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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
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261 'Von Dr. Julius Schladebach, fortgesetzt) von Eduard Bernsdorf (Dresden 1856. Schäfer, gr. 8".) I I . Bd. S. 206 «nach diesem geb. 23. Sept. 1815). — Jüdisches Athenäum (Grimma u. Leipzig 1851) S. 60 lnach die- sem geb. 28. Sept. 1818). Goldschmied, Ignaz (Schriftstel- ler, geb. zu Prag 1784, gest. zu Wien 13. März ^^ 1847). Sem Vater war Lehrer an der israelitischen Hauptschule in Prag. In früher Jugend schon zeigte >G. Witz und Scharfsinn und blieben diese beiden Gaben treue Begleiter durch sein ganzes Leben, Er war einer der thätigsten Mitarbeiter am „Humoristen" und M. G.Saphir leitete seine: „Opigrammütisch- jucken Kleinigkeiten" (Wien 1843, gr. 8".) mit einer Vorrede ein. G.'s Witze sind kurz, fein und pointirt. Seit mehreren Jahren hielt er sich in Wien auf und be- schäftigte sich ausschließlich mit literari- schen Arbeiten, die aber sämmtlich in Tagesblättern erschienen und mit diesen wieder vergessen worden sind. Unverhei- ratet starb er im I . 1847 im Alter von 63 Jahren und ist auf dem Währinger 'Friedhofe begraben. Fr an kl (L. A. !>r.), Sonntagsblätter (Wien, gr. 8°.) Jahrg. 1847, S. 250. Gohbiowsti (sprich Golembiowski), B. (M aler, geb. inKrakau zu An- fang des 18. Jahrhunderts, gest. in Sandomir um das Jahr 1763). Ein Schüler des Simon Czechowicz s^iehe diesen III. Bd. S. 94^, bildete er sich unter ihm tüchtig in der Kunst aus. Um das Jahr 1733 ließ er sich in Iy- brzejow nieder, wohin ihn die ?k. Ci- sterzienser eingeladen hatten. Dort malte er nun Porträte und Altarbilder und zum großen Theile für seine Gönner, die Cifterzienser. Als er die Capelle der Kathedrale in Sandomir mit Freskobil- dern schmückte, siel er eines Tages vom Gerüste herab und blieb auf der Stelle todt liegen. Er war damals 60 I . alt. Ein schönes Bild semerHand: „Vie Sendung des heil. Geiste«" (gemalt in Itzdrzejow 1773, 3 ^ L. u. 2< Lr.) befindet sich in der Sammlung des Thom. Zielii iski. d. i. Lexikon der polnischen Maler und auch der fremden, die sich in Polen niedergelassen (Warfchau 1850, Orgelbrand, gr. 8".) I. Bd. S. 179. — Nicht zu verwechseln mit dem Obigen ist ein anderer Maler: Paul Go- lembiowski lder Obige mit dem tz Goitz- biowski spricht sich ebenso aus), welcher um die Mitte des vorigen Jahrhunderts im Kra- kauer Gebiete malte. Es befinden sich in der Kirche zu Czerna daselbst mehrere Bilder von ihm, u. z.: „Die heil. Theresia" (Altarbild, 17S4); — „H. Johannes" (gemalt auf Blech); — „Die Kreuzwegstationen" (auf Holz, sie hängen in den Corridoren); — „Abbildungen der Heiligen aus dem Orden der Karmeliter" und „Porträte der hervorragenden Männer des Carmeliter-Ordens in Polen." Goller, Martin (Musiker, geb. zu Layen in Tyrol 20. Febr. 1764, gest. zu Innsbruck 13. Jänner 1836). Sein Vater war Schullehrer und Orga- nist und der Sohn erhielt von demselben gründlichen Unterricht. Er kam in das königliche Damenftift zu Hall als Capell- knabe, trat, 16 I . alt, in den Benedikti- ner-Orden zu St. Georgenberg inFiecht, und eiue Messe, welche er daselbst zur Aufführung brachte, erntete allgemeinen Beifall. Im I . 1811, als zu Innsbruck ein Musikverein in's Leben trat, wurde G. als Musiklehrer angestellt, dirigirte aber zugleich als Organist und Chorregent den Musikchor in der Uuiversitätskirche. Seine Kompositionen, die sich des Beifalls von Kennern, wie eines Michael Haydn zu erfreuen hatten, sind nicht gedruckt und nur in dem engen Kreise seines Wir- kens bekannt. Neues Universal-Lexikon der Tonkunst (be- gonnen von Schladebach und fortgesetzt) von Ed. Berns dorf (Dresden 1357, Schä- fer, 8°.) II. Bd. S. 205. — Staf f ier (Johann Jakob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen (Innsbruck 1847, Rauch, 8'.) I. Ad. S. 678.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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