Anlage zur Poesie, worin er sich jedoch nur iu seiner Muttersprache, der slovükischen, versuchte. Da er arm war und sich ihm leine Aussichteu im bürgerlichen Leben boten, wählte er den geistlichen Stand, trat 1778 zn Brunn in's Seminar und hatte das Glück, im folgenden I.chre mit einem seiner Vor« steher Wien zu besuchcu, wo er die Be- kanntschaft mit Sonnenfels, Rn- schitzka, Gazzaniga und andern Ge- lehrten machte, was seinen wissenschaft- lichen Eifer sehr belebte. Am 7. Sept. 1733 erhielt er die Priesterweihe nnd kam zur Aushilfe in der Seelsorge nach Bystritz. Noch während seiner theolog. Studien versah er die Stelle eines Bi- bliothekars im Priesterhause, wodurch seine Liebe für Bücher uud Literatur ge- nährt wurde, die er auch iu seiner uenen Stellung bewahrte. Krankheit und Me- lancholie, wozu er immer eine Neigung gehabt, nöthigten ihn seinen Aufenthalt zu ändern, und er erhielt die Erlaubniß, einen andern Ort zu wählen. Er kam 1789 nach Wien. Daselbst gelang es ihm durch Freundes Verwendung von Kaiser Joseph die Zusage zu einer entspre- chenden Stellung zu erhalten, als der Tod des Monarchen Alles vereitelte. End- lich erhielt er die Stelle eines Pfarr«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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