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k", dessen Mitglied er war; fer-
ner gab er im Drucke heraus: „^.nali
<lslle ac^vs mar^ali H öovsF«o ' und
eine ^H5smo^ia nel?a torba clslla ^pl-
cia b^sniana", welche er gemeinschaftlich
mit Ludwig Balardini, Arzt derDele
gation Brescia, gearbeitet hatte und die
mit dem akademischen Preis ausgezeichnet
wurde. Im kräftigen Alter von 54 Iah
ren raffre ihn der Tod dahin.
OoiumsutHri äsii'^teneo äi VreLoig. ä.211' 2.NQ0
1848 2 wtto ii 18S0 (Vreseia. 1350, 8°.)
8. 287.
Granelli, Karl (Archäolog, geb. zu
Mailand 21. Februar 1671, gcst. zu
Wien 3. März 1739). Trat, 16 Jahre
alt. in Wien in den Orden der Gesell-
schaft Jesu, erhielt nach zurückgelegten
Studien und empfangenen Weihen die
philosophische und theologische Doctor-
würde an der Wiener Hochschule, lehrte
in mehreren Anstalten des Ordens ästhe-
tische Fächer, bis er als Professor der
Geschichte nach Wien berufen wurde.
Daselbst wurde er der Lehrer Fröhtichs
(s. d. IV. Bd. S. 375) in der Numis-
matik, mit welcher sich G. schon seit Jah-
ren emsig beschäftigt und eine werthvolle
Sammlung alter Münzen zusammen-
gebracht hatte. Diese hinterließ er nach
seinem Tode dem Ordenshause in Wien,
sie überging aber nach Aufhebung des
Ordens in das Eigenthum der kaiserl.
Münzsammlung. Durch 30 Jahre hin-
durch war G. Beichtvater der Kaiserin
Wrlhelmine Amalie, Gemalin Jo-
sephs 1. Als Schriftsteller seiner Fä-
cher, Geschichte und Numismatik, ver-
öffentlichte er mehrere Werke und Ab-
handlungen, als:
nöm", 2 Ikie. (Wien 1701,
?o1.) rQit k. T., der erste Vand ohne
K. K. Ebenda 1752, Trattner, 4"., und
mit Zusätzen 1759, 4".); — „ Sinieas cr
1703 mit 1
(Ldä. 1704^ iFt, 8".);
acl st Oassa-
ab ^ g ^
. I^cliilantiit5 aolleFs»'at . . .". Als
Handschrift hat G. einen trefflich gear-
beiteten Katalog seiner Münzsammlung
hinterlassen.
Bergmann (Joseph), Die Pflege der Numis-
matik in Oesterreich im XVIII. Jahrhundert
(Wien 1856, Staatsdruckerei, 8°.) I. A-bthlg.
S. 8 (auch im XIX. Bande der Sitzungs-
berichte der kais. Akademie der Wissenschaften
phil..Mor. Classe S. 38). — sto^er s/ok.
Loeistktis ,l«5n (^ ViftQ u. NosonsdurF 1856,
Nsoiiita,ri8tsn unä NHni, I.VX. 8") 3. 103.
— Rouv. IlioFi-apttis ßsusraiv . . . pubiisv
Sons 1a äireotiOQ äs K. 1e vi-. Hoeter
(?l^ig 1853) XXI. Vä. 8p. 665.
Grange, siehe: La Grange.
Graser, Johann Baptist (Tbeolog,
geb. zu Roveredo in Tyrol 2. April
1718. gest. ebenda 1786). Widmete sich
dem geistlichen Stande und nach erbal-
tenen Weihen dem Lehramte. Er trug
von 1761. bis 1779 die Philosophie, Ge-
schichte, Patristik und Geschichte der theo-
logischen Literatur in Innsbruck vor, auch
war er Präfect an der dortigen k. k. Bi-
bliothek. 1777 erhielt er den Ebreutitel
eines Doctors der Theologie. 1779 zog
er
sich in Ruhestand und in seine Vater-
stadt zurück, wo er im Alter von 68 Jah-
ren starb. G. veröffentlichte folgende
Schriften: „K^oHta all» 5c?-,'ttu»-a clei
6 cletti eon/i'aitsiii clei Hcmti55i«l,o clslla
(Ug.nw2.1752, 4".);
ia Renata sag«
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Füger-Gsellhofer, Band 5
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Füger-Gsellhofer
- Band
- 5
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1859
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 426
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon