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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 308 -
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308 4. Zimmer, Nr. 85). Obgleich G. für seine Arbeiten fürstlich b.zahlt wurde und schöne Summen einnahm. mußte er doch im Alter darben und starb, 63 Jahre alt. in Armuth. Nagler charakterisirt den Künstler: „Eigenthümlich ist eine ge- wisse Lebendigkeit des Geistes, die sich in seinen stark bewegten Figuren und in dem Hange, großartig und originell in der Komposition zu erscheinen, beurkun» det. Wie die Meister jener Zeit, beab- sichtigte auch er sinueschmeichelnde Wir- kung, die er mit seinen schönen, kühn auf- getragenen, harmonischen Farben auch immer erreichte. I n der Zeichnung hielt er sich streng an die akademischen Regeln, und verstand es sehr wohl, eine mensch- liche Figur genau nach allen Verhältnis« jen darzustellen. Licht und Schatten sind bei ihm in großer Masse vertheilt, und auch in der Gewandung liebte er das Massenhafte. Dabei verstand er die Ge- setze der Optik und Perspective genau." Archiv für Geschichte, Geographie, Statistik:c. herausgeg. von Freih. v. Hormayr (Wien, 4«) Ihrg. 1825, Nr. 110 u. 111. — Schmidt <Ad. vr.), Oeftr. Blätter für Literatur und Kunst. I. Jahrg. (Wien 1844, 4°.) 4. Quart. Nr. 7Z, S. 596. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allg. Künstler-Lexikon (München 1835, 8°) V. Bd. S. 324 lnach diesem geboren in Wien 1694, gest. 1757). — Realis, Curio- sitäten- und Memorabilien-Leriton von Wien (Wien 1846, gr. 8«.) I. Bd. S. 508. — Gräffer (Franz), Kleine Wiener Memoiren (Wien 1845, Fr. Beck, 8°.) III. Bd, S. 154. — Derselbe: Wiener Tabletten (Wien 1848, Kuppitsch, 8".) S. 221. — Frankl (L. A.), Sonntagsblätter (Wien, Lex. 8«.) 1844 (III. Jahrg.) S. 787: „Maler Gran" von Franz Gräffer herzählt in novellistischer Form das noch nicht ganz enthüllte traurige Geschick des Künstlers). —Müller (Franz), Die Künstler aller Zeiten u. Völker (Stuttgart 1857, Ebner und Seubert, Lex. 8°.) II. Bd. S. 283. — Fueßli, Allg. Künstler-Lexikon . .. S. 291. — Hagedorn, Additarnente. — Annalen der bildenden Künste für die österr. Staaten. Von H. Nud. Fueßli (Wien 1801, Schaum- burg, 8".) I. Thl. S. 12 lnach diesen geboren in Wien 1794). — Qestr. National - Ency- klopädie (von Gräffer und Czikann), (Wien 1835) ll. Bd. S. 413 lnach dieser geb. in Mähren). GrllNdi, Anton Maria (Schrift- steller, geb. zuVicenza im Venetiani- schen 1761, gest. zu Rom 6. Nov. 1822). Trat, 16 Jahre alt, in den Orden der Barnabiten; in demselben bekleidete er nach und nach die verschiedenen Würden, bis er zuletzt Generalvicar desselben zu Rom, zugleich aber auch Consultor der Inquisition und Mitglied der Congre- gation des Index wurde. Als die^ .002- äOiuig. äsiig. NeÜFlone oatwiies. gestif- tet worden, war G. eines ihrer ersten Mitglieder und las mehrere Abhandlun- gen theologischen Inhalts in den Ver- sammlungen der Gesellschaft. Seine schriftstellerische Thätigkeit beschränkt sich auf die Herausgabe des XVI.—XIX. Bandes der zweiten Ausgabe der Werke des Cardinals Gerdil lM 4".) und auf die „t)7-«6ione /tmeb^e clel Oa?-Hnals 6. 8. 6e^M- (Mni-kta 1802, 4°.). G. starb im Alter von 61 Jahren. öaT-aläi, Nsmoi-ie äeUa Nsiizione, Hlorkle ft äsil» I^tteratura... lenthält Notizen über I>2,ärs Grands. Graudom, Stephan (Chemiker, geb. inGonzagaim Gebiete von Man- tua 16. Oct. 1792, gest. in Brescia 23. Sept. 1846). Verlor früh seinen Vater und kam unter die Obhut seines Oheims. Er besuchte das Gymnasium in Sermide, hörte die Philosophie am Ly- ceum zu Mantua und studirte Chemie und Pharmacie an der Hochschule iu Pa- vra. Später erhielt er das Doctorat der Chemie. 1823 ließ er sich in Brescia nieder, wo er die Leitung einer Apotheke übernahm und dann Apotheker im Ospi- tais iuHFFioi-k wurde. Auf diesem Po- sten bewährte er sich als tüchtiger Fach- mann und setzte emsig ras Studium der Naturwissenschaften fort. Mehrere seiner wissenschaftlichen Abhandlungen enthalten die .,OomiQ6Qt2i'i äeii
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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