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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 319 -
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319 redigirt von vr. Pap P e 1852,1. Bd. 12. St. S. 183. — Ephemeriden der italien. Literatur 1800, S. 304. — Leipziger musital. Zeitung III. Ihrg. S. 556. — Gerber (Ernst Ludw.), Neues hiftor. - biogr. Lexikon der Tontünstler (Leipzig 1812, gr. 8°.) II. Bd. Sp. 378. — Neues Universal-Lexilon der Tonkunst (begon- nen vonSchladebach, fortgesetzt) von Ed. Bernsdorf (Dresden 1856 u. f., Schäfer, gr. 8".) II. Bd. S. 223 lnach diesem geboren 1775 .^ — Gaßner (F. S. Dr.), Universal- Lexikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Bande (Stuttgart 1849, Fz. Köhler, Lex. 8°.) S. 360. — 005irwra,lN2. tsatlHio in kppenäios ai Oogmoraing. pittarioo (2lk>ä» lanä, 4".) 1850, Nr. 6 u. 7: «LiossraÜH.« — Bohemia (Prager Unterhaltungsblatt) 1850, Nr. vom 5. Febr.: „Grassini." — Theater- zeitung, herausg. von Ad. Bäuerle. 1853, Nr. 157, S. 671: „Eine schwimmende Sän- gerin." — Porträt. Gest. von äeila Nooea. 4". Reynolds malte sie in London in Oel, als h. Cäcilia mit zum Himmel erhobenen Augen, einem Engelchor lauschend. Sie fragte Haydn, Was er von dem Porträt dächte. Es ist ähnlich, antwortete er, hat aber einen großen Fehler. Reynolds malte Sie, wie Sie der Musik der Engel zuhören, er hätte im Gegentheil Sie malen sollen, wie die EngelIhrer Stimme entzückt lauschen. Entzückt über dieses feine Compliment, fiel die Sängerin dem alten Haydu um den Hals und küßte ihn. Graffy, Anton, siehe: Grassi, Anton S. 312. Grauert, Wilhelm Heinrich (Histo- riker , geb. zu Amsterdam 25. März 1804, gest. in Wien 10. Iänn. 1852). Nach vielen Uebersiedlungen in verschie- dene Gegenden Deutschlands mit seinen Eltern, nahm er endlich einen 11 Jahre in Münster dauernden Aufenthalt. Auf dem dortigen Gymnasium machte er die Vorstudien und nachdem er mit 17 Jah- ren die Reife zur Universität erworben hatte, bezog er 1821 die von Bonn. Da- selbst betrieb er insbesondere das philo- logische Studium und schon im dritten Jahre erhielt er mit der Schrift: „Os ^sHtPo et/abuli5^650pii5"(L0QQ 1825) den von der philosophischen Facultät aus- geschriebenen Preis. Im 1.1825 erwarb er die philosophische Doctorwürde, bei welcher Gelegenheit er die obige Schrift ganz umarbeitete. Die persönliche Ver- bindung mit dem berühmten Geschicht- schreiber und Archäologen Niebuhr, in dessen Hause Grauert als Erzieher von Niebuhrs einzigem Sohne bis zu seinem Weggange von Bonn 1827 wirkte, hatte nachhaltigen Einfluß auf seine wissen- schaftliche Richtung. Im letztgenannten Jahre, nachdem G. schon zwei Jahre zu Bonn Vorlesungen über alte Geschichte und Literatur gehalten, kam er als außer- ordentlicher Professor derselben Fächer an die philosophisch-theologische Akademie zu Münster, wo er 1836 zum ordentlichen Professor der Geschichte an derselben Lehranstalt ernannt wurde. Daselbst wirkte er durch eine Reihe von 23 Jahren als Lehrer, Director der Prüfungskom- mission, Stifter und Leiter des histori- schen Seminars, Gründer des Vereins der rheinischen und westphälischen Schul- männer und als Redacteur des von die- sem Verein herausgegebenen „Museums" und bekleidete während dieser Zeit die höchsten akademischen Würden des Deca- nates und Rectorates. 1849 folgte er einem Rufe an die Wiener Hochschule als ordentl. Professor der Geschichte, Mit- leiter des philologisch-historischen Semi- nars und Vorstand der Prüsungseom- mission. Aber nicht lange war es ihm vergönnt auf seinem Posten zu wirken, denn schon am 10. Jänner 1852 entriß ihn der Tod der Wissenschaft im Alter von 48 Jahren. Im Mai 1851 hatte ihn die kais. Akademie der Wissenschaften zu ihrem wirkl. Mirgliede gewählt. G. hat die Wissenschaft mit mehreren histo- rischen und philologischen Arbeiten berei- chert. Von ihm sind in chronologischer Folge erschienen: „Neber dnZ Neben des Ghn- eMiles", im „rheinischen Museum" von Niebuhr und Brandis (1826); — (1827), Ausgabe mit Commentar; —
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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