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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 204 -
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204 nasms in 4 Bdn. (Padua 1777, Fol.). Schließlich veröffentlichte er das Origi nalwerk: ^Hen's «-o^ olagsiaa clei I^cov cli Laeiora". Seine reiche Privatbiblio. thek schenkte er nock vor seinem Tode dem bischöflichen Seminar, nnd stiftete das Civilbojpital in Padua, dessen Bau nach dem Plane des Ab. Dominik Cerato 1779 begonnen wurde, und welches 'am 29. März 1798 die ersten Kranken bezo- gen. Allgemein verehrt starb diefer Wohl- thäter seiner Dio'cese im Alter von 84 Jahren. F /^'T-a/'i (6wi.-. Fati,), ^anäatin in innere II. H.. ^U5t:ni22i, epi8ettxi I»2t2,vini (I?<iäu2.1796). ctie s rsceuti (?2än2, 1856, II . üä. 8. 5? stheitt die Lobrede des Prof. Rb. Lud. Meuin auf G. mit, die dieser gehalten, als G/s Porträt am 3. Aug. 1845 W dem von ihm gestifteten, nach ihm benann- ten Hospital zu Padua aufgestellt wurdet — ä i 8uoi ultiuü cin^U äii «torici (VeQk6i3i356,^2.rs,tovieIi,8".) L. 133. — Denkmal. Im I. 3802 wurde G. zu Ehren cin Basrelief aufgestellt, ein Werk Canova'Z. 2s stellt die Stadt Padua als Natrouc vor, welche mit gebeugtem Knie den Namcn ihres Wohlthäters in^cine Tafel schneidet n^che II. Bd. S. 258 unter deu Werken Canova's aus dem I. 1800; die daselbst auöcführte Statue „Padua" ist eben d ie d em An denken G iustiniani' s gewid- mete). — Porträt. Tasselbe in Oel ge- malt, ein Geschcnl des Grasen Pilolaus Giustiuiani', befindet sich im Directions- zimmer des von N'itolaus Anton gestif- teten Hospitals.»— Ein Bruder' des Obigen ist Paul Franz G. (geb. 17IZ, gest. 17ß9), der^ gleichfalls schr jung das Klosterleben wählte und Kapuziner wurde. Er war erst 29 I . alt, als ihn 1744 Papst BenediktXIV. zum Bischöfe von Chioggia ernannte; 1750 kam er in gleicher Eigenschaft nach Trevifo. Dort brachte er das vorher gesunkene bifchöfl. Seminar in solche Blüte, daß es mit dem berühmten Paduaner Seminar um den Vor- rang stritt. Als geistlicher Schriftsteller gab er zum Gebrauch in seiner Dio'cese eine Oi « (1776) und 10 I . später Papst Pius VI. ehrte aber den verdienten Prälaten durch Verleihung des Titels eines Bischofs w xartidu3 von Chalcedon. Noch zwei Jahre genoß G. der Ruhe, dann beschloß er, 74 Jahre alt, sein Leben. — Ein anderer Marcns G. war gleich dem Nikolaus Anton auch Bischof von Torcello und starb als solcher 1735 Mer diesen siehe: Oratio in tullyro N. ?u3tiniklli, LuroftUaiii Lpigeoxi (Veneäis 1735, 4".) und Le3t^ m22z<o üeU' illust. y revoreuli. iaoii5iF2c>i'6 21. Oinsti.» ui2,ni, VL800V0 äi lorosiil) (Vensäiß 1759, 4".)). — SchlMich sei hier noch eines Vtar- cus Älntonius G. gedacht, welcher als Po- deftä von Friaul sich solche Verdienste um die Provinz erwarb, daß sein Andenken durch eine Medaille im I.1789 verherrlicht wurde. Dieselbe stellt vor auf der Kopfseite fein rechtsgekehr- tes Porträt mit der Umschrift: Ziarong . ^ütouius .^ ustini2,QU5 . ?ro v . ?oroiu1 . kr2eses. Auf der Rückseite die allegorischen Figuren der Freiheit, Wachsamkeit und des Ueberstusses. ^Vergleiche über ihn: Oanckolo fü^ol.), I^H o».äu,tH äell». I6pudb1io2 äi Vs» QS2i^ oä i suoi ultirai cw^uaut' anni. Ltnäii «toiioi . . . (Vsneäiss 1855, Xarato vieli, 8".) 8. 134.^ l Gladyszewicz, Matthäus (Theolog, geb. zu Ende des vorigen Jahrhunderts). Swdirte die Theologie und die Rechte, erhielt nach beendeten Studien die jurid. Doctorswürde und trat dann in die Seel- sorge. Er wnrde Pfarrer zu Luborzyc, kam dann 1835 als Domherr zum Capi- tel an der Krakauer Cathedrale, wo er Viceprocurator, Procurator, 1849 Cuftos und 1851 Administrator der Krakauer Diöcese wurde. Als tyeolog. Schrmsieller gab G. eine polnische Nebersetzung des Werkes vom heil. Augustin „äs oivi i" heraus unter dcm Titel: QSM" (1786) heraus. Im 1.1787 vom Mer gebeugt, legte er seine bischöfl. Würde nieder. A F ^ , d. i. Die ersten fünf Bücher vou der Stadt Gottes des h. An- relius Augustin (Krakau 1835, 8°.); — ferner: ) d. i. Das Leben des s^el. Pran- dota von Bm!a'czew, Bischofs von Kra- kau (Krakau 1845) ein Werk, gerühmt semer histor. Treue, und des schönen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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