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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 227 -
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22? auch in Gubitz' Gesellschafter 1823, Nr. 160, S. 771 im Artikel: „Wohlstylisirter Brief" mitgetheilt. — Theaterzeitung, herausg. von Ad. Bäuerle. 1356, S. 771. — Deutscher Merkur 1776 März: „Schreiben aus Paris" von Forkel über das Gluck'sche Singspiel „Iphigenia in Aulis." — Der Wiener Courier (polit. Blatt) 1856, Nr. 190 u. f.: „Die.'Fest- oper Iphigenia in Aulis" (Auszug aus Ant. Schmids Werk). — Vieles über die „Iphi- genie in Aulis" enthält das weiter unten (lV. Urtheile über Gluck als Musiker) an- geführte Werkchen von Niedel, dessen haupt- sächlicher Inhalt diese Oper betrifft; — ^0r- koo sä Nuriäics" in französischer Bear- beitung für Paris; erschien gleichfalls zu Paris im Stich Mhe darüber: I<Ottrs ä. 2Ir. 1k oksv. äe. . . 8U? I'opöra ä'OrMse (?2.- ris 1774, I^ araHrolie, 8°.), — 4775 n^'^r- drs 6noli2.ut6" von M. Bads für Ver- sailles. Zu Ehren des Erzherzogs Mar in Versailles am 27. Febr. 1775 gegeben; der gestochene Clavierauszug erschien in Paris (1775) lSchmid S. 235 u. f.) ; — „1.2 O^tkers 2.88iäF66»^ Opern-Ballet von Faßart. Er hatte diese, schon 1759 mit neuen Arien unterlegte Oper wieder umgearbeitet; die gestochene Partitur erschien in Paris (1775) lSchmidS.241u.s.); — 477«: „^iO66te", eine neue für Paris eingerichtete Bearbeitung der schon 1767 in Wien mit glänzendem Er- folge gegebenen Oper. Gluck wollte die Musik zu einer Oper «Noianä« schreiben, aber der- selbe Tert war hinter seinem Rücken auch Piccini zur Composition überlassen worden. Gluck ließ mm denselben fallen. Am 23. April 1776 fand die erste Aufführung dieserneuen Be- arbeitung der „^1ce5ts" Statt und siel durch. (Die Partitur gibt den 30. April an.) Nach und nach fand aber die Composition immer größeren Beifall, und nun begann jener merk- würdige Kampf der Parteien, der in der Ge- schichte der Musik Epoche macht; die Partitur dieser Bearbeitung erschien gestochen zu Paris (1776) lSchmid S. 247 u. f.); — 1777: nH.riNiäO" von Quinault, für Paris, die erste Aufführung fand am 23. Sept. genann- ten Jahres Statt; die Partitur erschien ge- Pochen zu Paris (1777) IDchmid S. 297 U. f.Z; — 4779: „IpbiFSQis eu, lan- riäe« von Guillard, die erste Aufführung erfolgte am 18. Mai 1779; die Partitur er- schien auch gestochen zu Paris (1779) ISchmib S. 335 u. f. — Spazier ( I . C. G.), Etwas über Gluck'sche Musik und die Oper „Iphi- genia auf Tauris" auf dem Berlinischen Na- tionaltheater (Berlin 1795, 8".). — Frank- furter Konversationsblatt 1852, S. 563—603: „Erinnerungen an Gluck und seine Iphigenia" (aus dem Französischen, mit vielen picanten Einzelheiten ans dem Pariser Leben und Salons jener Zeit l17?9), über Mehul, Ve- ftris u. A.). Der ganze Aufsatz war zuerst im Feuilleton der (Berliner) „Konstitutionellen Zeitung" abgedruckt. — Tribunal für Musik (Frankfurter Zeitschrift) 1840, Nr. 26 u. 27: „Iphigenia in Tanns von Gluck"); — „Veba ot Na.roi352" von Baron Tschudi, für Paris, zum ersten Mal aufgeführt 21. Sept. 1779; sie war noch im nämlichen Jahre zu Paris im Stich erschienen sSchmid S. 362 u. f.1. V) Für Kirche und Kammer. Der Bußpfalm «v« I'roknnä'is" für Chor und ganzes Orchester; — Der 8. Psalm „volnins V o- ininus noster«; —Lieder von Klopstock, mit Begleitung des Claviers, u. z.: Vater- landslied , — Wir und Sie, — Schlacht- gesang, — Der Jüngling, — Die Sommer- nacht , — Die frühen Gräber, — Die Nei- gung, — Willkommen, o silberner Mond; — Ein Theil der von N. Salieri vollendeten geistlichen Cantate: „I^oHnFLiiislitäs!- uisr", gedichtet von Chev. Rogcr. O) Nachlatz. Ueber G lu cks großen schriftlichen Nachlaß an Opern - Partituren und Bruch- stücken von solchen gibt ausführliche Nachricht Slbmid in feiner Biographie Glucks S. 438 —442. II. Biographien und Biographisches, a) Selb- ständige Werke: Schmid (Anton), Chri- stoph Willibald Ritter von Gluck, dessen Leben und tonkünstlerisches Wirken. Ein biographisch- ästhetischer Versuch (Leipzig 1854, Fleischer, gr. 8"., mit Facsimile). Das Bedeutendste, was über Gluck bisher geschrieben worden; der Verfasser, selbst ein feiner Musikkenner, hat alle Quellen gekannt und sorgfältig be- nützt. Seite 491—508 befindet sich auch eine reiche Literatur über Gluck. Ein Uebel- stand derselben sind aber die Citationen wie folgende: Wiener musikalischer Anzeiger 1836. — O2.UIP2.N 2111«.: AsuioirsZ sur 1a vie xrivse äe Narie H.Qtawstte (?H- ris 1822) 3 Läo. — Das Wiener Diarium von verschiedenen Jahrgängen. — Magazin des Auslandes. Nedigirt von Lehman. Jahrg. 1343, 4°., welche in dieser Art zum Mehrtheil vorkommen. Ja, wer soll denn in Folge eines solchen Citats den ganzen Jahrgang einer 4—500 Seiten starken Zeitung oder 3 Bände Memoiren durchblättern, um dasjenige zu suchen, was sich auf Gluck bezieht? Ein sol- ches Citat oder keines ist so ziemlich dasselbe lvcrgl. über das Werk die ausführliche Anzeige in den Oeftr. Blättern für Literatur u. Kunst
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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