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rechnung
sich
herausstellt. daß der Was-
serreichrhum jener Quellen, welche Nie-
derschlage geben, 36 Eimer per Minute
beträgt uud 4 Gran jener Stoffe auf 16
Unzen Waffer entfallen, so würde dies
einen jährlichen Niederschlag von 2600
Centner liefern, eine hinreichende Quan-
tität, nm zu einem gewinn reichen Unter-
nehmen einzuladen.
Blätter für wissenschaftliche Balneologie. 1855,
Nr. 1. — Beilage zur Wiener medicinischen
Wochenschrift 1856, Nr. 7: „Ueber die Sinter-
bilder des Hrn. Apothekers Göttl in Karlc-
bad." — Mercy 's Anzeiger (Anzeigeblatt
in Böhmen) 1855, Nr. 200. — Sitzungs-
berichte der kais. Akademie der Wissenschaften.
Mathem.-naturwissenschaftliche Classe (Wien,
Staatsdruckerei) XIV. Bd. S. 416 u. f.
Mittheilung von Dr. Hochstädte r.i
Götz, Christian (Generalmajor,
geb. zuLübben in der damals sächsischen
Niederlausitz 1783, gefallen bei Waizen
am 10. April 1849). Der Sohn bürger-
licher Elrern; aus Neigung zumMilnär-
stanve trat er am 27. Novber. 1800 als
Gem-.'iner in das Rgmt. C oburg-Dra-
goner. In jener ereignißreichen Epoche!
rückte er bis 1815 zum Rittmeister vor.
Im I . 1828 quittirte er die k. k. Dienste
mit Beibehalt des Charakters, und zog
sich in das Privatleben zurück. Als jedoch
1831 Aussichten eiues Krieges sich zeig-
ten, eilte G. wieder unter die Fahnen,
trat als Hauptmann im Inf.-NeZ. Nr. 29
ein, wurde 1832 zuBia u ch
i - Infant.
übersetzt, 1835 Major im Inf.-Negmte.
Nr. 15, 1838 Oberstlieutenant u. 1843
Oberst im Infanterie-Regimente Nr. 27
und kurze Zeit im Infanterie-Negiment
Graf Nugent Nr. 30. In Italien
stationirt, befehligte G. 1848 in Padua;
noch im Winter d.I. zum Generalmajor
und Brigadier bei der ungarischen Armee
ernannt, entwickelte er wie früher in
Padua, nunmehr in Ungarn eine große
Energie. Obgleich an der Gicht leidend,
eilte er doch seiner neuen Bestimmung nach Iablunka zu, übernahm hier im
December von Oberstlieutenant Frisch-
eisen das Commando über 3 Batt. In-
fanterie, 1 Zug Cavallerieu. 12 Geschütze
und drang zu Neujahr 1849 in Ober-
« uugarn ein. Am 3. Jänner warf er den
Feind bei Budetin über die Waag, setzte
seinen Marsch über die Bergstädte fort,
und bestand am 16. bei Tuczek ein
siegreiches Gefecht. Hierauf verfolgte er
Gö'rgey gegen Kaschau und wurde in
die Division des FML. Bamberg ein-
getheilt. Am 7. April übernahm er von
letzterem das Divisions-Commando, be-
setzte Waizen, und bildete den linken
Flügel der Hauptarmee. Am 10. bestand
er das Treffen bei Waizen. Zu schwach,
der feindlichen Uebermacht zu widerstehen,
mußte nach hartnäckigem Kampfe der
Rückzug angetreten werden. G. leitete
diesen persönlich und wollte dem Feinde
den Einiritt in die Stadt streitig machen.
Da traf gerade in dem Augenblicke, als
auch die letzte Position ohne Nachtheil für
die anderen Abtheilungen geräumt wer-
den konnte, den tapferen G. eine Kugel
mitten in die Stirn. Er fank vom Pferde
u. wurde in das nahe Erziehungshaus des
32. Iuf.-Neg. gebracht, wo er bald ver-
schied. Der Geguer selbst ehrte die mili-
tärischen Tugendendes Helden — die nur
durch eine an Härte streifende Slreuge
getrübt waren — indem er ihm ein
feierliches Leichenbegäuginß bereiten ließ.
Oestr. Militär-Konversations.-Lexttou. Herausg.
von Hirtenfeld u. Dr. Meynert (Wien
1852, gr. 8«>.) II. Bd. S. 751.
, Franz (Musikus, geb. zrr
Straschitz in Böhm.1755, gest. wann?).
Kam, 12 I . alt, als Discantist auf den.
heiligen Berg bei Pribram, und 1769
uach Prag iu's Wenzel - Seminar. Da
vollendete er seine Studieu und wurde
Magister der Philosophie. Seine Absicht,
in den Benedictiner - Orden zu treten,
gab er bald auf und widmete sich
ganz der
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Band 5
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Füger-Gsellhofer
- Band
- 5
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1859
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 426
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon