Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6
Seite - 265 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 265 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6

Bild der Seite - 265 -

Bild der Seite - 265 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6

Text der Seite - 265 -

Habsburg — Friedrich 268 Hübsburg — Friedrich wenn ihn Sigmund's bekannte Ranke und Habsucht nicht auf's Aeußerste gebracht hätten, zu diesen Mitteln, welche zuletzt nur Gegenwehr waren, nicht gegriffen haben. Uebrigens hatte Fried- rich bei seinem Tode den Spottnamen des „Friedels mit der leersn Tasche" glänzend widerlegt, er hatte alle ver« pfändeten Güter eingelöst nnd eine Million Gulden in Gold hinterlassen. Ein guter Wirth, wie er war, beaufsichtigte er seine Beamten und mengte sich oft in Bauerntracht unter die Bauern; „Zu Hof redet ein Jeder," rief er dann, „wie ich's gerne höre, der Bauer redet, wie 's ihm um's Herz ist, und so erfahre ich die Wahrheit." Sein Sohn Sigmund war, als der Vater starb, noch minderjährig und erhielt seinen Vetter Friedrich, des Herzogs Ernst Sohn, nachmaligen Kaiser Friedrich s^iehe den Folgenden^, zum Vormunde. Brandts (Clemens Wenzel Graf zu), Tirol unter Friedrich uon Oesterreich (Wien 1821, F. Ludwig). — Weber (Beda). Oswald uon Wolkenstein und F r icdr i ch mit der leeren Tasche. In eilf Büchern (Innsbruck 1880. Wagner, 8".). — Fugger, Spiegel der Ehren des ErzHauses Oesterreich (Nürnberg 1668, kl. Fol.) S. 406—430, !>02—ä<»4. — Unter den in anderen Werken zerstreuten Aufsätzen siehe: Hormayr's „Taschenbuch" 1847, S. 207— 267: „Der Herzog mit der leeren Tasche und dem goldenen Dache, Friedrich von Tirol".— Hormayr's „Archiu" 1818, S. 337: „Fried- rich mit der leeren Tasche, Herzog von Oester« reich, Graf uon Tirol, auf der Kirchenversamm< lung zu Constanz". — Zei tsch r i f t des Fer- dinandeums (Innsbruck 1841, 8«.) S. 93—120: „Kaiser Sig mund in Tirol. Eine kritische Nn» tcrsuchung des XVI I I . Cap., I. Bandes der Geschichte Kaiser S igmund 's, von I)r. A sch« bach". Von A. Jäger. — Sitzungsbe- richte der kais. Akademie der Wissenschaften 1849, I I , S. 427: „Verhältniß des Hauses Habsburg gegen die Schweiz seit der Achts' erklärung Friedrich's mit der leeren Tasche durch Kaiser Sig ismund". Von I . Chmel. — Schweizer Archiv VI . (1849) S. 123: „17 Beschwerdeschriften, dem Herzoge Friedri ch von Oesterreich im Jahre 141t aus seinen Herr« schaften in den vorderen Landen eingereicht". Mitgetheilt von Hottinger. — Die i l lu- strirteWclt (Hallbergcrs Verlag, kl. 4".) 1839. S. 177: „Das goldene Dachl von Innsbruck". sDie Abbildung dieses nach der Hofburg ältesten Hauses in Innsbruck. Friedrich ließ 1426, um den Spottnamen „mit der leeren Tasche" zu widerlegen, das Dach des Erkers an diesem Hause für 30.000 Ducaten vergolden.^ — Waldkirch (Ioh. Rudolph v.). Gründliche Einleitung zu der cydgcnossischen Bundes« und Staatshistoric (Basel 17Ü7, 8<>.) Neu vermehrte Aussage. Bd. I , S. 187, 193. — Vergleiche auch: Sch mit von Taoera (Carl Dr.), Bibliographie zur Geschichte des österreichischen Kaiserstaates (Wien 1838, Seidel, 8«.) Nr. 634— 530. — Das inhaltreiche und wechscluollc Leben Friedrich's bot auch reichen Stoss zur. poeti» schen Gestaltung, theils in epischer, theils in dramatischer Form und in jener des Romanes. So enthält Hormayr 's „Taschenbuch" für 1846, S. 120—132, ein längeres Gedicht: „Der Friedet mit der leeren Tasche von Tirol", von Hannusch. — Theodor Herzog schrieb ein dramatisches Gedicht: „Fr iedrich von Oester» reich" (Leipzig 1848. Brandstätter. 8".). — Frcmzisca Stengel verarbeitete eine Liebes- angelegenheit Friedrich's im Romane: „Die Rose von Innsbruck. Ein Roman aus der Zeit des Conziliums von Constanz". 2 Theile (Mannheim 1844, Benshcimcr). — Auch soll, wie Zeitungsnotizen melden, der begeisterte Sänger des „letztenRitters". Anastasius Grün, den Herzog Friedrich zum Vorwürfe eines größeren epischen Gedichtes gewählt haben. — Parträte. 1) Gestochen von Hyrt l (Wien, Schaumburg. 8".),- — 2) ohne Angabe des Stechers (wahrscheinlich von Philipp Ki l ian) inFu ggcr's „SpiegelderEhrendesErzhauscs Oesterreich". S. 503. 104- Friedrich V. derFriedfertige, Erzherzog von Oesterreich, als deutscher Kaiser der III., nach Anderen (und diese letztere Annahme ist die richtige) der IV., je nachdem Friedrich I. der Schone in der Reihe der deutschen Kaiser erscheint oder nicht (geb. 21. September 1413, gest. 19. August 1493). Sohn des Her- zogs Ernst des Eisernen von Steiermark
zurĂĽck zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Guadagni-Habsburg, Band 6
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Guadagni-Habsburg
Band
6
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1860
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
502
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich