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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 354 -
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354 Leichenrede; der Leichnam wurde in der Familiengruft zu 6. ^.uärea ä i i O bestattet. anäolo ( 6 ) , p blioa, äi Vsueiia. sä i «uoi ultimi c!2<iu2ilt' anni. Stuäii «torici (Veueäl^ 1856, ^Hrato- vick, 8".) 8.140 Inach diesem geft. 24. Febr. 17Z2^.— Oal'u, Histoiro äo Venise. . .V. Lä. XXXV. VncU, 3. 182—200. — LioFi-aüs 6ei voßi äi Vene-ia. (VeneüiF, Oi-ilN2l6c>, 4".) Zeoonä» eäiiione. I I . Lä.: ^^ento^nwäi- cesiino V032 äi VsueLia.« ldaselbft befinden sich auch Abbildungen von drei Medaillen, geprägt zu Ehren des Dogen Peter und mehreren feiner Verwandten, eines zweiten Peter (geb. 7. Juli 1699, gest. 1759), der ein tüchtiger Seemann war; und Franz G., auf den die Denkmünze im I . 1761 geprägt worden). — Porträt. Unterschrift: ?iotro örimani. ^. X2ui äis. 0 ine. 4°. (Venedig 18Sö). Erisellmi, Franz (Schriftsteller, geb. zu Venedig 12. Aug. 1717, gest. zu Mailand 1783). Der Sohn bürgert. Eltern; von wem und wo er den ersten Unterricht erhielt, ist nicht bekannt, jeden- falls brachte er von Natur aus mehr als gewöhnliche Anlagen mit, durch die er in die Lage kam, in verschiedenen Ge- bieten Erhebliches zu leisten. In jungen Jahren noch trat er in den geistlichen Stand, aber nicht lange gefiel es ihm in demselben, er verließ ihn und hei- ratete. Die Wahl seines Herzens siel auf ein Mädchen aus Parenzo, das guter Familie angehörte. Aus dieser Ehe stammten zwei Söhne und eine Tochter. Das Leben G.'s selbst ist eine Kette von Abenteuern und Wechselfällen aller Art. Er hlltte mächtige Freunde und erbitterte Gegner, es fehlte ihm ebenso wenig an Lob und Ehren, als an Verfolgungen und Verdächtigungen, ja Beschuldigungen von Vergehen, die er nie begangen. In Gesellschaft mit einem Grafen Brigido, den er im Hause des kaiserl. Gesandten Graf Durazzo kennen gelernt hatte, unternahm er eine Neise in das Temes-- vürer Vanat, wo er durch vier Jahre sich aufhielt. Für seine weiter unten ange- führten „Mmoi-ie" erhielt er von der krainischen Landwirthschaft - Gesellschaft den Preis. Für seine Schrift über die Runkelrübe zeichnete ihn der Großherzog von Toscana mit einer Medaille in Gold und der Papst mit zwei Medaillen, einer in Silber und der andern in Gold, aus, welche ihm der Cardinal Nezzonicoim Namen des heiligen Vaters überreichte. In Folge seiner vielseitigen und ersprieß- lichen Thätigkeit ward er zum Mitglied mehrerer Gesellschaften gewählt, n. z. vom Institut der Wissenschaften in Bo- logna, von der ^cekäemig. äei OeolFO LI1 in Florenz, von jenen von Cortona, Mantua, Bern, von der kön. Gesellschaft in London, von jener zu Olmütz, und wurde zuletzt Secretär der patriotischen 'Gesellschaft in Mailand. In dieser Stel- lung starb er auch im Alter von 66 I., nachdem ihn zuvor der Irrsinn befallen hatte und er in das Osxixio der I^ts dene ^i-kteiii gebracht werden mußte. Die Zahl der Arbeiten G.'s in den ver- schiedensten Gebieten des Wissens ist sehr groß. Hier möge eine Uebersicht derselben nach den Fächern folgen. In seiner Ju- gend betrieb G. das Karten- und Pläne- zeichnen, und noch sind Proben seiner Gewandtheit in mehreren Arbeiten vor- handen, als: „(Fl Hl6M,?n.i clei /)t)Fr ali' into^no", worauf steht: ^ranoisoliL 6ri8 — ferner: „^atinima,mova Za5n'^ /oncli s l in .^i-ckitettn'-«? miiitai's^. An- läßlich dieser Zeichnung ist eines Umstan-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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