Seite - 218 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
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ihrer Ursprache, in der illyrischen, mit-
getheilt; — >Obica/i I/o^aka^ « Dal-
»nacn") d.i. Sitten der Morlachen,in
Dalmatien iAssram 1846, 8°.); — „
clella Dalma^ia" (V^ikn. n. 2^1-3.1856)
welchem Werke in Anbetracht der über»
reichen und vortrefflichen Duellen, di,
dem Autor zu Gebote standen, mehr
Genauigkeit, Gründlichkeit und Angabe
der Quellen, ans denen er geschöpft,
zu wünschen wäre; — „
tica anticc: <iei/a Daima^i^", im
i^ u.-' II. Vä
8/169-208, auch im „Archiv der kais.
Akademie der Visfetischaften", XI. Bd.;
auch im Separatabdruck; — in der Zeit-
schrift: ,.vQiw22iö.": „Allia
<3. 6irolamo^ st^rß. 1847
nach dieser Abhandlung istS. Girolamo
in Liburnien geboren; —>^
iins" (^ltdlF. 1846, ^lr. 24, 2ä, 27,26,
33); — in der ^Aora. äNl
d. i. Dalmatinische Morgenröthe: Die
Biographie des Ivan Ivauiäevie
(Ibrg. 1845, Nr. 37 — 39); — Einige
Nachrichten über die Iusrl Lessma (Ihrg.
1845, Nr. 5); — und die Biographie des
Peter Tktorovich von Leisina (Jahrg.
1844, S, 243). Auch gab er desselben
didactisches Godicht über die Fischerei
heraus unter dem Titel: „Fiii>a5i/e i
^iiba^o Ittl^ ^relT'an '^s"' (^ 2arg, 1646^
3b.), dem Gedichte schickte er die Lebens-
beschreibung des Dichters voraus. I n
Handschrift befindet
sich
noch eine Geschichte
der Municipien von Le^sina, Brazza und
Lissa; — eine Sammlung dalmatinischer
Volksmärchen und Sprichwörter. G. ist
Mitglied mehrerer gelehrter Akademien.
Gliubich schreibt sich selbst nach seinem Ge-
burtsorte: OUubicd, <1i oittä. vsookia. —
Düringsfeld (Ida von), Aus Dalmatien
(Prag 1857, Bellmann) I. Bd. S. 302; —
N. Bd. S. 117, 119, 123, 127, 129, 230
.Heißt daselbst (S. 230) LjubiA. — 3
6 äsi Äantellesslo (^i-ain 1865, 62.^, 8°.>
8. 79, Rr. 464; 8. 82, 5». 484; 8. 89 (dis),
Xr. 540; 8. 120, A>. 750; 8. 122, Nr. 762;
8. 178, Nr. 1107; 8. 279, Nr. 1797; 5. 291»
Nr. 1903, 1905, 1906, 1908 lerscheint bei
den italienischen Werken als Gliubich, bei
den slavischen als Liubich). — Ueber einen
Franz G., der im 16. Jahrhunderte lebte,
dessen sich Ferdinand I. und sein Sohn
Ptaximllianzu verschiedenen diplomatischen
Sendungen bedienten und der von Letzterem
im 1.1568 in den Adelstand erhoben wurde,
vergleiche: Slwbivk cli t?itta vso<M« ^Zimsons
^lüais,', Dixionario bio^raüco äeM noiuwi
äsUZ. V^N^i». (^Vieü 1856, I^eeb-
r, uuä 2a.r3., Lä,tt2,r3., 8".) 8. 160.
Glöggl, Franz Xaver (Musik er 5
geb. zu Linz 21.'Febr. 1764, gest. ebenda
16. Juli 1839). Sein Vater war Stadt-
musikdirector (Turnermeister) zu Linz
und der Sohn wurde frühzeitig im Ge-
sänge svon Benedict KrauA, im Violin«-
spiel svon Anton Hofmann^, und in der
Posaune j^on Mestereil unterrichtet.
18 Jahre alt, übernahm er die Direction
des Orchesters im Linzer Theater,, nnd
wirkte durch mancherlei Mittel zur He-
bung der Mllsil in Linz, wo er auch eine
Knust- uud Musikalienhandlung errich--'
tete. 17W folgte er feinem Vater in der-
Stelle einesStadtmusikdirectors und über-
nahm zugleich die Leitung der Bühnen iir
Linz. Salzburg und Passau. Als er spä-
er nach Rosers Tode Capellmeister an
der Linzer Dompfarre wurde, gab er alle
Theaterunternehmungen auf und widmete
ich fortan ausschließlich der Kirchenmusik,
Er schrieb manches über die Theorie und
Geschichte der Musik, u. z.: ein „Rar;-
ekllZZtes ZchMnch der Tonkunst tiir dir l. Glazze"
Linz 1787, 4".); — „Versuch ;n linem mnzi-
bischen RllN5tVörterünche" (-Ebenda 1798);
— ..Gckliirnug des mnnltlllischell HllNptiirKels^
ebst Neschreibnng" (Ebd.' 1810); — „Mge-
meine Ankangsgrände der GcinKnnLt tür Schüler-
itNlltenlieispielen" (Ebenda 1810). I. Thl. ; .
ei Begründung des Prager Conserbaw«
nums wurde dieses Werk als erstes Lehr«-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Band 5
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Füger-Gsellhofer
- Band
- 5
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1859
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 426
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon