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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 337 -
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337 für die Grafen A lb ri zzi in Venedig; — „Vaurrrd nn der Dichr lbloriMm" ^ fjir Hrn. Leone Hierschl in Trieft; — „Nie heil. Anna mit der heil. Maria und llem lzril. Jollchim", für die Kirche S. Giorgio in Pordenone; — „Nie Begegnung ZüKobZ uiit IllZeph" , für Herrn Jakob Treves in Venedig; — „Ner hcil. Paulus" (zweimal dasselbe Bild); — „Nie heil. Anna"; — „Nie hei!. Iima mit lirr heil. Maria" und „Nie Onule GhriZti", alle fünf Bilder im Anftrage des Fürsten Duz in Constantinopel; — „Nie Marter deZ heil. ZerginZ", für Confiantinopel, im Anftrage der P. P. Mechitaristen in Ve- nedig; — „Vcr heil. Nlluilafius", für Se. Maj. den Kaiser Nikolaus; — „ Chri- 5tu5 aut l>lN Meere 20N Galilei", für die Domkirche von Brescia; — „Gine Gda- liöke", für Herrn Carl Sugana in Tre- viso, wiederholt für Herrn Michael To- stoi in Odessa; — „Ner heil. Jakob und heil. Zlv5?ph", für den Fürsten Liechten- stein in Wien. Im 1.1846 erhielt er von dem Fürst-Primas von Ungarn, Jo- seph Kopacsy, den Auftrag zn einem großen Altarbild: „ß. Maria Himmelfahrt" für die Kathedrale von Gran. Das Bild war ihm so gelungen, daß Se. Eminenz Cardinal Seit owsky bei dem Künstler zwei nene Bilder bestellte: „Nie Kreuzigung aut Golgatha" und die „Heil. Nlnttrr <6ntte5 in üer Glorie der Engel", unter ihr auf der Erde der h. Stephan mit seinem Sohne, seiner Gemalin, den Bischöfen und Orau den Ungarns. Als G. im I . 1854 das Bild „Marin Himmelfahrt" in Gran auf- stellte, unternahm er eine Reise nach Deutschland, um die deutschen Künstler kennen zu lernen. Zurückgekehrt, malte er wieder den „Heil. Paulus"; — „Nie heil. Inria" und den „Heil. AekaZtiün", für die Kirche San Giorgio in Pordenone; — den „Heil. Sturster" und „Heil. AicMllI", für Auronzo; — „Maria Verkündigung", für Trient; — eine „Heil. Tncia", für Agordo; — „Nie Seelen im Fegefeuer" , für v. Wurzb a chl biogr. Le^ilci'.. V. Carlino; — „Nie heil. Dreifaltigkeit mit der heil. Maria", für die Kirche S. Giacomo in Udine; — „Nie Mutier Guttes mit dem Rinde" und „G!iri5tn5 der Grlönr", für die Pfarrkirche von Montebelluna. Außer diesen zahlreichen Altar- und historischen Bildern malte G. viele Porträte hervor- ragender Personen nnd bildete tüchtige Zöglinge in seiner Kunst aus. I m Geiste der großen Meister der venezianischen Schule sind G.'s Bilder ausgeführt. Cor- recte Zeichnung, Grazie, Lebhaftigkeit der Bewegung und reicher Farbenschmelz sind die charakteristischen Merkmale seiner Arbeiten. Liblioteca italwus. (Älailanä, 8".) 1836 ^u.11. 8. 120. — Müller (Fr. Pr.), Die Künstler aller Zeiten u. Völker (Stuttgart 18Z7, Ebner u. Seubert, Lex. 8°.) II. Bd. S. 291 lerscheint daselbst irrig als Gregoletti aufgeführt; die Notizen über ihn sind hier wie bei Na- glcr sehr dürftig). — Nagler sG. K. Dr.), Neues al!g. -Mnftler-Lexikon (München 1835) V. Bd. S. 353 lerschcint auch hier unter dem unrichtigen Namen Gregoletti^. — 6-2.2- 26ttÄ ukÜ2l2,1<2 äi Venedig. 1854, in einer der Nummern des Monats August (1—12. August). — Dieselbe 1856, Nr. 295. — Frankl (L. 3l. Dr.), Sonntagsblättn (Wien, gr. 8°.) 1843 (ll. Jahrg.) S. 597 und Kunstblatt Nr. VII. — Theaterzeitung, herausgeg. von Ad. Bäuerle 1857, Nr. 278^ — <3smiQ6 d'ai'ti it^iün« (2i2ii5n6, Veronü., Vensäiss 1353, Il.ii>2>ui0Nti Qa,i-p2,na, 4°.) 2220 VI. Inäice >?i-. 39, 69. Grill, Georg (Priester der Gesell' schaft Jesu, geb. zu Krems 9. April 1704, gest. zu Wien 19. März 1757). Trat, 16 I . alt, in den Orden der Ge- sellschaft Iesn und legte die Gelübde ab. Den Ordensstatuten gemäß trug er in mehreren Häusern desselben, u. z. in Graz die Poesie, in Leodeu durch 2 Jahre Poesie und Rhetorik vor. Weil er sich durch eine glänzende Beredsamkeit hervor- that, wurde er vom Lehramte entfernt und als Prediger verwendet. 18 Jahre, hindurch versah er zu Preßburg, Graz uud Wien, in letzterer Stadt im Collegium nnd durch i) Jahre im Profeßhause das
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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