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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
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310 1753,8°.); — (VeueäiF 1756, 4«.); — „Della 0,4°.); - ^ ,-otti" (kovereäo 1761, I^oi.); — ^ 5, sire cls 5^i Zitate" (Wi^li 1767, 4".); — tatic» cle /li^to^ci 5tuM amosnitats «utiiitats ^s^us l^FtoT'icol'UTN (Inusbi-uok 1775, 4".). errs.s<!ric> (1790, 4".). — De Luca, Journal der Literatur und Statistik. I. Bd. S. 42. — Meusel (Ioh. Georg), Das gelehrte Teutsch land (Lemgo 1783! 4. Ausg. I. Bd. S. ö98. — Obiger Johann Baptist G. ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Jo- hann Baptist Graser (geb. zu Eltmann in Unterfranlen 11. Juli 1766, gest. zuBai- reuth 28. Febr. 1841), der als Pädagog und Begründer des nach ihm benannten „Graser- schen Erziehungs- und Unterrichtssystems" be- rühmt ist. Tiefer letztere wirkte mehrere Jahre als erster Lehrer, dann als zweiter Director der erzbifchösiichen Pagerie und des virgilia- nischen Collegiums in Salzburg, wurde aber noch vor Säkularisation des Erzbisthums sei- nes Amtes entbunden. 1804 kam er als Pro- fessor der Theologie nach Landshut, 1810 als Schulrath nach Baireuth, und wurde 1826, nach Aufhebung der Schulrathftellen in den Regierungsbehörden, in den Ruhestand ver- setzt. G. entwickelte eine großartige schrift- stellerische Thätigkeit im pädagogischen Fache. Seme zahlreichen Schriften, deren mehrere in Salzburg gedruckt sind, zählt Kayfers Bü- cher-Lexilon I I . Bd. S. 422; VII . Bd. (oder Suppl. I. Bd.) S. 358 und IX. Bd. (oder Suppl. I I I . Bd.) S. 3ö1 auf. Ueber sein Leben vergleiche sein letztes Wert: „Die Er- ziehung der Taubstummen in der Kindheit" (Nürnberg 1843, Stein, 8°.), wo Cantor Ludwig seine Biographie mittheilt. Grafer, Johann Nepomuk, mit dem Klosternamen Riidolph (Kanzelredner und Priester des Benedictiner-Ordens, geb. zu Linz in Oberösterreich 4. Juli 1728, gest. zu Ried 20. Jänner 1787). Trat 1744 in den Benediktiner-Orden zu Kremsmünster, legte 13. Nov. 1745 das Ordensgelübde ab und empfing am 1. Oct. 1752 die heiligen Weihen. G. war ein vorzüglicher Kanzelredner; um sich in fremden Sprachen gründlich aus- zubilden , brachte er ein Jahr in Paris zu; er machte sich besonders auch um die Pflege der deutschen Sprache, namentlich im Gebiet der geistlichen Beredsamkeit verdient und stand einige Zeit auch mit Gottsched im brieflichen Verkehr. Zu- letzt war er Pfarrvicar von Ried, wo- er auch im Alter von 59 Jahren starb. Die churfürstlich-bairische Gesellschaft aä ihn 1779 zu ihrem ordentlichen Mitgliede ernannt. G. hat folgende Schriften ver- öffentlicht: „DMtimdigl Ahrart ;u predigen, aber wahre Nllldsllmkeit tler chrütlichen Ränzel, nach den Dorschriiten der berühmten Nedner Frank- reichs und «Deutschlands in gründlichen Kegrlit nerimst" (Augsburg 1768, 4°.); — „Pmk. tische Nerehsllmkeit der christl. Kanzel" (1769, 4°., 2. Aufl. mit Horrede von k. Mau- rus Lindem ayr zu Augsburg 1774); — „Dallstiindige Dhrart zu predigen" (Augs- burg 1766, 4°., 2. Aufl. Ebenda 1774, °.); — „Predigten ant alle Sonn- uiül Fest» tage des Ichres", 3 Bde. (Ebd. 1772-76, 4°.). Auch hat er Laselve's „Predigten unk alle Sonn- nnd Festtage" aus dem Latei- nischen übersetzt und mit einer Vorrede herausgegeben. 2 Bde. (Ebenda 1778, gr. 8°.). e Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Ver- such (Wien 1775, Ghelen, s°.) I. Bdes. I. St. S. 157. iDeLuca bemerkt betreffs Graser: „Er hat so viele Proben guter Predigten ge- geben, daß seine Berufung in ein öffentliches Lehramt der geistlichen Beredsamkeit wün« schenswerth sei. I n keinem Theile sieht es bei uns noch betrübter aus, als in dem Fache der Predigten. Nicht nur, daß die meisten Pre- digten in einer ganz verdorbenen Sprache
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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