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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 231 -
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231 geblich autographen Brief des berühmten. Ton- setzers Christoph Ritter v. Gluck" von Anton Schmid in der „Mg. Wiener Musikzeitung" 1842, Nr. 40 .^ — Autograp Hen-Facfi milien. Blätter für Musik, Theater und Kunst, redigirt von L. A. Zellner. 1855, Nr. 66.- „Autographensammler" ltheilt das Bruchstück eines Recitativs aus der Oper: /I'Oieinaeco«, nebst dem Facsimile von G.'s Unterschrift mit). — Facsimile der Notenschrift des Ritter Gluck aus dessen Oper „ I uiacco", gr.4°. in des Ant. Schmids Werke: „Christoph Willibald Nitter von Gluck." VI. Porträte — Statuen—Büsten. 1) Unterschrift: 6!uck. I^ iebe 30. um den Rand bcs Me- daillons. Profil nach rechts. 12°. lAuch im Gothaischen Theater-Kalender für 1789^ . — 2) Unterschrift: klUsr .l. 6Iuck. 5. 8. Du- xlt^ ssiZ pinx. 8. v. külFLr äsi. Rov2t5ck 82Qlp. saus der Haas'schen Belvedere-Gal- leriel gr. 5°. (en laes G. vor dem Clavier). — 3) Unterschrift: (^ristoM <3Iuc:k. ?eii>t x<^r ^03. Dupiossis, 5»sintrs äu, Noi. <3ra.v6 xä,:- 8. ('. ÄliFsr ä I»äi-is «tlL2 2I!Zer 31-^ - veur eta. — 4) Unterschrift: Odristoxk l^lucic. LsipxiF dei Lieitkopk uuä Härtel. Unter dem Medaillon 1803, gr. 8". (Kopf on iaoo nach links). — 5) Unterschrift: 0. 6!lick. ^ieu be? ^rtaria, st Oc,mp. Um den Nahmen des Medaillons: Naob äoiu Oi-i^in^IZeinliläs von 3. DupiegLis, beünä- lied in äsr k. ll. Q2,11erio in VssikQ. Kupfer- stich, gr. 4°. (Vn faee). — 6) Unterschrift: tkum van ?. ?2.terno in, Wieu. Druolc vou ^as. 3tl.uts in Wien (Lith.) Fol. (en lacs nach rechts). — 7) in d.'n „Bildnissen be- rühmter Teutschen" (Leipzig 18Z5, Breitlopf, Fol.) auch das Porirät von Gluck, gemalt von Tuplessis, gest. von Sichling. — Anton Schmid in seinem „Leben Glucks" zählt S. 442 u. f. zwei Oelgemälde, eineS von Weygandt und das andere von Duvlessis und 15 Kupferstiche und Lithographien von G.'s Bildnitz auf. Darunter die obenerwähn- ten Nr. 1—3 ; die übrigen Nr. 4—7 waren ihm nicht bekannt. — Monumente. Außer der Büste, welche König Ludwig von Baiern dem Tonheros Gluck in der Walhalla setzen ließ, ordnete er noch die Errichtung eines Monumentes für Gluck an, dessen Aufstellung am 15. Oct. 1348 auf dem Qoeonsplatze in München neben Orlando di Lasso's Denk- mal erfolgte. Das Standbild ist von Friedr. Brugger erfunden und ausgeführt, vom kön. Inspector Mil ler in Erz gegossen. — Ein zweites Denkmal setzte dem Tonkünstler Ios. Anton Bridi zu Roveredo — und ein drittes der Neichsfreiherr Böcklin v. Böck- ! i n s - A u in seinem^ Garten zu Ruft, einer Stadt am Neusiedler See in Ungarn. — Eine kolossale Marmordüfte, von Houdon ver- fertigt, nach welcher ein schöner Stich von August Saint-Aubin 1781 besteht, ferner das Titelblatt von Föntenelle's „Hecuba" und der Schattenritz vor der gestochenen Par- titur der „IpkixSuis ^^ .4.u1iäe" gestochen sind, befindet sich im Saale des Opernhauses in Paris; der Wiener Mufikvercin besitzt davon einen Gipsabguß- -— 1836 vollendete Procop in Wien eine kleine Gipsbüste. — Eine noch kleinere Porcellanbüfte mit antiker Traperie der Gewandung verfertigte die tais. Porcellanfabrik in Wien im Jahre 1840, sie gehört in die Suite der beliebten Biscuit- Büften der Tichter, Künstler, Musiker und anderen Koryphäen des Geistes. — Nach Schmid besteht von G. eine silberne Medaille in der Größe eines Thalers. ?!!. Gedichte an Gluck. G. novellistisch behandelt. Frank! (L. N. Dr.), Sonntagsblätter 1346, Nr. 2?, S. «2?: „Iphigcniens Schatten an Gluck" von Robert Zimmermann. — Reichardt (I . F.), Kunstmagazin VI. St, S. 41: „Auf den Tod des Ritters v. Gluck." — Cäcilia. Musikalische Zeitschrift, redigirt von S. W, Dehn. 1842, 4. Heft: „Gedicht an Gluck" von D. Schubart. — Boßlers Musikalische Realzeitung, 1789, Nr. 50: „Zwei Grabschriften auf G.", eine von S. deSaucy, die zweite von einem Ungenannten. — Der spanische Tichter Don Thomas de Yriarte (geb. 1750, gest. ?) feiert Gluck in seinem Lehrgedicht: „I.H rnugicu" mit 10 begeisterten. Verfen. — Auch Marmontel in seinem Ge- dichte: „^olymnia." in ttOeuvrLs po3tbuuiü3 äk 2Ill.riuoQte1" (?Hri3 1820, 8".) gedenkt S. 155 Gluck s in der Darstellung des Strei- tes der Glucksten und Piccinisten.— Berliner Figaro. VIl. Jahrg. 1337, N. 151 und 152: „Ritter Gluck" leine Novellette v. G. Smidt, die auch im III. Bde. von dessen „Hamburger Bildern" abgedruckt W. — Frankfurter Kon-- versationsblatt 1344, Nr. 43 : „Glucks Iphi- genia. Phantasieftück von August Gregor" Mchts als ein Phantasiestück). - Blätter für Musit, Theater u. Kunst, herausgeg. von, L. A. Zellner. 1856, Nr. 66, 67: „6k22> taug, oölödrons 2.otre ü.hintz", von Moriz Ber mann ^Novellette mit historischem Hin- tergründe, worin G. die Hauptrolle spiM. Ueber Na nette Gluck: Wiener allgem. Musik- zeitung, herausgegeben von Schmidt. 1846, S. 127: „Zwei musikalische Berühmtheiten Wiens aus dem schönen Geschlecht, in der zweiten Hälfte des verflossenen Jahrhunderts'?
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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