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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 277 -
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27? 'druckerei, 4°.) S. 1489 und 1752. — Oestr. Militär-Konversatious-Lexilon. Herausg. von Hirtenfeld u. vi . Meynert (Wien 1851) II. Bd. S. 761. — 088erv2.tc>lL äziwato <2ai-a. Il'oi.) 1858, ^r. 64 u. 65. — Hleu- 2ioni ouoriKcko 2 äsfoiiU äi VoneÄa. ?rimo 8ewO5tlb 1858 (Veusäis, rsrini, 8°.) 8. 21. — <52226ttk ulÜ2ia1o äi Vsn62ia 1358, ^lr. vom 8. April. — Presse (Wiener polit. Blatt) 1858, Nr. vom 24. März. — Der Humorist <Wiener Unterhaltungsblatt) 1858, 37r. 69. — Hills?« be^g, Tapb3iil »lovviöell, d. i. Ta- schenwörterbuch (Prag 1350, ll. 8°.) I. Bd. S. 512. — ?rH25k6 Novw?, d. i. Prager Neuigkeiten 1858, Nr. 77. — O i^a-eäk», 0iS52M8ic2, d. i. Das Sternlein von Teschen (ein schlesisches Volksblatt) 1858, Nr. 15. - Porträte. 1) Unterschrift: 6or2ko^8ki. 6e> -nei-ai äer Oitvaiierie. Ayloli. ?oQtnn» 612. I»r. I.it. XirclimH^i. Fol. — 2) Eine zweite nnd gute Lithographie erschien in der Suite der österr. Helden von 1848 u. 1849, welche der Kunsthändler L. T. Neumann in Wien herausgab (1850, Folio). — G.'s Testament. Wanderer (Wiener politisches Blatt) 1858, Nr. 80, Abendblatt: „Testament des FZM. Gorzkowsti" lnach dems. beträgt der gesammte Nachlaß 4 ^ Million si. Der Haupttheil der Erbschaft ging an seine Verwandten in Galizien und an die seiner verstorbenen Gemalin, einer gebomen Szapary, in Ungarn über. Uni- versalerbe ist der galizische Graf Lewic l i , ein Sohn von G.'s Tante. Seine reiche und werthvolle Wassensammlung erbte sein Neffe Graf Szapary. Besondere Legate an treue und theuere Personen bekundeten ganz den hochherzigen und wackeren Soldaten. Obgleich sein Palast in Venedig und seine Villa in Mira zum Verkaufe kamen, sorgte doch eine Clauscl des Testaments für die Ungestörtheit seiner letzten Ruhestätte, wornach 200 Napo- leonsd'ors zur Bestellung der Capelle in Mira bestimmt und zur Bildung eines eisernen Fonds ein Theil der vom Verkauf der Mobi- lien gelösten Summe geschlagen werden sollte. Ueberdies hatte er sich ein bescheidenes Prunl- losesBegräbniß ausbedungen. Auch die Armen waren in seinem letzten Willen bedacht). Goßmann, Friederike (dramatische Künstlerin, geb. in Würzburg 23. März 1338). Ihr Vater Ioh. Baptist bekleidete die Stelle eines Professors an der lateinischen Schule und war seiner Zeit als Verfasser mehrerer, epischer Ge- dichte, in welchen er die Fürsten des Hauses Wittelsbach, u. z. den Glau- benshelden Churfürst Maximil ian I., dann Max Emanuel und König Max i besang, in literarischen Kreisen bekannt. Ihre Mutter I 0 hannaC 0 n- stantia, geb. Weinzierl, war eine ausgezeichnete Sängerin und feierte als Sopranistin große Triumphe auf der Bühne, war aber noch bedeutender als Concertsängerin. Friederike verlor die Mutter, als sie zwei Jahre alt war; unter der Leitung des Vaters erhielt sie eine gute Erziehung, auch lernte sieSpra- chen nnd Musik. Früh zeigte sich ihre Vorliebe für die Bühne, gegen welche die weiblichen Verwandten ihrer Familie eiferten, während der Bater, die Anlagen des Kindes erkennend, den Wünschen des- selben nachgab. Friederike erhielt nun bei Constanze Dahn, k. bair. Hofschau- spielerin, Declamationsunterricht und debutirte unter der Leitung dieser Künst- lerin auf der Münchener Hofbühne in der Rolle der Leonie in Scribe's „Damenkrieg", der Erfolg war ein sehr günstiger; auf den Rath ihrer Lehrerin Dahn betrat sie nun fremde Bühnen, u. z. zuerst zu Königsberg in Preußen, wo sie ein Jahr blieb, spielte dann in Elbing, Gumbinnen und auf kleineren Provinzbühnen, bis sie endlich nach Ham- burg kam, von welcher Stadt sich ihre eigentlichen Erfolge datiren. An Director Maurice fand sie einen Freund und Vater. Nach anderthalbjährigem Aufent- halte in Hamburg (Sept. 1855 bis Mai 1857) kam sie im Mai 1857 an die Wie- ner Hofbühne, an welcher sie das Jahr vorher auf das beifälligste gastirt hatte, und am 7. Mai 1857 als Sabine die erste Antrittsrolle spielte. In Wien machte sie insbesondere mit der Rolle der,, Grille", welche Frau Birch - Pfeiffer eigens für sie geschrieben, ein Aufsehen, wie vor ihr seit Iahrzehenden beine zweite Künst- lerin. Seit der Ze/.'t wird sie auch „die
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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