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1793) und im
<1i ^sapoli 1786": die ^ s
ganesi (Vnssnno 2853, 4°.) VI. ^r. XV.
Porträt gest. von Dom. Conte. — Poggen-
dorff l I . C.), Biogr.-Hist. Handwörterbuch
-,ur Geschichte der exacten Wissenschaften. . .
1859, gr. »b.) Sp. 829. — ZlaFsi
sUail^vä 1834, 8".) IV. Vg. 5. 209. —
Porträt. Unterschrift: Antonio Oaiäon. F.
Robcrti 6i. D. Conte inoi6s. A. Costa äires.
Gainschnigg, Iosepb (Maschine u-
bauer, geb. zu Gastein 1759, gest.
nach 1815). Anfangs gemeiner Berg-
arbeiter, ;og er durch seine Leistungen
im Masc- inen'^csen die Aufmerksamkeit
des Fürster;bvckofs Collorcdo auf sich,
der ihn ;ur weiteren Ausbildung nach
Salzburg schickte. Der Großberzog von
Toscana Ferdinand, damals Kurfürst,
ließ ibn dann mit noch mehreren talent-
vollen jungen Leuten nach Sachsen, Preu-
ßen und Schlesien reisen, wo er in den
dortigen Bergbauten feine Kenntnisse
bereicherte und bei seiner Ni'lckkebr in der
Heimat anwendete. Znletzt war er kaiserl.
Oberroerkmeifier in Lend. Or ist der Er-
bauer und Erfinder der Anfzugnckschine
bei Böckstein in Gastein nnd vieler ande-
rer nützlicher bergmännischer Ginrich-
tungen. Als geschickter Zeichner vollen-
dete er den projectirten Klausenban an
der Strub der Oberalbe; und nahm un-
ter andern geometrisch auf: den Olößbach
zu Windischmattrei und die Klausen-,
Wehr- und Werkbanten daselbst, wovon
ein Heft 1815 erschien.
Pillwein (Bened.), Biograph. Schilderungen
oder Lexikon salzburgifcher, theils verstorb.
theils leb. Künstler (Salzburg 1821, Mayr,
8°') S. Z9.
Gllisberger, Iosepb (Geschichtfor-
scher und Benedictiner zu St. Flo-
rian, geb. zu St. Maria Brunnen-
thal im Innkreise 6.Iän. 1792). Wid-
mete
sich dem geistlichen Stande und trat in den Orden der regulirten Chorherrn
von St. Florian. Er bekleidet gegenwärtig
die Stelle eines Schulrathes und Pro-
fessorsam Obergymnasmm zu Linz. Seine
historischen Arbeiten hatten die Ernen-
nung zum Mitglied mehrerer gelehrten
Gesellschaften: als des historischen Ver-
eines für Kärnten, für Unterfranken und
Aschafftnburg, für Oberpfalz und Regens-
bürg, des Alterthumsvereines zu Dres-
den und^es Henneberg'schen Vereines
zu Meiningen und am 22. Juli 1851
seine Ernennung zum correspondirenden
Mitgliede der kaiserl. Akademie der Wis-
senschaften zur Folge. Seine Arbeiten
sind meistens archäologischen und anti-
quarischen Inhaltes. Mebrere derselben
hat O. selbständig herausgegeben: eine
größere Anzahl ist aber in anderen Wer-
ken zerstreut. Selbständig erschien: „l^u-
nacum nnd 5rine römischen Alterthümer" (Linz
1846 , mit 8 Tafeln); — „Nie Gräber bei
HallätM im üstr. Saljkllmmergnt" (Linz 1843,
gr. 8"., mit 9 lith. Taf.): — „Mansche
Zuschritten im 3ülit>e ob ilrr ibnns" (Ebenda
1853); — „Oeschichte üez RlMrrs der Olisi-
bethinerinnen" <Ebenda 1846). I n andern
Sammelwerken zerstreut sind u.z. in den
„Denkschriften der kais. Akademie philo-
sophisch-historischer Classe": „Ovilaka und
die damit in nächster Verbindung stehenden r'ömi-
scheu Alterthümer", mit 4 Tafeln (llt. Bd.
1852); — in den „Beiträgen zur Lan-
deskunde für Oesterreich ob der Enns":
„Ueber die Ausgrabung römischer Alterthümer;n
Schl'ägeu und die 3üge des alten^ oviacull" (I. Lfg.
1840); — ,,GeZchichte des k. k. akademischen
Gymnasiums zu Nnz" (IV. 1855); — in der
„Zeitschrift des Museums „k^Hnoisoo-
Og.ro 11 riiilli^ „Nümische Sepulchralmnnnmente"
(1843. 3ir. 1 — 3); — „Ner Krieg nm die
spanische OrlMgr in sa weit das land ub der
Gnnsilezzellschausilch mard" (i842,Nr. 1—3.
7 —10, 25 —28); - „ Ner Notstand de«
bayerischen landnolkes gegen die Kaiserlichen im
I. N05, in su weit da« Tand oll der Gnn« dessen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Band 5
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Füger-Gsellhofer
- Band
- 5
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1859
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 426
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon