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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 250 -
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250 lld SchllU5pitltl«mdl; ertnn. d«t, gezeichnet. geatzt und Nit Anmerkungen ke- ylritrt" (Augsburg 1784, 4°.); es sind 160 Zeichnungen, veranlaßt durch die Darstellung eines nach Bürgers Bal> lade: „Lenardo und Blandine" von ihm selbst verfaßten Melodrama's, welches dem Künstler Gelegenheit gab, an den verschiedenen Charakteren den Ausdruck leidenschaftlicher Bewegungen als Stu- dien wiederzugeben; —„ZrsT-cic s caracte^e^ et / .f" (Ld. 1783 u. 1784), dieses Werk ist m:r die franz. Ausgabe des vori- gen und wird von Nagler irrthümlich als ein von demselben verschiedenes behan- delt ; — eine Sammlung ländlicher cha- rakteristischer Scenen aus dem bairischen Volksleben, in Gouache und nun im Besitz des Lord Walpole; — , M Nachzucht", zwei Gouachebilder von seltener Wirkung und ohne das sittliche Gefühl zu beleidi gen; — „<Vud der Königin '^ aus Shak- speare's „Hamlet"; — und „RünigAar im Wahnsinn", beide in Oel; die Porträte des Churfürsten Kar l Theodor, wo- für ihn die Münchner Akademie mit der goldenen Denkmünze auszeichnete, — des Schauspielers Schröder, — des Freiherrn von Gleichen, — des Feld- marschall GrafenHadik; — des Fürsten Lichnowsky; — des Feldmarschalls von Riesee, u. m. a. Von seinen theils punctirten, theils geätzten Blättern sind zu nennen: „Papst Pins VI.", nach dem Leben gezeichnet und in Kupfer geätzt; lll. nun schunden" (1783, 4°.); punctirt und farbig, erster Versuch in Punctirmanier; — „Denkmal auf den Tod des Heinrich Adolph von Nitwer";—„Aechssrenen" zu A.C. Kaysers „Lecture für Stunden der Muße"; — „Nrei Hnzichten unn 3lllNlNl«tllnt"; — „Ginr Familiennene, bei der Nachricht von der Ankuntt der Fr«nzll5en in KegenMrg". -^ Zwei kleine Blätter: „Trinkt nur ihr die Milch" und: „keben 5ie »ohl, edler Freund"; — „Gin Ge- laugenlr. den niun befreit". G. war ein gro- ßer Künstler in kleinen Dingen, bei meisterhafter Behandlung der Farben verstand er es, überraschende Wirkungen hervorzubringen. In der Ausführung beurkundet er eine Sorgfalt ohne Glei- chen. Leider sind viele seiner Arbeiten unbeendet geblieben und in seinem Nach- lasse fanden sich Tausende von Ideen und Skizzen. Mensel (I. G.), Miscellen artistischen In- halts. XIII. Hft. S. 44 u. f. — Nagler (G. K. Vr.), Neues allgem. Künstler-Lexiton (München 1837, Fleischmann, 8".) V. Bd. S. 262. — Oestr. National - Encyklopädie (von Gräffer u. Czitann), (Wien 183S> II. Bd. S. 395 lnach dieser gest. 16. Sept. 1815). — Porträt. Dieses befindet sich zu Ende seines Werkes: „Versuch einer zahlrei- chen Folge leidenschaftlicher Entwürfe" Isiehe oben den Textl. Goldes und Lindenburg, Alois von und zu(Entomolog, geb. in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, gest. ?>. Diente in der österr. Armee, in welcher er Rittmeister wurde; außerdem verlegte er sich auf die Entomologie, und begann eine Sammlung Insecten, vorerst solcher, welche im östr. Kaiserstaate vorkommen, die ibres Gleichen nicht hatte. Später dehnte er seine Sammlung aus und nahm in dieselbe die schönsten Stücke aus frem- den Ländern auf. Was den Werth dieser- Sammlung — die in vielen Schränken irr 80 Gläserladen und über 200 doppelten Korlschachteln (in der Mariahilf, große Kircheugasse, Nr. 150) aufgestellt war —. erhöhte, war der literarische Apparat, welcher über Aufenthalt, Fundort, Nah- rung, Fangzeit, Brüt u. dergl, m. eines eden Insectes auf Beobachtungen gegrün- dete Aufschlüsse gab. Die Zahl aller In- secten der Sammlung erreichte 150,000, darunter an 600 noch unbeschriebene Ar- ten. Eine nähere Beschreibung gibt Böckh im unten bezeichneten Werke. Zur Herstellung dieser Sammlung hatte
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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