Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 402 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 402 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5

Bild der Seite - 402 -

Bild der Seite - 402 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5

Text der Seite - 402 -

402' (V^isn 1855, (i6i-0iä, Icl. 3".). Mit Hinblick auf seine Stellung als Professor hat er wesentliche Verdienste um die He bnng des philologischen Studiums in Oesterreich, das vor ihm sehr im Argen l.ig und gründlicher Reformen bedürfte. Zeitschrift für österr. Gymnasien. Herausgeg von I. G. Seidl, G, Vonitz, I. Mozart (Wien, Gerold) VII. Jahrg. (1856) T.387.— Wanderer Mieucr ftottt. Vlatt) 1850, Nr. 163. — Abendblatt der Graz« Zeitung 18 Nr. 81. — Literarisches Centralblatt von Zarnke. 1854, Sp. 7W und 1355, 3p. 741 — Notizenblatt der kais. Akad. d. Visfeusch. 1855, Nr. 3. — Wurzbach von Tannen- derg (Const. Dr.), Bibliographisch-statistische Uebersicht der Literatur des öftr. Kaiscrstaates ^Wien 1856, Ctaatsdruckerci, gr. 8".) IiI.Be-. richt (1355) Marg. 7216, 11326, 14026. Gschwaudl, Joseph (Compositeur, geb. zn Gmünd in Oberkärnten gegen Ende des vorigen Jahrhunderts). Erhielt den ersten Schul- und Musik-Unterricht irr seinem Geburtsorte. Als er später nach Billach ging, um den Cnrs für Schul lchrer zu hören, ertheilte ihm der dortige Chorregent Peter Edelman Unterricht im Generalbasse und von Nudern erhielt er ihn im Molin- uud Clavicrspiel..'. im Blasen des Waldhorns und der Trom- pete. 1819 kam er als Musiklehrer nach Molzbüchl, 1820 als Schullehrcr nnd Organist nach Weitenfeld. Dort schrieb er über Auftrag des Bezirkscommissärs von Gurk, Joseph Mitterdorfer, die Composition zu Castelli's Singspiel „Der Wilddieb" für das ganze Orchester und war so glücklich mit der Lösung die- ser Anfgabe, daß er in Folge dessen 1822 in gleicher Eigenschaft nach Gurk über- setzt wurde. Im I . 1835 erhielt G. die Stelle des ersten Organisten in der Stadt St. Veit. G. hat viel geschrieben, u. a< dieMusik zu Kotzebne's Singspiel „Der Käsig", mehrere solenne Messen, Offer- iorien, Coneerte für Pianoforte, Varia- tionen und Sonaten für Pianoforte, Vio- line, Guitarre oder Flöte, Terzetten für Piano, Flöte nnd Guitarre, Chöre für das ganze Orchester n. d. m. Seine Com- poftionen sind originell, gut instrnmen- tirt und melodiös. Monatschrift für Theater und Musik (Wien, Klemm, 4".) I. Jahrg. (1855) S. 262. - Ocstr. National-Encyklopädie (von Gräffer und Czikann), (Wien 1835) VI. Bd. und Tuppl. S. 4<is!. Gschwilld Freiherr von Pockstciu, Johann Martin (Feldmarsch all, geb. zn Wasser - Leonberg in Kärnten 1. Mai 1045, gest. in Wien 1721). Ent- stammt cincr altadeligen Familie, aus der sich bcreits Emei" im I. 1529 bei der ersteu türkischen Belagerung auf das Rühmlichste hervorgethan hatte. Johann Mart in verlor früh seine Eltern nnd erhielt von seinem Vormnnde, dem Ober- sten Peverelli, seine militärische Aus- bildung. Zuerst that er sich bei Wiens Belagerung 1685 hervor, er war damals Artillerie - Oberstlieutenant nnd wurde für sein wackeres Verhalten Oberst. In den Kriegen gegen Frankreich zeichnete er sich öfter aus, wurde 1693 General- major uud Inhaber des Ins.-Reg. Nr. Z5 und blockirte 16l>4 Casale. Im spa- nischen Snccessionskriege war er gleich- falls, doch ohne besonderen Erfolg, thätig. Im I. 1703 wurde er mit der Landes- vertheidigung Tyrols beauftragt. Den Befehl dazn erhielt G. nicht im Original, fondern in Abschrift. Dieser wie auch der folgende Umstand, das G. einen An- griff des Kurfürsten von Baiern nicht vermuthete, ließen ihn auf den Auftrag wenig Gewicht legen, nnd in Folge die- ser Sorglosigkeit sielen das starke Knft stein und die Beste Ehrenbergin Fein-' desgewalt, worauf die baldige Besetzung eines Theiles von Tyrol durch die feind- liche Macht erfolgte. Seit dieser Zeit wird in Tyrol ein unrühmliches Auf- geben des Bandes ü. 1^ Ascii-winä ge- nannt. Nachdem G. im I. 1712 zum Feld marsch all ernannt wurde, zog er sich
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich