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i «Ufti ulüini ciQ^U2,Qt' n^QQi. stnäii gtariei
(Vb»eäi3 1855, !l^rHtQvi<:Ii, 8°.) 8. 133
lnach diesem geb. 1705, gest. 1735). — Aon-
volls Lioßraxtiio sssusrllie
.. . pudiise 80U8
I«. äir«ctiou <le Hl. I« vr. Nosker (kai-is
1853) XXI. Lä. 8p. 579. — Meyer (I.),
Das große Convers.-Lexiton lHildburghausen
184',, Bibliogr. Inft.. Lex. 8°.) XII I . Bd.
S. 614, 3K. 4. — Nach Ostiln?«?, Lidlio-
nl>n, I.sx. 4°.) I. Lä. Lp. 654 geb. 19. Febr.
17tt3, gest. 30. Juni 17381. — Nie Familie
der Gradenigo zählt zu den ausgezeichnetesten
Venedigs. Ueber einige derselben bestehen eigene
Werke, u. z.: Vita äi trs pei-ZouÄsßi Mustri
lielill kkuiißlik <3i>^<leniß0 dsue insriti 6k
letterktur«. uol secolo XVIII (Veueäls 1319,
8".). — Uebcr Vartholomäus, Bischof von
sisuoru L. ^rHäeuißo, V65covo äi Irsvi^i
(1revi8o 1669, 4°.). — Ueber Johann:
Xlikni äe! 2. O. (^raäeuißl), äiscspolo äi
5v 8.0lUl>2,1clo (Vsuecliß 1731, 4"). — Ueber
Zakob, einen ausgezeichneten Patrizier des
14. Jahrhunderts: <?ieoFna (Emmanuele^ ln-
neäiF 1843, 4".). — Ueber Markus, Pa-
triarchen von Venebig: i'a^uali^o (öe7ls<istio),
lu solemni t'uners 21. 6r2äsQi<:i, Veuet
i-um l»atriHrt:d26 oratw (VoQeäis1734, 4".).
— Mehrere aus der Familie Gradenigo
waren Dogen, so war P et er G. der 50. Doge
(geb. 1249, geft. 13. Aug. 1311), — Bar-
tholomäus G. der 55. Doge (gest. 28.
Dec. I34ii), — Giovanni G. mit dem
Beinamen Nasone der 57. Doge (geb. 1279,
gest. 3. Aug. 1356). ^Vergleiche über aUe drei
die reiche Literatur in der Aouv. Vio^i-aMis
66u6l>2,Ie . . . puoliöo saus 1a äirsctioQ äe
2l. le Dr. Nooker (?2ri« 1853) XXI. Vä.
8p. 572 u. f.1
Griiffer, August (Buchhändler, geb.
in Schlesien 1762, gest. in Wien 1816).
Betrieb neben dem Geschäfte des Buch-
handels auch jenes des Verlags. Die
Aufmerksamkeit, die er insbesondere der
militärischen Literatur zuwandte, veran-
laßte die Firma: „Militärische Buchhand-
lung", welche er führte. 1790 gründete
er denMilitär-Almauach (Schematismus)
der k. k. Armee, und gab ihn bis 1814
im eigenen Verlage beraus. worauf er ihn der Staatsdruckerei abtrat. Stets für
die vaterländische Militär-Liiera<ur thä-
tig, bearbeitete er noch folgende sämmtlich
in seinem Verlage anonym erschienene
Schriften: „Geschichte der k. K. Kegimenter"
(1792, neue Aufl. 2 Bde. 1799—1804,
3. Aufl. 3 Bänoe in 5 Theilen 1812);
— „Geschichte des Mllrill GheresieN'Ordens"
(1796 mit K. K.); — „Beitrag zn den Nn-
Haien der österreichischen Aitter-Grden" , 3 Ab-
theilungen (1796 — 1802, neue Austage
1809); — „NelahnnngZgeschichte der k. k. llbli-
gllten MllnnZchlltt". 2Bdchn. (1797). Außer-
dem gab er heraus eine „Zkizze des zweiten
trän;. - republikanischen Krieges" «^ Wien 1604,
mit Plan). Ueber seine Söhne Franz
und Anton siehe den folgenden Artikel.
— Nudolph) sein älterer Bruder, nimmt
als Verleger der gediegensten Werke selbst
auswärtiger Schriftsteller, in der Ge-
schichte des öftr. Buchhandels eine ehren-
volle Stelle ein. Er fabrizirte der Erste
das Velinpapier in Oesterreich, und hatte
zu diesem Behufe Reisen nach England
und Holland unternommen. Auch um
die Aufnahme der Literatur und des
Buchhandels im Kaiserstaate hat G. nicht
geringe Verdienste. Seine Handlungs-
gesellschaft mit dem DichterAlois B lum-
au er war die Hauptursache der ungün-
stigen Wendung seiner Verhältnisse.
Oeftr. Militär-Konversations-Lexiton. Herausg.
von Hirtenfeld u. Dr. Meynert (Wien
1851) II. Bd. S. 779. — Oeftr. National-
Encytlopädie (von Gräffer u. Czilann),
(Wien 1837) II. Bd. S. 405.
Gritffer, Franz (Bibliograph und
Schriftsteller, geb. zu Wien 6. Iän.
1785, gest. ebenda Anfang Oct. 1852).
Sohn des August (s.d.Vor.), studirte in
Wien und widmete sich frühzeitig dem Ge-
schäfte seines Vaters, wozu ihn eifriges und
früh betriebenes Studium der Literatur-,
Literargeschichte U.Bibliographie besonders
befähigten. Einige Zeit stand G. in Dien-
sten des Grafen St. Leu (Ludwig Na-
poleon), war dann Bibliothekar des
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Band 5
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Füger-Gsellhofer
- Band
- 5
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1859
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 426
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon